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Do, 23:26 Uhr
20.01.2011

Gemütlich und ernst

Tradition ist seit Jahren der Neujahrsempfang am Bundeswehrstandort Bad Frankenhausen. Auch wenn sicher ernste Themen angesprochen wurden, der Schwerpunkt lag dann doch beim gemütlichen Plausch...

Gemütlich und ernst (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Gemütlich und ernst (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Der Reigen der Neujahrsempfänge geht weiter. Für Oberstleutnant Gunnar Steinseifer, Kommandeurs Logistik-Bataillons 131, am Standort Bad Frankenhausen war es nun auch schon wieder der zweite Neujahrsempfang, der unter seiner Regie stattfand. Nach seiner Begrüßungsrede wurde natürlich mit einem Glas Sekt auf die gute Zusammenarbeit der Bundeswehr mit der Region angestoßen.

In seinen Begrüßungsworten kam Oberstleutnant Steinseifer nicht drum herum, auf die aktuellen Ereignisse einzugehen. Denn seit dem letzten Neujahrsempfang hatte sich einiges in der politischen Szene getan. So wurde die allgemeine Wehrpflicht ausgesetzt was sich auch auf den Standort Bad Frankenhausen auswirken könnte.

Gemütlich und ernst (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Gemütlich und ernst (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Natürlich waren auch der Hochadel wieder vertreten, ob Fliederkönigin (li.) oder Zwiebelprinzessin (re.).

Oberstleutnant Steinseifer blickt aber optimistisch in die Zukunft. Als Logistik-Bataillon im Verbund mit anderen Kräften hält er den Standort für groß genug, um auch nach der Umstrukturierung als Standort bestehen zu können, da mit einem hohen Anteil an Unteroffizieren man hier nicht so viele Wehrpflichtige hat. Er ist sogar optimistisch und hofft, dass genügend freiwillige Wehrpflichtige für ein neues Gelöbnis zusammen kommen. Für den 5. Mai hat er schon mal die Anwesenden zum feierlichen Gelöbnis auf den Kyffhäuser eingeladen.

Gemütlich und ernst (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Gemütlich und ernst (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Zuvor hatte er bekräftigt, dass die Wehrpflicht sich nach seiner Meinung bewährt hatte und auch notwendig in der geschichtlichen Entwicklung war. Er sieht dem bevorstehenden Transformationsprozess in der Bundeswehr optimistisch entgegen.

Ein wichtiger Punkt seiner Rede war auch die Würdigung der Leistungen der rund 4.500 Bundeswehrsoldaten in Afghanistan. Oberstleutnant Steinseifer erinnerte aber auch daran, dass Soldaten den Frieden allein dort nicht herstellen können. Afghanistan, so Oberstleutnant Steinseifer, sei nur einer von 10 Einsatzorten von Bundeswehrsoldaten im Ausland, die wichtig sind, um Frieden und Sicherheit zu gewährleisten.

Gemütlich und ernst (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Gemütlich und ernst (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Natürlich nutzen man den Neujahrsempfang auch zu einem angenehmen Plausch bei einem Glas Bier. Ob hier neue Koalitionen geschmiedet wurden, oder die Diskussion um die Frage ging, droht uns ein neues Schneechaos, war nicht herauszubekommen. War heute aber auch nicht so wichtig.

Oberstleutnant Steinseifer bekräftigte die Zusammenarbeit mit der Region. Deshalb hatte er sehr viele regionale Vertreter der Politik, Wirtschaft, Handel und Gewerbe eingeladen, deshalb seien stellvertretend nur Landtagsmitglied Gudrun Holbe und Landrat Peter Hengstermann genannt.

Die gute Zusammenarbeit mit der Region hin oder her, einen harten Kampf hat Oberstleutnant Steinseifer aber schon angekündigt. Dass die Soldaten ausgerechnet das letzte Fußballmatch gegen die Stadt Bad Frankenhausen verloren hatte, wurmt doch sehr. Vielleicht haben die Soldaten beim Kyffhäuserberglauf mehr Glück. Oberstleutnant Steinseifer will persönlich wieder mitlaufen und kündigte an, dass der Berglauf dieses Jahr noch stärker unterstützt wird.

Gemütlich und ernst (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Gemütlich und ernst (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

So neigte sich auch bald ein gemütlicher Abend dem Ende entgegen. Es gab aber mehr als Salatblätter zu essen. Wenn hier kn den Landrat bei einer Diät erwischte, dann lag es wohl daran, dass er Platz für den morgigen Tag lassen musste, denn dann ist er selbst Gastgeber beim Neujahrsempfangen des Landkreises, zusammen mit der Kyffhäusersparkasse und dem Bundeswehrstandort Sondershausen. Da geht es einfach nicht, dass er als Gastgeber nichts ist, wo es doch wieder feine Sachen geben soll, wie kn unter dem Mantel tiefster Verschwiegenheit erfahren hatte.


Gemütlich und ernst (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Gemütlich und ernst (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Gemütlich und ernst (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Gemütlich und ernst (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Gemütlich und ernst (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Gemütlich und ernst (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Gemütlich und ernst (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Gemütlich und ernst (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Gemütlich und ernst (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Gemütlich und ernst (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Gemütlich und ernst (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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