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Di, 14:59 Uhr
29.03.2011

„Ich freue mich auf unser Duell“

Zum 3. und zugleich letzten Schlosskonzert des Loh-Orchesters in dieser Spielzeit im Blauen Saal des Sondershäuser Schlosses ist ein Musiker als Solist zu hören, der Konzertbesuchern seit vielen Jahren bekannt ist: Solo-Cellist Ralph Krause. Er spielt mit dem Konzert für Cello und einem 10-köpfigen Blasorchester von Jacques Ibert ein in mehrfacher Hinsicht außergewöhnliches Werk.

Krause (Foto: I. Kühn) Krause (Foto: I. Kühn)

Der in Greifswald geborene Cellist (rechts) hat dieses Werk schon einmal mit dem Berliner Ärzte-Orchester „musici medici“ aufgeführt und beschreibt die Musik als „gut gelauntes, farbenfrohes Stück, raffiniert in Klang und Struktur, elegant und kurz – ein Zwinkern in Musik“. Tatsächlich ist das 1925 komponierte Cellokonzert von Ibert, der sich auch viel mit Filmmusik befasste, ein munteres Miteinander zwischen Bläsern und Solist. Und Ralph Krause freut sich auf das Musizieren mit seinen Kollegen: „Bei den Bläsern des Loh-Orchesters ist diese Art Humor in den besten Händen, ich freue mich auf unser Duell!“

Ralph Krause, Absolvent der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, begann mit dem Cellospielen im Alter von sechs Jahren, mit elf wurde er bereits Jungstudent in Berlin. Nach einem Aufbaustudium mit Konzertexamen bei Peter Bruns an der Dresdner Musikhochschule arbeitete er vorübergehend freischaffend in Ensembles für zeitgenössische Musik und spielte einige Zeit im Orquesta Sinfónica de Castilla y Leon in Valladolid (Spanien). Seit 2006 ist Ralph Krause Solocellist des Loh-Orchesters. Eine besondere Vorliebe hat er für das Zusammenspiel in kleinen Ensembles. „Das Schönste ist für mich ein kammermusikalisch agierendes Orchester.

Welche Art Musik auf dem Pult liegt, ist dann für mich fast Nebensache. Wenn man sich jedoch auch noch aussuchen kann, was man spielen mag, wie bei diesem Konzert hier – purer Luxus.“

Die Leitung des 3. Schlosskonzerts hat Generalmusikdirektor Markus L. Frank, der an dem Vormittag noch mehr heiter-unterhaltsame Musik für Bläserensemble dirigieren wird. Neben der Serenade in d-Moll op.44 von Antonín Dvořák erklingt die Oktett-Partita in F-Dur op. 57 von Franz Krommer.

Das Schlosskonzert beginnt am 3. April 2011 um 11 Uhr im Schloss Sondershausen. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11), an allen anderen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH und am Konzertvormittag auch im Schloss Sondershausen
Autor: nnz

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