Mo, 14:17 Uhr
07.03.2011
Man sollte sich nicht wundern
Unter dieser Überschrift kritisiert ein Politiker die Vorgehensweise für den großen "Sauberkeitstag in Sondershausen. Woran man sich stört, erfahren Sie hier...
Möglichst viele Bürger sollen sich am Großreinemachen im Stadtgebiet von Sondershausen beteiligen. Dafür will man blaue Säcke ausgeben.
Diese müssen abgeholt und für den Empfang muss unterschrieben werden. Begründet wird dieses von Seiten der Verwaltung damit, dass, wenn die Empfänger bekannt sind und sich dann Autoreifen (ein altes Argument der Stadtverwaltung) in den Säcken befinden, die Übeltäter besser ausfindig gemacht werden können.
Welche Unterstellungen. Einmal wird unterstellt, die Bürger Sondershausen können nicht mit Müll umgehen, wie in anderen Gemeinden und zum anderen, wälzt man die Verantwortlichkeit im gewissen Umfang auf die Bürger ab, welche sich an der Reinigung der Stadt beteiligen wollen.
Welch eine geniale Lösung!!!
Bei solchen Rahmenbedingungen ist es leicht vorstellbar, dass auch der diesjährige Frühjahrsputz, auf Grund bürokratischer Regelungen ausfallen wird.
Welcher Bürger soll all die Hürden vom Empfang des blauen Sackes bis zur Abholung desselben meistern? Oder gar für dessen Inhalt einstehen? Gegeben falls bestraft man die Bürger noch für ihre gute Absicht.
Noch ist es Zeit, sich in der Stadtverwaltung Gedanken zu machen, wie der Ablauf einfacher gestaltet und die Bürger wirklich zur Teilnahme begeistert werden können.
Bleibt zu hoffen, dass die Stadtverwaltung dieses auch will?
Rainer Scheerschmidt
Landesvorsitzender des
Volksinteressenbund Thüringen
(VIBT)
Autor: khhMöglichst viele Bürger sollen sich am Großreinemachen im Stadtgebiet von Sondershausen beteiligen. Dafür will man blaue Säcke ausgeben.
Diese müssen abgeholt und für den Empfang muss unterschrieben werden. Begründet wird dieses von Seiten der Verwaltung damit, dass, wenn die Empfänger bekannt sind und sich dann Autoreifen (ein altes Argument der Stadtverwaltung) in den Säcken befinden, die Übeltäter besser ausfindig gemacht werden können.
Welche Unterstellungen. Einmal wird unterstellt, die Bürger Sondershausen können nicht mit Müll umgehen, wie in anderen Gemeinden und zum anderen, wälzt man die Verantwortlichkeit im gewissen Umfang auf die Bürger ab, welche sich an der Reinigung der Stadt beteiligen wollen.
Welch eine geniale Lösung!!!
Bei solchen Rahmenbedingungen ist es leicht vorstellbar, dass auch der diesjährige Frühjahrsputz, auf Grund bürokratischer Regelungen ausfallen wird.
Welcher Bürger soll all die Hürden vom Empfang des blauen Sackes bis zur Abholung desselben meistern? Oder gar für dessen Inhalt einstehen? Gegeben falls bestraft man die Bürger noch für ihre gute Absicht.
Noch ist es Zeit, sich in der Stadtverwaltung Gedanken zu machen, wie der Ablauf einfacher gestaltet und die Bürger wirklich zur Teilnahme begeistert werden können.
Bleibt zu hoffen, dass die Stadtverwaltung dieses auch will?
Rainer Scheerschmidt
Landesvorsitzender des
Volksinteressenbund Thüringen
(VIBT)