Do, 00:50 Uhr
12.05.2011
Jahrzehnt der Verkehrssicherheit
Weltgesundheitsorganisation gibt Start für das Jahrzehnt der Verkehrssicherheit, darüber inforfiert die Deutsche Verkehrswacht...
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt die Jahre 2011 bis 2020 zur Dekade der Verkehrssicherheit. Die in den letzten Jahrzehnten weltweit gewachsene Mobilität ist nicht nur in der westlichen Welt ein Grundpfeiler gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklung. Die Schattenseite der Mobilität sind die geschätzt weltweit 3.500 Menschen, die jeden Tag an den Folgen eines Straßenverkehrsunfalls sterben. Die Deutsche Verkehrswacht nimmt den Start der WHO-Dekade zur Verkehrssicherheit am heutigen Tag zum Anlass, auf die negativen menschlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen von Straßenverkehrsunfällen aufmerksam zu machen.
Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. hierzu: Das Zusammenwachsen der Welt und der immer größer werdende internationale Austausch darf nicht zu einem Anwachsen der Opferzahlen führen. Meldungen über Todesopfer im Straßenverkehr gehören auch in Deutschland und Europa leider zum Alltag. Die Gesellschaft darf die Opfer jedoch nicht als normal hinnehmen. Jeder Einzelne trägt Verantwortung für mehr Sicherheit auf unseren Straßen.
Mobilität ist nicht kostenlos, sie sollte aber mit so wenig persönlichem Risiko wie möglich verbunden sein. Neben den jährlich etwa 1,3 Millionen Todesopfern werden nach Schätzungen der Vereinten Nationen jedes Jahr circa 50 Millionen Menschen im Straßenverkehr verletzt. Der wirtschaftliche Schaden von Straßenverkehrsunfällen beläuft sich nach Berechnungen der WHO auf über 500 Milliarden Dollar jedes Jahr.
Besonders gefährdet sind junge Menschen im Alter von 15 bis 29 Jahren, die als Fußgänger oder Radfahrer im Straßenverkehr unterwegs sind. 90 Prozent der Opfer kommen dabei aus Schwellen- und Entwicklungsländern. Unter dem Motto Wear.Act.Believe benennt die WHO fünf Eckpunkte, die in den Mitgliedsländern der Vereinten Nationen zu einer Senkung der Verkehrsopferzahlen führen sollen:
* Verkehrssicherheitsmanagement
* Verbesserung der Straßeninfrastruktur
* Verbesserung der Sicherheitstechnik in Fahrzeugen
* Sensibilisierung aller Verkehrsteilnehmer für die Gefahren des Straßenverkehrs
* Verbesserung der Unfallversorgung
Die Deutsche Verkehrswacht arbeitet im Sinne dieser WHO-Forderungen und unterstützt auch die Europäische Charta für die Straßenverkehrssicherheit
Autor: khhDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt die Jahre 2011 bis 2020 zur Dekade der Verkehrssicherheit. Die in den letzten Jahrzehnten weltweit gewachsene Mobilität ist nicht nur in der westlichen Welt ein Grundpfeiler gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklung. Die Schattenseite der Mobilität sind die geschätzt weltweit 3.500 Menschen, die jeden Tag an den Folgen eines Straßenverkehrsunfalls sterben. Die Deutsche Verkehrswacht nimmt den Start der WHO-Dekade zur Verkehrssicherheit am heutigen Tag zum Anlass, auf die negativen menschlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen von Straßenverkehrsunfällen aufmerksam zu machen.
Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. hierzu: Das Zusammenwachsen der Welt und der immer größer werdende internationale Austausch darf nicht zu einem Anwachsen der Opferzahlen führen. Meldungen über Todesopfer im Straßenverkehr gehören auch in Deutschland und Europa leider zum Alltag. Die Gesellschaft darf die Opfer jedoch nicht als normal hinnehmen. Jeder Einzelne trägt Verantwortung für mehr Sicherheit auf unseren Straßen.
Mobilität ist nicht kostenlos, sie sollte aber mit so wenig persönlichem Risiko wie möglich verbunden sein. Neben den jährlich etwa 1,3 Millionen Todesopfern werden nach Schätzungen der Vereinten Nationen jedes Jahr circa 50 Millionen Menschen im Straßenverkehr verletzt. Der wirtschaftliche Schaden von Straßenverkehrsunfällen beläuft sich nach Berechnungen der WHO auf über 500 Milliarden Dollar jedes Jahr.
Besonders gefährdet sind junge Menschen im Alter von 15 bis 29 Jahren, die als Fußgänger oder Radfahrer im Straßenverkehr unterwegs sind. 90 Prozent der Opfer kommen dabei aus Schwellen- und Entwicklungsländern. Unter dem Motto Wear.Act.Believe benennt die WHO fünf Eckpunkte, die in den Mitgliedsländern der Vereinten Nationen zu einer Senkung der Verkehrsopferzahlen führen sollen:
* Verkehrssicherheitsmanagement
* Verbesserung der Straßeninfrastruktur
* Verbesserung der Sicherheitstechnik in Fahrzeugen
* Sensibilisierung aller Verkehrsteilnehmer für die Gefahren des Straßenverkehrs
* Verbesserung der Unfallversorgung
Die Deutsche Verkehrswacht arbeitet im Sinne dieser WHO-Forderungen und unterstützt auch die Europäische Charta für die Straßenverkehrssicherheit
