Do, 14:46 Uhr
27.01.2011
Ferienzeit nutzen
Mit der Zeugnisübergabe und dem Start in die Winterferien beginnt für viele Thüringer Jugendliche die heiße Phase der Bewerbung um eine Lehrstelle. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt rät: Wer im Herbst mit einer Ausbildung beginnen möchte, sollte die Ferienwoche nutzen und sich jetzt aktiv um einen Ausbildungsplatz bemühen.
Viele Betriebe suchen schon. Je früher die Schüler der Abgangsklassen die Initiative ergreifen, desto höher sind die Chancen auf den Wunschberuf, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Dabei reiche das Halbjahreszeugnis in der Regel aus, um den Firmen einen ersten Eindruck vom Bewerber zu vermitteln.
Auch in diesem Jahr stehen ausreichend betriebliche Ausbildungsplätze zur Verfügung, so der IHK-Chef. So würden rund 14.000 Schulabgänger erwartet, von denen jeder zweite eine duale Berufsausbildung anstrebe. Zusammen mit den Altbewerbern können dann nicht einmal 10.000 Ausbildungsplatzsuchende auf fast 15.000 betriebliche Lehrstellen zurückgreifen, rechnet Grusser vor. Auf den ersten Blick eine komfortable Situation für die Schulabgänger, die aber nicht zum Abwarten verleiten sollte. Schließlich würden in vielen Unternehmen jetzt schon die entsprechenden Auswahlverfahren laufen.
Leistung und Motivation der Bewerber sind nach wie vor entscheidend für den Lehrvertrag. Wenn dies nicht vorhanden ist, schaut sich der Unternehmer weiter um und lässt im schlimmsten Fall den Ausbildungsplatz unbesetzt, warnt der IHK-Hauptgeschäftsführer. Eine Lehrstellengarantie gebe es nicht.
Noch immer sei die Ausbildung aber der Königsweg der Fachkräftesicherung und der langfristigen Personalplanung in den Betrieben. Bestes Indiz hierfür wäre die sprunghaft gestiegene Zahl der Ausbildungsangebote in der IHK-Lehrstellenbörse. Aktuell verzeichne das Onlineportal 588 offene Stellen – und täglich würden rund zehn neue Angebote hinzukommen.
Damit es auch wirklich mit der Ausbildung klappt, gibt die IHK Erfurt allen interessierten Jugendlichen unter der speziell eingerichteten Telefon-Hotline 0361 3484-278 zahlreiche Tipps und Hilfestellungen rund um das Thema Bewerbung. Jedem Jugendlichen, der einen Ausbildungsplatz sucht, wird mindestens eine freie Ausbildungsstelle angeboten, verspricht Grusser.
Autor: nnzViele Betriebe suchen schon. Je früher die Schüler der Abgangsklassen die Initiative ergreifen, desto höher sind die Chancen auf den Wunschberuf, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Dabei reiche das Halbjahreszeugnis in der Regel aus, um den Firmen einen ersten Eindruck vom Bewerber zu vermitteln.
Auch in diesem Jahr stehen ausreichend betriebliche Ausbildungsplätze zur Verfügung, so der IHK-Chef. So würden rund 14.000 Schulabgänger erwartet, von denen jeder zweite eine duale Berufsausbildung anstrebe. Zusammen mit den Altbewerbern können dann nicht einmal 10.000 Ausbildungsplatzsuchende auf fast 15.000 betriebliche Lehrstellen zurückgreifen, rechnet Grusser vor. Auf den ersten Blick eine komfortable Situation für die Schulabgänger, die aber nicht zum Abwarten verleiten sollte. Schließlich würden in vielen Unternehmen jetzt schon die entsprechenden Auswahlverfahren laufen.
Leistung und Motivation der Bewerber sind nach wie vor entscheidend für den Lehrvertrag. Wenn dies nicht vorhanden ist, schaut sich der Unternehmer weiter um und lässt im schlimmsten Fall den Ausbildungsplatz unbesetzt, warnt der IHK-Hauptgeschäftsführer. Eine Lehrstellengarantie gebe es nicht.
Noch immer sei die Ausbildung aber der Königsweg der Fachkräftesicherung und der langfristigen Personalplanung in den Betrieben. Bestes Indiz hierfür wäre die sprunghaft gestiegene Zahl der Ausbildungsangebote in der IHK-Lehrstellenbörse. Aktuell verzeichne das Onlineportal 588 offene Stellen – und täglich würden rund zehn neue Angebote hinzukommen.
Damit es auch wirklich mit der Ausbildung klappt, gibt die IHK Erfurt allen interessierten Jugendlichen unter der speziell eingerichteten Telefon-Hotline 0361 3484-278 zahlreiche Tipps und Hilfestellungen rund um das Thema Bewerbung. Jedem Jugendlichen, der einen Ausbildungsplatz sucht, wird mindestens eine freie Ausbildungsstelle angeboten, verspricht Grusser.
