Sa, 12:01 Uhr
30.04.2011
Nicht vorn dabei
Die Betriebs- und Beschäftigtendichte der Industrie in den Thüringer Kreisen 2010 wurde vom Thüringer Landesamt für Statistik ermittelt. Kyffhäuserkreis nicht im Vorderfeld...
Die Betriebsdichte in den Betrieben mit 50 und mehr Beschäftigten der Thüringer Industrie (Verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) erreichte nach einer Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Jahr 2010 mit einer Größe von rund 38 Betrieben je 100 000 Einwohner fast wieder das Niveau des Jahres 2008 vor der Wirtschaftskrise.
Innerhalb Thüringens war 2010 ein recht deutlicher Unterschied zwischen den Kreisen festzustellen. Die höchste Betriebsdichte wurde für den Landkreis Sonneberg mit 74 Betrieben je 100 000 Einwohner ermittelt. Mehr als 50 Betriebe je 100 000 Einwohner wurden in den Landkreisen Saale-Orla-Kreis (63 Betriebe), Wartburgkreis (57 Betriebe), Ilm-Kreis (55 Betriebe), Hildburghausen (52 Betriebe) und Schmalkalden-Meiningen (51 Betriebe) errechnet.
Die niedrigste Zahl von Betrieben je 100 000 Einwohner hatten die Städte Suhl (18 Betriebe), Weimar (15 Betriebe) und Erfurt (15 Betriebe).
Auch die Beschäftigtendichte in der Industrie Thüringens bewegt sich wieder auf dem Niveau des Jahres 2008 vor der Wirtschaftskrise und erreichte im Jahre 2010 insgesamt eine Größe von 56 Beschäftigten je 1 000 Einwohner. Im Vergleich zum Vorjahr stieg diese Dichtekennziffer leicht um 0,18 Prozent an.
Die Beschäftigtendichte in den Kreisen des Freistaates hatte eine große Spannweite. Sie schwankte von 22 (Stadt Weimar) bis 131 Beschäftigte je 1 000 Einwohner in der Stadt Eisenach. Die Stadt Eisenach lag 2010 mit 131 Industriebeschäftigten je 1 000 Einwohnern deutlich über dem Spitzenwert der alten Bundesländer (Baden-Württemberg mit 95 Beschäftigten). Ihr folgten
- der Saale-Orla-Kreis (103 Beschäftigte je 1000 Einwohner)
- der Landkreis Sonneberg (90 Beschäftigte je 1000 Einwohner)
- der Wartburgkreis (88 Beschäftigte je 1000 Einwohner)
- der Ilm-Kreis (72 Beschäftigte je 1000 Einwohner) und
- der Landkreise Gotha (66 Beschäftigte je 1000 Einwohner).
Außer der kreisfreien Stadt Jena (62 Beschäftigte je 1000 Einwohner) lagen alle weiteren kreisfreien Städte sowie 7 Landkreise unter dem Durchschnitt von Thüringen mit 56 Beschäftigten je 1000 Einwohner. Schlusslicht war die Stadt Weimar mit einer Beschäftigtendichte von 22 Beschäftigten je 1000 Einwohner.
Autor: khhDie Betriebsdichte in den Betrieben mit 50 und mehr Beschäftigten der Thüringer Industrie (Verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) erreichte nach einer Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Jahr 2010 mit einer Größe von rund 38 Betrieben je 100 000 Einwohner fast wieder das Niveau des Jahres 2008 vor der Wirtschaftskrise.
Innerhalb Thüringens war 2010 ein recht deutlicher Unterschied zwischen den Kreisen festzustellen. Die höchste Betriebsdichte wurde für den Landkreis Sonneberg mit 74 Betrieben je 100 000 Einwohner ermittelt. Mehr als 50 Betriebe je 100 000 Einwohner wurden in den Landkreisen Saale-Orla-Kreis (63 Betriebe), Wartburgkreis (57 Betriebe), Ilm-Kreis (55 Betriebe), Hildburghausen (52 Betriebe) und Schmalkalden-Meiningen (51 Betriebe) errechnet.
Die niedrigste Zahl von Betrieben je 100 000 Einwohner hatten die Städte Suhl (18 Betriebe), Weimar (15 Betriebe) und Erfurt (15 Betriebe).
Auch die Beschäftigtendichte in der Industrie Thüringens bewegt sich wieder auf dem Niveau des Jahres 2008 vor der Wirtschaftskrise und erreichte im Jahre 2010 insgesamt eine Größe von 56 Beschäftigten je 1 000 Einwohner. Im Vergleich zum Vorjahr stieg diese Dichtekennziffer leicht um 0,18 Prozent an.
Die Beschäftigtendichte in den Kreisen des Freistaates hatte eine große Spannweite. Sie schwankte von 22 (Stadt Weimar) bis 131 Beschäftigte je 1 000 Einwohner in der Stadt Eisenach. Die Stadt Eisenach lag 2010 mit 131 Industriebeschäftigten je 1 000 Einwohnern deutlich über dem Spitzenwert der alten Bundesländer (Baden-Württemberg mit 95 Beschäftigten). Ihr folgten
- der Saale-Orla-Kreis (103 Beschäftigte je 1000 Einwohner)
- der Landkreis Sonneberg (90 Beschäftigte je 1000 Einwohner)
- der Wartburgkreis (88 Beschäftigte je 1000 Einwohner)
- der Ilm-Kreis (72 Beschäftigte je 1000 Einwohner) und
- der Landkreise Gotha (66 Beschäftigte je 1000 Einwohner).
Außer der kreisfreien Stadt Jena (62 Beschäftigte je 1000 Einwohner) lagen alle weiteren kreisfreien Städte sowie 7 Landkreise unter dem Durchschnitt von Thüringen mit 56 Beschäftigten je 1000 Einwohner. Schlusslicht war die Stadt Weimar mit einer Beschäftigtendichte von 22 Beschäftigten je 1000 Einwohner.
