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Di, 17:23 Uhr
08.03.2011

Ab Mai teurer

Steigende Umlage für erneuerbare Energien verhindert mögliche Preissenkung. Der besonders im Osten des Kyffhäuserkreises agierende Energieanbieter enviaM hebt Strompreise für Privat- und Gewerbekunden zum 1. Mai 2011 an, so die aktuelle Information aus der Firmenzentrale Chemnitz...

enviaM hebt die Strompreise zum 1. Mai 2011 an. Ein enviaM- Privatkunde in der Grundversorgung mit einem jährlichen Durchschnittsverbrauch von 2.000 Kilowattstunden zahlt dann rund 1,38 Euro (1,65 Euro brutto) mehr pro Monat (+ 3,4 Prozent). Für einen enviaM-Gewerbekunden in der Grundversorgung mit einem jährlichen Durchschnittsverbrauch von 6.000 Kilowattstunden steigt der Strompreis um rund 4,15 Euro (4,94 Euro brutto) pro Monat (+ 3,5 Prozent).

Konkret erhöht sich der Nettoverbrauchspreis in der Grundversorgung um 0,83 Cent auf 21,90 Cent je Kilowattstunde (brutto um 0,99 Cent auf 26,06 Cent je Kilowattstunde) für Privatkunden und auf 22,04 Cent je Kilowattstunde (brutto 26,23 Cent je Kilowattstunde) für Gewerbekunden. Die Grundpreise bleiben unverändert.
Neben den Strompreisen in der Grundversorgung steigen für Privat- und Gewerbekunden auch die Strompreise für alle Sonderprodukte ohne Preisgarantie. Die neuen Strompreise gelten für rund 800.000 Privat- und Gewerbekunden.

Ausschlaggebend für die Preisanpassung ist die Erhöhung der Umlage für erneuerbare Energien (EEG-Umlage) zum 1. Januar 2011 um 1,483 Cent je Kilowattstunde von 2,047 Cent je Kilowattstunde auf 3,53 Cent je Kilowattstunde (brutto um 1,76 Cent je Kilowattstunde von 2,44 Cent je Kilowattstunde auf 4,20 Cent je Kilowattstunde). Mit der EEG-Umlage hat der Staat die finanzielle Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien geregelt. Sie wird bundesweit einheitlich für alle Stromkunden festgelegt. enviaM kann sich dieser Entwicklung ebenso wenig entziehen wie rund 720 andere Stromversorger, die aus dem gleichen Grund ihre Strompreise bereits zum Jahreswechsel angepasst hatten oder eine Erhöhung angekündigt haben. Im Vergleich zu anderen Stromversorgern liegt der Anstieg der Strompreise bei enviaM deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 7 Prozent.
„Wäre es nach uns gegangen, hätten wir die Strompreise sogar gesenkt.

Unsere Beschaffungskosten sind zurückgegangen. Diesen Preisvorteil geben wir gern weiter. Die EEG-Umlage hat uns jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht“, so Dr. Andreas Auerbach, enviaM-Vorstand Vertrieb. „Die rückläufigen Einkaufspreise für Strom machen es möglich, dass unsere Strompreise nicht im gleichen Maße wie die EEG-Umlage steigen. Immerhin werden so brutto 0,77 Cent je Kilowattstunde nicht an die Kunden weitergegeben“, so Auerbach weiter. „Hinzu kommt, dass wir die Preisanpassung erst nach den stromintensiven Wintermonaten vornehmen.“

Für Privat- und Gewerbekunden in der Grundversorgung gibt es bei enviaM Alternativangebote wie preisgünstige Online-Produkte oder Produkte mit Preisstabilität. Nähere Informationen dazu sind vor Ort in den Servicefilialen, telefonisch im enviaM-Kundencenter oder im Internet unter www.enviaM.de erhältlich. Hier sind auch Energiespartipps abrufbar, mit denen sich der Stromverbrauch und damit die Stromkosten senken lassen.

Alle Privat- und Gewerbekunden werden über die neuen Strompreise in den kommenden Tagen schriftlich informiert. Für Privatkunden erfolgt unter 0800 2999009; für Gewerbekunden unter 0800 0522222 eine kostenlose telefonische Beratung.

Hintergrund
Die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz, ist der führende regionale Energiedienstleister in Ostdeutschland. Das Unternehmen versorgt rund 1,35 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme, Wasser und energienahen Dienstleistungen.

Einer Studie des Forschungs- und Beratungsinstituts Inomic GmbH, Leipzig, zufolge sichert die enviaM-Gruppe rund 1,2 Milliarden Euro Wertschöpfung, rund 16.500 Arbeitsplätze und annähernd 650 Millionen Euro Steuereinnahmen in der Region. Jeder Euro, den der Unternehmensverbund als Wertschöpfung ausweist, bewirkt fast zwei weitere Euro Wertschöpfung. Jeder Arbeitsplatz der Unternehmensgruppe sichert und schafft fast drei weitere Arbeitsplätze.
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