Mo, 13:40 Uhr
31.01.2011
Rote Fahnen auf dem Reichstag
Rote Fahnen auf dem Reichstag! Hammer, Zirkel und Ährenkranz zieren Schwarz-Rot-Gold bundesweit! Die BRD ist der Deutschen Demokratischen Republik beigetreten. Ein entspannter und nachdenklicher Abend in einem Leipziger Keller...
Der Keller befindet sich in der Kupfergasse 2. Drei Treppen muss muss der Neugierige überwinden und kann dann für zwei Stunden untertauchen um dann mit roten Winkelementen sind den "Fans von Egon Krenz" einzureihen. Es ist das Abtauchen in eine surreale Welt, was die drei Neuen vom Leipziger Kabarett "academixer" dem Publikum im aktuellen Programm "Staatsratsvorsitzende küsst man nicht" anbieten, das am Sonntag seine Premiere feierte.
Aber zum Inhalt: Nach 20 Jahren Wiedervereinigung hat sich der Westen immer noch nicht ganz in die die DDR integriert. Viele Ostdeutsche Aufbauhelfer sind in den Westen gegangen, um die dortigen Lebensverhältnisse an die des Ostens anzupassen, vieles wurde schon erreicht: mehr Schlaglöcher auf den Autobahnen, damit Trabi und Wartburg, auch mal ein Westauto überholen können, Dynamo München ist Oberliga-Meister und die Wahlbeteiligung liegt bei 115,7 Prozent.
Und dann stellen sich unsere drei Aufbauhelfer auch noch vor, damals hätte nicht die Weltspitze-DDR, sondern der schwächelnde Westen gewonnen … Die academixer präsentieren einen dreisten, aktuell-brisanten Blick auf die deutsch-deutsche Geschichte. Staatsratsvorsitzende küsst man nicht ist gegenwärtig eines der erfolgreichsten Programme am Kabarett-Theater Distel in Berlin.
In Leipzig agieren Angela Schlabinger, Thorsten Giese und Stefan Bergel als die Aufbauhelfer. Letzterer ist den Nordhäusern kein Unbekannter. 1959 in Magdeburg geboren, Jung- und Thälmannpionier in Nordhausen und dann am Nordhäuser Theater engagiert. Zum Balladenabend am kommenden Samstag im großen Haus des Theaters Nordhausen können die Zuschauer Bergel in Begleitung eines Keimzeit-Musikers live erleben.
Zurück zum Kabarett: Das Programm ist eine brilliante Idee, es beschreibt so zusagen eine Fiktion in der Fiktion. Und weil einer der Protagonisten es letztlich nicht mehr aushält, immer und ewig den gehorsamen Parteifunktionär zu geben, darf er als lupenreiner Wessi den Ossis mal so richtig die Meinung flüstern. Und das, lieber Leser von nnz und kn, das ist nicht mehr nur Fiktion. Testen Sie selbst, wie viel von dem Sie aushalten. Infos zu den Aufführungsterminen gibt es unter www.academixer.com.
Autor: nnzDer Keller befindet sich in der Kupfergasse 2. Drei Treppen muss muss der Neugierige überwinden und kann dann für zwei Stunden untertauchen um dann mit roten Winkelementen sind den "Fans von Egon Krenz" einzureihen. Es ist das Abtauchen in eine surreale Welt, was die drei Neuen vom Leipziger Kabarett "academixer" dem Publikum im aktuellen Programm "Staatsratsvorsitzende küsst man nicht" anbieten, das am Sonntag seine Premiere feierte.
Aber zum Inhalt: Nach 20 Jahren Wiedervereinigung hat sich der Westen immer noch nicht ganz in die die DDR integriert. Viele Ostdeutsche Aufbauhelfer sind in den Westen gegangen, um die dortigen Lebensverhältnisse an die des Ostens anzupassen, vieles wurde schon erreicht: mehr Schlaglöcher auf den Autobahnen, damit Trabi und Wartburg, auch mal ein Westauto überholen können, Dynamo München ist Oberliga-Meister und die Wahlbeteiligung liegt bei 115,7 Prozent.
Und dann stellen sich unsere drei Aufbauhelfer auch noch vor, damals hätte nicht die Weltspitze-DDR, sondern der schwächelnde Westen gewonnen … Die academixer präsentieren einen dreisten, aktuell-brisanten Blick auf die deutsch-deutsche Geschichte. Staatsratsvorsitzende küsst man nicht ist gegenwärtig eines der erfolgreichsten Programme am Kabarett-Theater Distel in Berlin.
In Leipzig agieren Angela Schlabinger, Thorsten Giese und Stefan Bergel als die Aufbauhelfer. Letzterer ist den Nordhäusern kein Unbekannter. 1959 in Magdeburg geboren, Jung- und Thälmannpionier in Nordhausen und dann am Nordhäuser Theater engagiert. Zum Balladenabend am kommenden Samstag im großen Haus des Theaters Nordhausen können die Zuschauer Bergel in Begleitung eines Keimzeit-Musikers live erleben.
Zurück zum Kabarett: Das Programm ist eine brilliante Idee, es beschreibt so zusagen eine Fiktion in der Fiktion. Und weil einer der Protagonisten es letztlich nicht mehr aushält, immer und ewig den gehorsamen Parteifunktionär zu geben, darf er als lupenreiner Wessi den Ossis mal so richtig die Meinung flüstern. Und das, lieber Leser von nnz und kn, das ist nicht mehr nur Fiktion. Testen Sie selbst, wie viel von dem Sie aushalten. Infos zu den Aufführungsterminen gibt es unter www.academixer.com.
