Mo, 12:27 Uhr
31.01.2011
Attraktiver machen
Die Attraktivität der grünen Berufe muss deutlich gesteigert werden. Das hat der agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Egon Primas, heute in Erfurt gefordert. Primas sieht sich zu diesem Appell veranlasst, weil in zwei Dritteln der landwirtschaftlichen Einzelunternehmen die Hofnachfolge ungeklärt ist...
Das hat die in dieser Woche vorgestellte Landwirtschaftszählung 2010 ergeben. Der Landtagsabgeordnete aus dem Landkreis Nordhausen sprach sich für die Sanierung der Fachschule für Agrarwirtschaft und Hauswirtschaft in Stadtroda aus. Die Ausbildungsbedingungen müssen stimmen, wenn wir junge Leute für grüne Berufe begeistern wollen, sagte Primas. Sorgen bereitet ihm, dass die Berufsausbildung mit Abitur für junge Landwirte an der überbetrieblichen Ausbildungsstätte in Schwerstedt wegen zu geringer Nachfrage nicht fortgesetzt werden kann.
Nach den Worten des Agrarexperten macht der demographische Wandel auch vor den Höfen nicht halt. Deshalb müsse mehr für die grünen Berufe getan werden. Die Landwirtschaftsbetriebe brauchten gute Fachkräfte aller Qualifizierungsstufen. Primas erinnerte daran, dass die Landwirtschaft insgesamt gute wirtschaftliche Perspektiven bietet. Seinen Angaben zufolge hat sich der Agrarausschuss in mehreren, auch auswärtigen Sitzungen ein aktuelles Bild von der Situation der grünen Berufe verschafft. Grundsätzlich seien die Bedingungen gut.
Wünsche hat der agrarpolitische Sprecher gleichwohl. Wir müssen sowohl die landwirtschaftliche Berufsausbildung stärken und in Schwerstedt die Bedingungen weiter verbessern als auch die Fachhochschulausbildung in Stadtroda und Erfurt weiter voranbringen, fasst er die unmittelbarsten zusammen. Ein grundsätzliches Problem lässt sich auf diese Weise jedoch auch nach Ansicht Primas´ nicht lösen: Gegen die schlichte Tatsache, dass Landwirtschaft vielfach noch viel Arbeit und schlechte Bezahlung bedeutet, helfen auch keine Imagekampagnen. Hier stehen Berufsstand und Politik vor einer gemeinsamen Aufgabe, so der Abgeordnete.
Autor: nnzDas hat die in dieser Woche vorgestellte Landwirtschaftszählung 2010 ergeben. Der Landtagsabgeordnete aus dem Landkreis Nordhausen sprach sich für die Sanierung der Fachschule für Agrarwirtschaft und Hauswirtschaft in Stadtroda aus. Die Ausbildungsbedingungen müssen stimmen, wenn wir junge Leute für grüne Berufe begeistern wollen, sagte Primas. Sorgen bereitet ihm, dass die Berufsausbildung mit Abitur für junge Landwirte an der überbetrieblichen Ausbildungsstätte in Schwerstedt wegen zu geringer Nachfrage nicht fortgesetzt werden kann.
Nach den Worten des Agrarexperten macht der demographische Wandel auch vor den Höfen nicht halt. Deshalb müsse mehr für die grünen Berufe getan werden. Die Landwirtschaftsbetriebe brauchten gute Fachkräfte aller Qualifizierungsstufen. Primas erinnerte daran, dass die Landwirtschaft insgesamt gute wirtschaftliche Perspektiven bietet. Seinen Angaben zufolge hat sich der Agrarausschuss in mehreren, auch auswärtigen Sitzungen ein aktuelles Bild von der Situation der grünen Berufe verschafft. Grundsätzlich seien die Bedingungen gut.
Wünsche hat der agrarpolitische Sprecher gleichwohl. Wir müssen sowohl die landwirtschaftliche Berufsausbildung stärken und in Schwerstedt die Bedingungen weiter verbessern als auch die Fachhochschulausbildung in Stadtroda und Erfurt weiter voranbringen, fasst er die unmittelbarsten zusammen. Ein grundsätzliches Problem lässt sich auf diese Weise jedoch auch nach Ansicht Primas´ nicht lösen: Gegen die schlichte Tatsache, dass Landwirtschaft vielfach noch viel Arbeit und schlechte Bezahlung bedeutet, helfen auch keine Imagekampagnen. Hier stehen Berufsstand und Politik vor einer gemeinsamen Aufgabe, so der Abgeordnete.
