Do, 14:36 Uhr
12.05.2011
Romantiker einmal ganz anders
Atmosphärische Klänge und viel Interessantes zum Thema Musik gab es bei der OrchesterWerkstatt des Loh-Orchester Sondershausen gestern in der Unterkirche in Bad Frankenhausen. Den Schülern des Kyffhäuser-Gymnasiums bot sich die Gelegenheit, ihr eigenes Empfinden mit der Musik vergangener Epochen zu verknüpfen.
Unter dem Motto Musik rund ums Wasser erlebten die Schüler in der gut besuchten Unterkirche in Bad Frankenhausen die Hebriden-Ouvertüre von Felix Mendelssohn Bartholdy und Die Moldau von Bedrich Smetana. Kolja Hosemann, Studienleiter am Theater Nordhausen, dirigierte das Loh-Orchester Sondershausen und moderierte die Veranstaltung in einer lockeren Manier, die bei den Schülern Gefallen fand.
Er klärte Fragen wie Was hat der Film ‚Twilight’ mit dem ‚Fliegenden Holländer’ zu tun? oder Ist ein Romantiker nur jemand, der seiner Frau jeden Tag Blumen schenkt? An Brahms oder Mendelssohn dachten in diesem Moment sicher die wenigsten. Die jungen Zuhörer wurden dadurch angesprochen und erhielten ein modernes Bild der unter Jugendlichen oft als verstaubt geltenden sogenannten klassischen Musik.
Mit kurzen Musikbeispielen demonstrierten Musiker, inwieweit Gefühle wie Angst, Zorn, Bewunderung oder sogar Heimweh Komponisten zu komplexer Musik anregen können. Mit großem Interesse verfolgten die jungen Zuhörer die OrchesterWerkstatt, die ihnen einen persönlichen und emotionalen Zugang zu großartig gestalteter Musik bot.
Die OrchesterWerkstätten des Loh-Orchesters werden regelmäßig für verschiedene Altersgruppen angeboten. Sie geben jungen Zuhörern die Möglichkeit, große sinfonische Werke live zu erleben und sich aktiv mit ihrem Hintergrund auseinanderzusetzen.
Autor: nnzUnter dem Motto Musik rund ums Wasser erlebten die Schüler in der gut besuchten Unterkirche in Bad Frankenhausen die Hebriden-Ouvertüre von Felix Mendelssohn Bartholdy und Die Moldau von Bedrich Smetana. Kolja Hosemann, Studienleiter am Theater Nordhausen, dirigierte das Loh-Orchester Sondershausen und moderierte die Veranstaltung in einer lockeren Manier, die bei den Schülern Gefallen fand.
Er klärte Fragen wie Was hat der Film ‚Twilight’ mit dem ‚Fliegenden Holländer’ zu tun? oder Ist ein Romantiker nur jemand, der seiner Frau jeden Tag Blumen schenkt? An Brahms oder Mendelssohn dachten in diesem Moment sicher die wenigsten. Die jungen Zuhörer wurden dadurch angesprochen und erhielten ein modernes Bild der unter Jugendlichen oft als verstaubt geltenden sogenannten klassischen Musik.
Mit kurzen Musikbeispielen demonstrierten Musiker, inwieweit Gefühle wie Angst, Zorn, Bewunderung oder sogar Heimweh Komponisten zu komplexer Musik anregen können. Mit großem Interesse verfolgten die jungen Zuhörer die OrchesterWerkstatt, die ihnen einen persönlichen und emotionalen Zugang zu großartig gestalteter Musik bot.
Die OrchesterWerkstätten des Loh-Orchesters werden regelmäßig für verschiedene Altersgruppen angeboten. Sie geben jungen Zuhörern die Möglichkeit, große sinfonische Werke live zu erleben und sich aktiv mit ihrem Hintergrund auseinanderzusetzen.

