Mi, 17:36 Uhr
23.03.2011
Neues aus Berlin (24)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: Ausbeutung durch Leiharbeit muss aufhören ...
Kersten Steinke, Bundestagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE aus Bad Frankenhausen, setzt sich für die Gleichstellung von Leiharbeit und Stammbeschäftigung ein. Sie unterstützt damit zwei öffentliche Petitionen mit rund 1.000 Mitzeichnungen, in denen eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Leiharbeitnehmerinnen und -arbeitnehmer gefordert wird.
Gleichzeitig hat die Fraktion DIE LINKE einen Antrag zu diesem Thema eingebracht, der diese Woche im Bundestag debattiert wird. Darin wird ein einheitlicher Lohn für Stammbelegschaft und Leiharbeiter gefordert. Im Durchschnitt bekommen Leiharbeitskräfte rund 30 Prozent weniger Lohn als ihre festangestellten Kollegen. Finanziert wird dies zum Teil auch durch Steuermittel, da jede achte Leiharbeitskraft ihren Lohn durch ALG II aufstocken muss. Leiharbeit sollte lediglich zum Ausgleich von Beschäftigungsspitzen erlaubt sein, dann aber zu gleichen Konditionen. Außerdem muss verhindert werden, dass Arbeitgeber Stammbeschäftigung durch günstigere Leiharbeit ersetzen, so Steinke.
Der Entwurf der Linksfraktion sieht daher neben dem Prinzip gleicher Lohn für gleiche Arbeit auch eine Begrenzung der Leiharbeit auf drei Monate vor. Dafür sollen Leiharbeitskräfte eine zwingende Flexibilitätsprämie in Höhe von 10 Prozent des Bruttolohns erhalten. Dies ist z.B. auch in Frankreich vorgeschrieben.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khhKersten Steinke, Bundestagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE aus Bad Frankenhausen, setzt sich für die Gleichstellung von Leiharbeit und Stammbeschäftigung ein. Sie unterstützt damit zwei öffentliche Petitionen mit rund 1.000 Mitzeichnungen, in denen eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Leiharbeitnehmerinnen und -arbeitnehmer gefordert wird.
Gleichzeitig hat die Fraktion DIE LINKE einen Antrag zu diesem Thema eingebracht, der diese Woche im Bundestag debattiert wird. Darin wird ein einheitlicher Lohn für Stammbelegschaft und Leiharbeiter gefordert. Im Durchschnitt bekommen Leiharbeitskräfte rund 30 Prozent weniger Lohn als ihre festangestellten Kollegen. Finanziert wird dies zum Teil auch durch Steuermittel, da jede achte Leiharbeitskraft ihren Lohn durch ALG II aufstocken muss. Leiharbeit sollte lediglich zum Ausgleich von Beschäftigungsspitzen erlaubt sein, dann aber zu gleichen Konditionen. Außerdem muss verhindert werden, dass Arbeitgeber Stammbeschäftigung durch günstigere Leiharbeit ersetzen, so Steinke.
Der Entwurf der Linksfraktion sieht daher neben dem Prinzip gleicher Lohn für gleiche Arbeit auch eine Begrenzung der Leiharbeit auf drei Monate vor. Dafür sollen Leiharbeitskräfte eine zwingende Flexibilitätsprämie in Höhe von 10 Prozent des Bruttolohns erhalten. Dies ist z.B. auch in Frankreich vorgeschrieben.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke