Do, 11:29 Uhr
12.05.2011
Abschied nach 20 Jahren
Der Geigenvirtuose, Pädagoge, Dirigent und Komponist Wolfgang Marschner reist seit 20 Jahren regelmäßig in die Musikstadt Sondershausen, um in Meisterkursen jungen Talenten sein Können und seine Erfahrungen weiterzugeben. Nun kommt er zum letzten Mal...
Aus diesem Anlass darf das Sondershäuser Publikum zum 1. Loh-Konzert am 18. Mai um 20.00 Uhr im Achteckhaus des Sondershäuser Schlosses den großen Künstler gleich in dreifacher Funktion als Pädagoge, Dirigent und Komponist erleben: Unter seiner musikalischen Leitung werden junge Geigerinnen und Geiger seines diesjährigen 20. Sondershäuser Meisterkurses gemeinsam mit dem Loh-Orchester ihr Talent unter Beweis stellen.
Die Vampir-Variationen für Solovioline und Streichorchester, eines der Stücke, die zur Auswahl stehen, hat er sogar selbst komponiert. Darin verarbeitet er Musik aus der großen Oper Vampyr seines Vorfahren Heinrich Marschner (1828).
Wolfgang Marschners Tätigkeit als Geigenvirtuose führte ihn, oft unter der Leitung der berühmtesten Dirigenten unserer Zeit, rund um den Globus und verschaffte ihm internationales Ansehen. So spielte er zum Beispiel Schönbergs Violinkonzert mit den Wiener Symphonikern unter Michael Gielen, dem Royal Philharmonic Orchestra in London unter Pierre Boulez und dem Philharmonischen Orchester Stockholm unter Herbert Blomstedt.
Der 1926 in Dresden geborene Wolfgang Marschner entstammt einer alten deutschen Musikerfamilie, deren berühmtester Vertreter der Opernkomponist Heinrich Marschner (1795–1861) ist. Nach dem 2. Weltkrieg begann Marschners rascher Aufstieg zu einem der führenden deutschen Geiger. Mit neunzehn Jahren war er Solist, Konzertmeister und Zweiter Dirigent des Opernhaus-Orchesters Hannover. 1947 wurde er Konzertmeister des WDR Sinfonie-Orchesters Köln.
Neben seiner Tätigkeit als Geiger verfolgte er stets die Karriere als Komponist und vor allem als Violinpädagoge: Mit 26 Jahren wurde er Professor an der Folkwang-Hochschule Essen und lehrte 1958–1963 an der Musikhochschule Köln. Er war Professor an der Tokio University of Fine Arts and Music und seit 1963 an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau.
Als Pädagoge hat er viele besondere Talente ausgebildet und auch beim Loh-Orchester einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Denn während 20 Jahren Meisterkurs kamen einige Teilnehmer regelmäßig nach Sondershausen, deren zum Teil beeindruckende Entwicklung die Musikerinnen und Musiker des Orchesters mit verfolgen konnten.
Für das Konzert mit Wolfgang Marschner am 18. Mai 2011 um 20.00 Uhr im Achteckhaus des Sondershäuser Schlosses gibt es Karten an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnzAus diesem Anlass darf das Sondershäuser Publikum zum 1. Loh-Konzert am 18. Mai um 20.00 Uhr im Achteckhaus des Sondershäuser Schlosses den großen Künstler gleich in dreifacher Funktion als Pädagoge, Dirigent und Komponist erleben: Unter seiner musikalischen Leitung werden junge Geigerinnen und Geiger seines diesjährigen 20. Sondershäuser Meisterkurses gemeinsam mit dem Loh-Orchester ihr Talent unter Beweis stellen.
Die Vampir-Variationen für Solovioline und Streichorchester, eines der Stücke, die zur Auswahl stehen, hat er sogar selbst komponiert. Darin verarbeitet er Musik aus der großen Oper Vampyr seines Vorfahren Heinrich Marschner (1828).
Wolfgang Marschners Tätigkeit als Geigenvirtuose führte ihn, oft unter der Leitung der berühmtesten Dirigenten unserer Zeit, rund um den Globus und verschaffte ihm internationales Ansehen. So spielte er zum Beispiel Schönbergs Violinkonzert mit den Wiener Symphonikern unter Michael Gielen, dem Royal Philharmonic Orchestra in London unter Pierre Boulez und dem Philharmonischen Orchester Stockholm unter Herbert Blomstedt.
Der 1926 in Dresden geborene Wolfgang Marschner entstammt einer alten deutschen Musikerfamilie, deren berühmtester Vertreter der Opernkomponist Heinrich Marschner (1795–1861) ist. Nach dem 2. Weltkrieg begann Marschners rascher Aufstieg zu einem der führenden deutschen Geiger. Mit neunzehn Jahren war er Solist, Konzertmeister und Zweiter Dirigent des Opernhaus-Orchesters Hannover. 1947 wurde er Konzertmeister des WDR Sinfonie-Orchesters Köln.
Neben seiner Tätigkeit als Geiger verfolgte er stets die Karriere als Komponist und vor allem als Violinpädagoge: Mit 26 Jahren wurde er Professor an der Folkwang-Hochschule Essen und lehrte 1958–1963 an der Musikhochschule Köln. Er war Professor an der Tokio University of Fine Arts and Music und seit 1963 an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau.
Als Pädagoge hat er viele besondere Talente ausgebildet und auch beim Loh-Orchester einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Denn während 20 Jahren Meisterkurs kamen einige Teilnehmer regelmäßig nach Sondershausen, deren zum Teil beeindruckende Entwicklung die Musikerinnen und Musiker des Orchesters mit verfolgen konnten.
Für das Konzert mit Wolfgang Marschner am 18. Mai 2011 um 20.00 Uhr im Achteckhaus des Sondershäuser Schlosses gibt es Karten an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

