Mi, 11:43 Uhr
09.02.2011
Waschbären auch bei uns?
In einigen Gebieten Deutschland sind die Waschbären schon zur Plage geworden. Und wie sieht es bei uns aus? Für Sie ist kn der Sache mal nachgegangen....
Waschbär (Foto: Peter-Stefan greiner)
Bei unseren Nachbarn in Nordhausen sind die Waschbären schon deutlich auf dem Vormarsch. In Nordhausen gibt es bereits eine Meldepflicht für Hauseigentümer (Waschbären auf dem Vormarsch) an das Ordnungsamt der Stadt. Wie dreist die possierlichen Tiere schon sind, zeigt diese Foto aus Nordhausen, wo die sonst nur nachtaktiven Tiere selbst tagsüber auf der Pirsch sind.
Und wie sieht es in Sondershausen aus? Eine Meldepflicht für Hauseigentümer gibt es in Sondershausen nicht, so der Fachbereichsleiter Bau und Ordnung, Manfred Kucksch, auf Anfrage von kn. Da er auch bisher nur von ein bis zwei Informationen zu diesem Thema pro Jahr erfährt, gibt es auch keine Veranlassung über eine Meldepflicht nachzudenken. Auch von nennenswerten Schäden ist ihm nichts bekannt.
Waschbär (Foto: Peter-Stefan greiner)
Auch bei den Forstämtern in Sondershausen (Lutz Eichhorn) und Oldisleben (Uli Klüßendorf) ist von Meldepflichten nichts bekannt. Beide bestätigen aber, dass es in der Hainleite (ob Possen oder Frauenberg) auch schon etliche Exemplare unterwegs sind. Besonders in Jechaburg und in den Gärten am Frauenberg sollen die Tiere schon ihr Unwesen treiben. Da werden auch schon mal Tonnen umgestoßen, um an Essensreste zu kommen. Meist machen sich die Tiere oft nur so bemerkbar. Aber auch Obstbäume werden mal gern abgeerntet.
Da es keine Schonfristen gibt, können die Tiere auch ganzjährig bejagt werden. Bisher sind im Bereich Forstamt Oldisleben sieben Waschbären erlegt worden, im vorigen Jagdjahr waren es 13 Tiere.
Eines sollte man allerdings bei Waschbären nicht machen, wenn man sie erst mal gefüttert hat, wird man sie so schnell nicht mehr los. Und auch nicht abgeerntete Obstbäume sind ein gutes Lockmittel. Übrigens gerade in Gartenlauben nisten sich die Tiere gern ein, wenn es ein Schlupfloch gibt.
Autor: khh
Waschbär (Foto: Peter-Stefan greiner)
Bei unseren Nachbarn in Nordhausen sind die Waschbären schon deutlich auf dem Vormarsch. In Nordhausen gibt es bereits eine Meldepflicht für Hauseigentümer (Waschbären auf dem Vormarsch) an das Ordnungsamt der Stadt. Wie dreist die possierlichen Tiere schon sind, zeigt diese Foto aus Nordhausen, wo die sonst nur nachtaktiven Tiere selbst tagsüber auf der Pirsch sind.Und wie sieht es in Sondershausen aus? Eine Meldepflicht für Hauseigentümer gibt es in Sondershausen nicht, so der Fachbereichsleiter Bau und Ordnung, Manfred Kucksch, auf Anfrage von kn. Da er auch bisher nur von ein bis zwei Informationen zu diesem Thema pro Jahr erfährt, gibt es auch keine Veranlassung über eine Meldepflicht nachzudenken. Auch von nennenswerten Schäden ist ihm nichts bekannt.
Waschbär (Foto: Peter-Stefan greiner)
Auch bei den Forstämtern in Sondershausen (Lutz Eichhorn) und Oldisleben (Uli Klüßendorf) ist von Meldepflichten nichts bekannt. Beide bestätigen aber, dass es in der Hainleite (ob Possen oder Frauenberg) auch schon etliche Exemplare unterwegs sind. Besonders in Jechaburg und in den Gärten am Frauenberg sollen die Tiere schon ihr Unwesen treiben. Da werden auch schon mal Tonnen umgestoßen, um an Essensreste zu kommen. Meist machen sich die Tiere oft nur so bemerkbar. Aber auch Obstbäume werden mal gern abgeerntet.Da es keine Schonfristen gibt, können die Tiere auch ganzjährig bejagt werden. Bisher sind im Bereich Forstamt Oldisleben sieben Waschbären erlegt worden, im vorigen Jagdjahr waren es 13 Tiere.
Eines sollte man allerdings bei Waschbären nicht machen, wenn man sie erst mal gefüttert hat, wird man sie so schnell nicht mehr los. Und auch nicht abgeerntete Obstbäume sind ein gutes Lockmittel. Übrigens gerade in Gartenlauben nisten sich die Tiere gern ein, wenn es ein Schlupfloch gibt.
