Di, 15:49 Uhr
08.02.2011
Unterschriftenaktion begonnen
Heute vormittag startete CDU-Ortsverband Sondershausen eine Unterschriftenaktion der besonderen Art. Mit Postkarten an den Bundesverteidigungsminister soll um den Erhalt des Bundeswehrstandortes Sondershausen gekämpft werden...
Seit geraumer Zeit bewegt uns die Frage nach dem Erhalt der Karl-Günther Kaserne im Zuge der Strukturreformen der Bundeswehr, Stadtratvorsitzende Dr. Christine Kietzer gegenüber kn. Jetzt im Frühjahr 2011 werden die Entscheidungen getroffen und auch über die Weiterführung der Bundeswehrstandorte entschieden. Da ließ sich auch Bürgermeister Joachim Kreyer nicht lange bitten, geht es doch um viel auch für "seine" Stadt.
Die Karl - Günther Kaserne im Herzen der Stadt ist aus dem öffentlichen Leben nicht wegzudenken. Zahlreiche und vielfältige gemeinsame Veranstaltungen von Bundeswehr und Stadt Sondershausen, wie zum Beispiel das jährliche Benefizkonzert des Wehrbereichsmusikkorps III und andere karitative Aktivitäten, zeugen von einer guten Zusammenarbeit. Zudem wurden in den vergangenen Jahren ca. 50 Mio. € für die umfangreiche und aufwendige Sanierung der Kaserne und den Anlagen auf dem Bundeswehrgelände ausgegeben.
Die wirtschaftliche Bedeutung des Standortes mit seinen etwa 960 Soldatinnen und Soldaten sowie den zivilen Mitarbeitern ist darüber hinaus von besonderem Rang. Als Landrat sprach sich Peter Hengstermann im späteren Gespräch mit kn auch für den Erhalt des zweiten Standortes im Kyffhäuserkreis, Bad Frankenhausen aus.
Mit dieser Unterschriftenaktion in Form von Postkarten will der CDU-Ortsverband Sondershausen, auf die Entscheidungsfindung im Verteidigungsministerium einwirken. Der CDU-Vorstand der Stadt Sondershausen bittet die Bürger von Sondershausen, uns zu unterstützen und mit ihrer Unterschrift ihren Willen bekunden und sich für den Erhalt des Bundeswehrstandorts in Sondershausen auszusprechen.
Auf die Frage eines Bürgers, ob er als Bundeswehrangehöriger unterschreiben dürfe, sagte der Standortälteste Oberstleutnant Klaus Glaab: "Natürlich, Soldaten sind Bürger in Uniform und auch Bürger dieser Stadt." Sprach es und setze auch seine Unterschrift auf eine der Postkarten.
Die Aktion startete heute ab 9.00 Uhr am am Löwenbrunnen in der Fußgängerzone von Sondershausen. Trotz der frühen Stunde ließen sich viele Bürger nicht zweimal bitten und setzen ihre Unterschrift auf die Postkarte, auch wenn es natürlich auch Bürger gab, die nicht von der Aktion überzeugt waren, und keine Unterschrift auf die Postkarte setzten. Eine Bürgerrin sagte aber auch, schade dass ich die Postkarte nicht behalten darf, so eine schöne Luftaufnahme bekommt man nicht so schnell.
Sie möchten auch unterschreiben? Kein Problem, weitere Termine sind Dienstag der 15. Februar und jeweils Freitag der 11. Und 18. Februar am gleichen Standort. Stimmen zur Aktion gibt es hier bei nnz-TV: Stimmen zur Aktion
Autor: khhSeit geraumer Zeit bewegt uns die Frage nach dem Erhalt der Karl-Günther Kaserne im Zuge der Strukturreformen der Bundeswehr, Stadtratvorsitzende Dr. Christine Kietzer gegenüber kn. Jetzt im Frühjahr 2011 werden die Entscheidungen getroffen und auch über die Weiterführung der Bundeswehrstandorte entschieden. Da ließ sich auch Bürgermeister Joachim Kreyer nicht lange bitten, geht es doch um viel auch für "seine" Stadt.
Die Karl - Günther Kaserne im Herzen der Stadt ist aus dem öffentlichen Leben nicht wegzudenken. Zahlreiche und vielfältige gemeinsame Veranstaltungen von Bundeswehr und Stadt Sondershausen, wie zum Beispiel das jährliche Benefizkonzert des Wehrbereichsmusikkorps III und andere karitative Aktivitäten, zeugen von einer guten Zusammenarbeit. Zudem wurden in den vergangenen Jahren ca. 50 Mio. € für die umfangreiche und aufwendige Sanierung der Kaserne und den Anlagen auf dem Bundeswehrgelände ausgegeben.
Die wirtschaftliche Bedeutung des Standortes mit seinen etwa 960 Soldatinnen und Soldaten sowie den zivilen Mitarbeitern ist darüber hinaus von besonderem Rang. Als Landrat sprach sich Peter Hengstermann im späteren Gespräch mit kn auch für den Erhalt des zweiten Standortes im Kyffhäuserkreis, Bad Frankenhausen aus.
Mit dieser Unterschriftenaktion in Form von Postkarten will der CDU-Ortsverband Sondershausen, auf die Entscheidungsfindung im Verteidigungsministerium einwirken. Der CDU-Vorstand der Stadt Sondershausen bittet die Bürger von Sondershausen, uns zu unterstützen und mit ihrer Unterschrift ihren Willen bekunden und sich für den Erhalt des Bundeswehrstandorts in Sondershausen auszusprechen.
Auf die Frage eines Bürgers, ob er als Bundeswehrangehöriger unterschreiben dürfe, sagte der Standortälteste Oberstleutnant Klaus Glaab: "Natürlich, Soldaten sind Bürger in Uniform und auch Bürger dieser Stadt." Sprach es und setze auch seine Unterschrift auf eine der Postkarten.
Die Aktion startete heute ab 9.00 Uhr am am Löwenbrunnen in der Fußgängerzone von Sondershausen. Trotz der frühen Stunde ließen sich viele Bürger nicht zweimal bitten und setzen ihre Unterschrift auf die Postkarte, auch wenn es natürlich auch Bürger gab, die nicht von der Aktion überzeugt waren, und keine Unterschrift auf die Postkarte setzten. Eine Bürgerrin sagte aber auch, schade dass ich die Postkarte nicht behalten darf, so eine schöne Luftaufnahme bekommt man nicht so schnell.
Sie möchten auch unterschreiben? Kein Problem, weitere Termine sind Dienstag der 15. Februar und jeweils Freitag der 11. Und 18. Februar am gleichen Standort. Stimmen zur Aktion gibt es hier bei nnz-TV: Stimmen zur Aktion











