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Sa, 23:02 Uhr
14.05.2011

kn-Forum: Finanzkrise ade?

Glaubt man den Wachstumsanbetern, wächst die deutsche Wirtschaft und nun wird alles gut. So der Beginn eines Leserbriefes, der kn heute erreichte...

Von der Finanzkrise hört man nur noch unterschwellig und die "Rettung" Griechenlands und Portugals in der Eurozone wird den Rest schon richten. Schaut man genauer hin , hat sich das Spekulieren und Zocken der großen Banken sogar weiter verstärkt Sie verdienen mit der Finanzkrise deren Verursacher sie sind und danach erst recht.

Es hat sich nichts geändert. Im Wissen das die Steuerzahler und nicht sie zur Kasse gebeten werden, hat die Maßlosigkeit alle Grenzen gebrochen. 100 Billionen ungedecktes Finanzkapital vagabundieren geschwängert durch Zockerei und Spekulation unkontrolliert um den Erdball. Das Weltwirtschaftsvolumen beträgt dagegen nur 50 Billionen. Dieses Missverhältnis ist ein Krisentsunamie unvorstellbarer Größe. Kriminell und verbrecherisch wird die nächste, jedoch weitaus schlimmere, Finanzkrise in Kauf genommen. Die G 20 Staaten haben zwar vollmundige Beschlüsse gefasst, die allerdings an der Macht der großen Finanzhaie abprallen und scheitern.

Die Politik sichert die Profite der Banken und übt sich in Kniefällen. Die Folge sind Staatsverschuldungen die keiner mehr beherrscht und denen die sich nicht wehren können wird tief in die Tasche gegriffen. So eine Politik kann wohl kaum die Eurozone retten. Sie treiben uns längst mit Vollgas in die nächste Finanzkrise. Die Geldsüchtigen heilt man nicht mit immer mehr Freizügigkeit und Steuergeldern, sondern indem man endlich ihre Macht bricht und vernünftige Regeln einführt. Dazu gehört endlich Mut und nicht schwammigen "Beschlüsse" und Gesetze. Es wäre doch mal was, wenn so ein Treffen der Finanzminister so eine Art Stunde der Wahrheit wäre und endlich mal was in die richtige Richtung bewegt.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khh

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