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Do, 16:15 Uhr
24.03.2011

Kritik an neuer Agentur

Auf scharfe Kritik von Kammern und Verbänden sowie privaten Personaldienstleistern ist die Gründung der Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung (ThAFF) gestoßen. Die Agentur ist der Nachfolger des erfolglosen Unternehmer- und Fachkräfteservice...


„Das Wirtschaftsministerium hat aus der Pleite mit dem Unternehmer- und Fachkräfteservice (UFas) scheinbar nichts gelernt“, sagt Erfurts IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Schon damals hätte man alle Warnungen der Wirtschaft in den Wind geschlagen. Im Ergebnis stünden nun den verwendeten sechs Millionen Euro öffentlicher Gelder lediglich 500 Vermittlungen gegenüber. „12.000 Euro pro Rückkehrer! Die Summe als Prämie ausgeschrieben, hätten wir keine drei Jahre gebraucht“, stellt Grusser nüchtern fest.

Die neue Agentur mache jetzt dort weiter, wo UFas schon gescheitert sei. Dabei stelle auch die Wirtschaft die Aufgabe der Fachkräftegewinnung nicht in Frage. Sehr viel effizienter sei aber ein Netzwerk und die Bündelung bereits vorhandener Kapazitäten bei Arbeitsagenturen, privaten Personaldienstleistern, Kammern und Verbänden in Verbindung mit einem gezielten Standortmarketing der LEG.
Autor: nnz

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Kommentare
H.Buntfuß
24.03.2011, 16:44 Uhr
Fehlende Bildung?
So sind sie unsere „POLITIKER“, ja nichts hinzu lernen. Dieses Beispiel zeigt wieder einmal sehr deutlich, dass es unseren „POLITIKERN“in Wahrheit nicht darum geht, wirklich Arbeitsplätze zu schaffen.

Ich habe eher das Gefühl, das hier bestimmte Personen mit einen guten Posten versorgt werden. Die „POLITIKER“ jammern immer über „MANGELHAFTE“ Bildung bei der Bevölkerung, aber was hier abgeht, zeugt von sehr wenig Sachverstand und Bildung. Eine Firma die total versagt hat mit einen anderen Namen zu versehen und weiter PFUSCHEN zu lassen, da muss man doch am Verstand des Ministeriums zweifeln, oder?
Georg
24.03.2011, 19:55 Uhr
Versorgungsposten
die keiner benötigt. Seltsamerweise stehen dafür seit Jahren ausreichende Finanzmittel zur Verfügung. Für Parteifreunde, Familienmitglieder usw. wurden hier Versorgungsposten geschaffen. Die vorherige uneffektive UFaS war schon mit den gleichen der Aufgaben betraut wie der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit.

Es ist schon erstaunlich, dass ein neuer Name ausreicht um diese, im Verhältnis zu den entstandenen Kosten zu teure Serviceeinrichtung, weiter zu betreiben. Wenn die Unternehmen „ordentliche“ Löhne zahlen würden kämen auch die Fachkräfte von allein wieder zurück. Mit der Billiglohn-Strategie hat man ja bisher die gutausgebildeten in Richtung Westen oder ins Ausland vertrieben. Schade um die vielen Millionen die dadurch verschwendet wurden und noch werden.
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