Do, 11:25 Uhr
19.05.2011
Gute Perspektiven
Gestern fand bundesweit der traditionelle Tag des Ausbildungsplatzes statt. Die Agentur für Arbeit nutzte diesen Tag, um Jugendliche mit praktischen Begabungen und schlechteren schulischen Leistungen direkt in den Unternehmen vorzustellen. Auch in Nordthüringen...
In den rund 70 Betrieben wurden über 90 Bewerber präsentiert. Für 60 Schüler bekundeten die Arbeitgeber bereits Interesse. 11 Jugendliche können sich über eine sofortige Zusage freuen. Mit rund 50 Ausbildungsstellen, zu einem Großteil für nächstes Jahr, kehrten die Agenturmitarbeiter zurück.
Betriebliche Ausbildung ist eine wichtige Investition in die Zukunft, bestätigt Karsten Froböse, Vorsitzender der Geschäftsführung. Der Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage sei rechnerisch fast erreicht. Es ist nach Meinung des Agenturchefs für die Unternehmen von großer Bedeutung, sich frühzeitig und intensiv um den Nachwuchs an Fachkräften zu bemühen.
Schlechtere Zensuren sind meist eine Hürde beim Berufseinstieg. Sie sollen aber kein Stolperstein sein. Schüler mit schlechteren Schulnoten können häufig durch Motivation und Engagement die fehlende Zwei in Mathe ausgleichen. Personalverantwortliche dürften neben dem Blick auf das Zeugnis, den Menschen nicht aus dem Auge zu verlieren. Es ist wichtig, dass die Jugendlichen die Möglichkeit bekommen, ihr praktisches Können unter Beweis zu stellen, so Karsten Froböse. Erst im Unternehmen zeige sich, was in ihnen steckt. Zudem hilft die Arbeitsagentur Nachholbedarf oder Defizite auszugleichen.
Für Jugendliche bietet die ausgeglichene Lage auf dem Ausbildungsmarkt gute berufliche Perspektiven. Die Nachfrage kommt vor allem aus Metall- und Elektroberufen in Handwerk und Industrie. Die Berufsberater informieren gezielt die Schüler in ihren Gesprächen über Berufe mit den besten Aussichten. Karsten Froböse: Es ist wichtig, dass junge Leute erkennen, wo derzeit gute berufliche Chancen sind. Nur so haben sie die Möglichkeit sich ganz bewusst für eine Ausbildung und damit für eine Zukunft in ihrer Heimat zu entscheiden.
Voraussetzung dafür sei aber auch, das breite Spektrum der Berufe überblicksweise zu kennen und nicht nur den Wunschberuf im Blick zu haben.
Autor: nnzIn den rund 70 Betrieben wurden über 90 Bewerber präsentiert. Für 60 Schüler bekundeten die Arbeitgeber bereits Interesse. 11 Jugendliche können sich über eine sofortige Zusage freuen. Mit rund 50 Ausbildungsstellen, zu einem Großteil für nächstes Jahr, kehrten die Agenturmitarbeiter zurück.
Betriebliche Ausbildung ist eine wichtige Investition in die Zukunft, bestätigt Karsten Froböse, Vorsitzender der Geschäftsführung. Der Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage sei rechnerisch fast erreicht. Es ist nach Meinung des Agenturchefs für die Unternehmen von großer Bedeutung, sich frühzeitig und intensiv um den Nachwuchs an Fachkräften zu bemühen.
Schlechtere Zensuren sind meist eine Hürde beim Berufseinstieg. Sie sollen aber kein Stolperstein sein. Schüler mit schlechteren Schulnoten können häufig durch Motivation und Engagement die fehlende Zwei in Mathe ausgleichen. Personalverantwortliche dürften neben dem Blick auf das Zeugnis, den Menschen nicht aus dem Auge zu verlieren. Es ist wichtig, dass die Jugendlichen die Möglichkeit bekommen, ihr praktisches Können unter Beweis zu stellen, so Karsten Froböse. Erst im Unternehmen zeige sich, was in ihnen steckt. Zudem hilft die Arbeitsagentur Nachholbedarf oder Defizite auszugleichen.
Für Jugendliche bietet die ausgeglichene Lage auf dem Ausbildungsmarkt gute berufliche Perspektiven. Die Nachfrage kommt vor allem aus Metall- und Elektroberufen in Handwerk und Industrie. Die Berufsberater informieren gezielt die Schüler in ihren Gesprächen über Berufe mit den besten Aussichten. Karsten Froböse: Es ist wichtig, dass junge Leute erkennen, wo derzeit gute berufliche Chancen sind. Nur so haben sie die Möglichkeit sich ganz bewusst für eine Ausbildung und damit für eine Zukunft in ihrer Heimat zu entscheiden.
Voraussetzung dafür sei aber auch, das breite Spektrum der Berufe überblicksweise zu kennen und nicht nur den Wunschberuf im Blick zu haben.