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Di, 12:13 Uhr
24.05.2011

Heizen mit Holz

Die Abhängigkeit von unsicheren Energie-Lieferländern lässt die Gas- und Ölversorgung zunehmend unkalkulierbar und teuer werden. Umso mehr stellt sich die Frage, womit unsere Wohnhäuser zukünftig beheizt werden sollen. Eine Antwort gibt es bei der Thüringer Verbraucherberatung...


Der Wunsch nach Nutzung regenerativer Energien wächst. „Für Hausbesitzer und Bauherren, die sich ohnehin für eine neue Heizung entscheiden müssen, ist die Pelletheizung eine mögliche Chance unabhängig von fossilen Brennstoffen zu werden“, betont Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen.

Holz ist ein umweltfreundlicher und effektiver Energieträger. Es wächst in heimischen Regionen – praktisch direkt vor unserer Haustür. Mit einer Holzpelletheizung wird Wärme für die Warmwasserbereitung und die Heizung erzeugt. Sie bietet also den gewohnten Komfort wie eine Öl- oder Gasheizung und lässt sich bestens mit einer thermischen Solaranlage kombinieren. Auch wenn die Anschaffungskosten der Anlage noch über der einer vergleichbaren Öl- oder Gasheizung liegen, sind die Holzpellets im langjährigen Durchschnitt günstiger als vergleichbare Brennstoffe.

Während sich der Pelletpreis seit Jahren unter 5 Cent je Kilowattstunde bewegt, muss für eine Kilowattstunde Erdgas inzwischen 6,5 Cent und für Heizöl bereits fast 8 Cent (Quelle: C.A.R.M.E.N) bezahlt werden - Tendenz aufgrund begrenzter Reserven weiter ansteigend.

Vor dem Einbau der neuen Heizungsanlage empfiehlt sich eine genaue Prüfung, ob gleichzeitig auch andere Maßnahmen zur Fassaden- und Dachdämmung oder ein Fensteraustausch sinnvoll wären und ob Förderungen des BAFA oder der KfW-Bank in Anspruch genommen werden könnten.

Unterstützung bei der Auswahl des neuen Energieträgers, der Wärmedämmung, Förderung und bei Fragen rund ums Energiesparen im Alltag bietet die anbieterunabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale unter der Telefonnummer 09001 3637443 (0,14 EUR/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer). Unter dieser Nummer oder unter 0361 555140 kann auch ein persönlicher Termin in der nächstgelegenen Beratungsstelle vereinbart werden (Standorte unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de).
Autor: nnz

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Kommentare
Herr Taft
24.05.2011, 14:27 Uhr
gute Sache !
dank der staatlichen Förderprogramme auch realisierbar. Wer die Renovierung finanzieren muss, amortisiert eine Pelletheizung schneller als eine Solarthermie-Anlage. Wer neu baut, hat mit Pellets einen hohen Wirkungsgrad und ist unabhängig von Wettereinflüssen...
wo ist der "Gefällt mir"-Button ?
Totaldemokrat
24.05.2011, 16:20 Uhr
Pelletpreise
Auch die Preise für Pellets sind meiner Meinung nach stark überhöht. Steigen die Ölpreise, steigt auch der Pelletpreis. Immerhin kann man es sich aussuchen: entweder zahlen oder frieren! Jeder Unternehmer denkt nur an eines: PROFIT! Wir haben bekommen was wir vor 21 Jahren wollten. Kapitalismus...
Wolfi65
24.05.2011, 20:42 Uhr
Super Idee!
Wenn wieder ein Großteil der Haushalte auf Holzpellets umsteigt, werden diese auch teurer und die Ersparnis zum Gas oder Öl ist dahin.
Von der Entsorgung der Asche und des zwingend vorhanden sein einer Esse(Schornstein), war hier auch noch nicht die Rede.
In vielen Neubauten sucht man diese vergeblich.
Es sind immer wieder diese Will-und Kann- Nicht Aktionen, welche die Verbraucher verunsichern.
Am Ende wird sich wohl Wind und Solarkraft durchsetzen, denn wo sollen denn auf einmal die vielen Holzabfälle herkommen?
Alles nicht durchdacht und erst einmal in die Welt posaunt.
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