Mi, 14:08 Uhr
30.03.2011
In blendender Verfassung
Nach Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP), d. h. die Summe der im Freistaat produzierten Güter und geleisteten Dienste, im Jahr 2010 gegenüber dem Vorjahr real (preisbereinigt) um 3,0 Prozent. Damit erreicht Thüringen den höchsten Wert der ostdeutschen Bundesländer...,
liegt aber noch unter dem gesamtdeutschen Durchschnitt von 3,6 Prozent. Die Bilanz der Thüringer Wirtschaft für das Jahr 2010 ist überaus erfreulich. Inzwischen haben wir das Vorkrisenniveau der Jahre 2007/2008 sogar übertroffen, erklärt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt. Die Gründe für das gute Ergebnis im Freistaat sieht er neben den anziehenden Exporten vor allem auch in der Stabilisierung des Inlandsgeschäftes. Allen voran Industrie und unternehmensnahe Dienstleistungen hätten gut gefüllte Auftragsbücher und weitgehend ausgelastete Kapazitäten.
Die aktuellen Konjunkturdaten stimmen auch für die kommenden Monate optimistisch. Vieles spricht dafür, dass die Wirtschaft auch nach der zwischenzeitlichen Aufholjagd weiter deutlich wächst, zeigt sich Grusser zuversichtlich. Sowohl die gute Arbeitsmarktlage als auch die rege Investitionstätigkeit der Unternehmen würden der Binnenwirtschaft entsprechenden Auftrieb geben. Eine drei vor dem Komma sei daher auch 2011 durchaus im Bereich des Möglichen.
Allerdings sind die Risiken für die Konjunktur in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen, gibt der IHK-Chef zu bedenken. Zu ihnen gehörten ein möglicher Super-GAU in Japan, anhaltende Unruhen in den Ölstaaten Nordafrikas und des Nahen Ostens sowie eine höhere Inflation. Mittlerweile habe die Inflationsrate bereits die Stabilitätsschwelle von zwei Prozent überschritten. Das koste Kaufkraft und dämpfe die Konjunktur, könne sie aber nicht abwürgen.
Autor: nnzliegt aber noch unter dem gesamtdeutschen Durchschnitt von 3,6 Prozent. Die Bilanz der Thüringer Wirtschaft für das Jahr 2010 ist überaus erfreulich. Inzwischen haben wir das Vorkrisenniveau der Jahre 2007/2008 sogar übertroffen, erklärt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt. Die Gründe für das gute Ergebnis im Freistaat sieht er neben den anziehenden Exporten vor allem auch in der Stabilisierung des Inlandsgeschäftes. Allen voran Industrie und unternehmensnahe Dienstleistungen hätten gut gefüllte Auftragsbücher und weitgehend ausgelastete Kapazitäten.
Die aktuellen Konjunkturdaten stimmen auch für die kommenden Monate optimistisch. Vieles spricht dafür, dass die Wirtschaft auch nach der zwischenzeitlichen Aufholjagd weiter deutlich wächst, zeigt sich Grusser zuversichtlich. Sowohl die gute Arbeitsmarktlage als auch die rege Investitionstätigkeit der Unternehmen würden der Binnenwirtschaft entsprechenden Auftrieb geben. Eine drei vor dem Komma sei daher auch 2011 durchaus im Bereich des Möglichen.
Allerdings sind die Risiken für die Konjunktur in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen, gibt der IHK-Chef zu bedenken. Zu ihnen gehörten ein möglicher Super-GAU in Japan, anhaltende Unruhen in den Ölstaaten Nordafrikas und des Nahen Ostens sowie eine höhere Inflation. Mittlerweile habe die Inflationsrate bereits die Stabilitätsschwelle von zwei Prozent überschritten. Das koste Kaufkraft und dämpfe die Konjunktur, könne sie aber nicht abwürgen.