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Mo, 15:53 Uhr
24.01.2011

Chancen im Ausland nutzen

Auch 2011 wird es eine umfangreiche Landesförderung für Exportunternehmen geben, so die Information der IHK. Hier die Einzelheiten, die nnz/kn dazu erreichten...

Die Krise ist vorbei, die Konjunktur zieht an. Die Exportunternehmen des Freistaats haben ein starkes Jahr 2010 absolviert und die größten Optimisten überrascht. Nach vorläufigen Berechnungen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt werden die Thüringer Exporte in diesem Jahr erneut die zehn Milliarden Euro Marke durchbrechen. Mit einem umfangreichen Programm unterstützt die IHK auch 2011 Firmen bei ihrem Auslandsengagement."Internationale Märkte gewinnen für kleine und mittlere Unternehmen aus dem Freistaat weiter an Bedeutung.

Eine Auslandsmesse ist dabei der beste Türöffner zur Erschließung neuer Absatzchancen", erklärt Udo Rockmann, Leiter des Regionalen Service-Centers (RSC) Nordhausen der IHK Erfurt. Dieses Jahr sind 18 IHK-Gemeinschaftsstände unter anderem auf den internationalen Industriemessen in Sofia (Bulgarien), Jakarta (Indonesien), Brünn (Tschechien), Poznan (Polen), Belgrad (Serbien) und Rimini (Italien) geplant. Damit verbunden sind 16 Kooperationsbörsen im In- und Ausland. "Der Schwerpunkt des Außenwirtschaftsprogramms liegt mit rund 30 Maßnahmen auf europäischen Zielländern und den GUS-Staaten, aber auch auf Projekten mit dem Fokus Afrika und Asien", so Rockmann weiter.Die Förderung wird seitens der Unternehmen traditionell gut angenommen.

"Im Jahr 2010 hat die Thüringer Landesregierung die Auslandsaktivitäten von 670 Betrieben im Rahmen der einzelbetrieblichen Außenwirtschaftsförderung mit rund zwei Millionen Euro unterstützt", berichtet Udo Rockmann. Für 2011 seien bereits 249 Projekte für die Teilnahme an internationalen Fachmessen mit einem Volumen von 769.000 Euro aus dem Außenwirtschaftsförderprogramm bewilligt. Bei der Anbahnung internationaler Geschäfte ist eine gute Vorbereitung unerlässlich, denn die Rahmenbedingungen im Ausland gestalten sich vielerorts komplex. So müssen unter anderem rechtliche, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte beachtet werden. "Die IHK informiert hierzu in einer Reihe von Länderveranstaltungen zu unseren europäischen Nachbarn und dem Baltikum, aber auch afrikanischen Ländern wie Südafrika, Ghana, Angola und Nigeria", kündigt der RSC-Leiter ein breites Veranstaltungsprogramm für 2011 an. Fachseminare und Workshops zu aktuellen Fachthemen, zum Beispiel im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht würden den Terminkalender abrunden.

"Die Außenwirtschaftsförderung für kleine und mittelständische Unternehmen muss auch in Zukunft individuell erfolgen", ist sich Rockmann sicher. Der Auftritt auf dem richtigen Exportmarkt sei ebenso wichtig, wie die Ansprache der einzelnen Kunden und Kooperationspartner oder die sichere Finanzierung. Die IHK Erfurt unterstützt Firmen in allen Phasen ihres Auslandsengagements, ob es sich um eine Teilnahme an Messen, die Handels- und Kooperationspartnersuche, die Ausstellung von Dokumenten für die Ausfuhr von Waren oder um die Durchführung von Investitionen und Projekten handelt. Wichtige Partner der IHK seien dabei die deutschen Auslandshandelskammern, die mit derzeit 120 Büros in 80 Ländern vertreten sind und das europäische Netzwerk (EEN).

Außenwirtschaftsprogramm und weitere Informationen rund um die AußenwirtschaftTelefon: 0361 3484-200, bremer@erfurt.ihk.de
Autor: khh

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