Mo, 18:27 Uhr
07.02.2011
Mitstreiter gesucht
Einen Aufruf zur Mithilfe beim Buchprojekt Die Unstrut – ein Fluss und seine Geschichte(n) hat jetzt der Heimatverein ARATORA gestartet. Um was es bei diesem Projekt geht und wer mitmachen kann und sollte, erfahren Sie hier...
Die Bewohner der Städte und Dörfer entlang der Unstrut haben sich seit dem Entstehen ihrer Siedlungen mit dem Fluss arrangiert. So nutzten sie das Wasser u. a. im Haushalt, für die Viehtränke, als Fischweide oder für den Antrieb von Mühlen. Darüber hinaus war die Unstrut vor allem seit Ende des 18. Jahrhunderts ein wichtiger Verkehrsweg. Mit diesen Vorteilen musste man aber auch zahlreiche Gefahren in Kauf nehmen. Nicht selten wurde bei schweren Hochwassern binnen Stunden zerstört, was in Jahrzehnten mühsam aufgebaut worden war. Zudem waren mit den häufigen Überschwemmungen des Unstrut-Tals gerade in den Sommermonaten Insektenplagen und damit Krankheiten für Mensch und Tier verbunden.
Das Leben am und mit dem Fluss steht im Mittelpunkt einer Publikation, die zurzeit von den Autoren Dr. Mathias Deutsch (Erfurt) und Andreas Schmölling (Artern) vorbereitet wird. Das Projekt mit dem Arbeitstitel Die Unstrut – ein Fluss und seine Geschichte(n) konzentriert sich räumlich auf den Laufabschnitt zwischen der Thüringer Pforte und dem Wendelstein.
Weniger die Ereignisse der großen Geschichte, die zweifellos auch an den Ufern der Unstrut stattfanden, werden Inhalt des Buches sein. Vielmehr soll der historische Alltag in den Gemeinden und das Leben der Menschen beleuchtet werden, wobei stets ein Bezug zur Unstrut herzustellen ist. Dazu gehören beispielsweise Mühlenbetrieb, Fischerei, Brückenbau, Schifffahrt, Badewesen, Notzeiten bei Hoch- und Niedrigwasser, wasserbauliche Anlagen, Landwirtschaft, flussbezogene Straßen- oder Flurnamen, Wasch- und Bleichplätze, tragische Todesfälle sowie in neuerer Zeit verstärkt auch der Wassersport bzw. Tourismus.
Für die Darstellung des einstigen Lebens zwischen der Sachsenburger Pforte und dem Wendelstein konnten M. Deutsch und A. Schmölling bereits umfangreiches Material sichten. Aber es wird noch dringend nach weiteren Dokumenten gesucht. Die Autoren bitten daher vor allem die Gemeinden Oldisleben, Heldrungen, Bretleben, Reinsdorf, Schönfeld, Artern, Ritteburg, Kalbsrieth, Schönewerda, Donndorf, Bottendorf, Rossleben, Wiehe und Wendelstein und Hilfe.
Angesprochen sind nicht nur die örtlichen Heimatvereine und Ortschronisten, sondern auch geschichtsinteressierte Bürger. Für die leihweise Überlassung von alten Fotos oder die Nutzung alter Schriftdokumente sind die Autoren sehr dankbar; insbesondere, wenn damit persönliche Erinnerungen und Geschichten verknüpft sind. Ein wichtiges Anliegen der Publikation ist es, bisher noch nicht in der Regionalliteratur veröffentlichte Schrift- und Bilddokumente von möglichst vielen Orten zu verarbeiten.
Auf diesem Weg soll ein Buch entstehen, das sich eng am historischen Volksleben orientiert. Wer Interesse am Projekt hat und das Buchvorhaben aktiv unterstützen möchte, möge bitte Kontakt zum Heimatverein ARATORA, Franz-Schubert-Straße 69, 06556 Artern, Telefon & Fax: 03466 / 320139, Mail: verein@heimatverein-aratora.de oder über Homepage www.heimatverein-aratora.de aufnehmen.
Autor: khhDie Bewohner der Städte und Dörfer entlang der Unstrut haben sich seit dem Entstehen ihrer Siedlungen mit dem Fluss arrangiert. So nutzten sie das Wasser u. a. im Haushalt, für die Viehtränke, als Fischweide oder für den Antrieb von Mühlen. Darüber hinaus war die Unstrut vor allem seit Ende des 18. Jahrhunderts ein wichtiger Verkehrsweg. Mit diesen Vorteilen musste man aber auch zahlreiche Gefahren in Kauf nehmen. Nicht selten wurde bei schweren Hochwassern binnen Stunden zerstört, was in Jahrzehnten mühsam aufgebaut worden war. Zudem waren mit den häufigen Überschwemmungen des Unstrut-Tals gerade in den Sommermonaten Insektenplagen und damit Krankheiten für Mensch und Tier verbunden.
Das Leben am und mit dem Fluss steht im Mittelpunkt einer Publikation, die zurzeit von den Autoren Dr. Mathias Deutsch (Erfurt) und Andreas Schmölling (Artern) vorbereitet wird. Das Projekt mit dem Arbeitstitel Die Unstrut – ein Fluss und seine Geschichte(n) konzentriert sich räumlich auf den Laufabschnitt zwischen der Thüringer Pforte und dem Wendelstein.
Weniger die Ereignisse der großen Geschichte, die zweifellos auch an den Ufern der Unstrut stattfanden, werden Inhalt des Buches sein. Vielmehr soll der historische Alltag in den Gemeinden und das Leben der Menschen beleuchtet werden, wobei stets ein Bezug zur Unstrut herzustellen ist. Dazu gehören beispielsweise Mühlenbetrieb, Fischerei, Brückenbau, Schifffahrt, Badewesen, Notzeiten bei Hoch- und Niedrigwasser, wasserbauliche Anlagen, Landwirtschaft, flussbezogene Straßen- oder Flurnamen, Wasch- und Bleichplätze, tragische Todesfälle sowie in neuerer Zeit verstärkt auch der Wassersport bzw. Tourismus.
Für die Darstellung des einstigen Lebens zwischen der Sachsenburger Pforte und dem Wendelstein konnten M. Deutsch und A. Schmölling bereits umfangreiches Material sichten. Aber es wird noch dringend nach weiteren Dokumenten gesucht. Die Autoren bitten daher vor allem die Gemeinden Oldisleben, Heldrungen, Bretleben, Reinsdorf, Schönfeld, Artern, Ritteburg, Kalbsrieth, Schönewerda, Donndorf, Bottendorf, Rossleben, Wiehe und Wendelstein und Hilfe.
Angesprochen sind nicht nur die örtlichen Heimatvereine und Ortschronisten, sondern auch geschichtsinteressierte Bürger. Für die leihweise Überlassung von alten Fotos oder die Nutzung alter Schriftdokumente sind die Autoren sehr dankbar; insbesondere, wenn damit persönliche Erinnerungen und Geschichten verknüpft sind. Ein wichtiges Anliegen der Publikation ist es, bisher noch nicht in der Regionalliteratur veröffentlichte Schrift- und Bilddokumente von möglichst vielen Orten zu verarbeiten.
Auf diesem Weg soll ein Buch entstehen, das sich eng am historischen Volksleben orientiert. Wer Interesse am Projekt hat und das Buchvorhaben aktiv unterstützen möchte, möge bitte Kontakt zum Heimatverein ARATORA, Franz-Schubert-Straße 69, 06556 Artern, Telefon & Fax: 03466 / 320139, Mail: verein@heimatverein-aratora.de oder über Homepage www.heimatverein-aratora.de aufnehmen.
