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Di, 13:40 Uhr
24.05.2011

Nordhausen sagt nein - und informiert

Im kommenden Monat soll mitten in Nordhausen eine Großveranstaltung der deutschen Neonaziszene stattfinden. Unter dem Motto "Nordhausen sagt NEIN!" ruft das Bündnis gegen Rechtsextremismus dazu auf, am 4. Juni gemeinsam gegen das Nazifest zu protestieren. Am heutigen Abend soll eine erste Info-Veranstaltung stattfinden...

Nordhausen sagt Nein (Foto: Bündnis gegen Rechtsextremismus Nordhausen) Nordhausen sagt Nein (Foto: Bündnis gegen Rechtsextremismus Nordhausen) Die Info-Veranstaltung wird durch den Studentischen Rat der FH-Nordhausen organisert. In der Veranstaltung wird es kurz um die Geschichte des "Thüringentag der nationalen Jugend" und dessen Wirkung innerhalb der extrem rechten Szene gehen.

Da er dieses Jahr in Nordhausen stattfindet, wird ebenso auf die lokale Situation und die extrem rechten Strukturen vor Ort eingegangen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit der Diskussion bzw. des Austauschs zu (Gegen-)Aktivitäten am 4. Juni.

Die Veranstalter weisen darauf hin, dass entsprechend § 6 Abs. 1 VersG, Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen sind. Ansonsten sind alle interessierten Nordhäuserinnen und Nordhäuser herzlich eingeladen.

Die Informationsveranstaltung findet im Hörsaal 4 des Gebäude 34 an der Fachhochschule statt. Gebäude 34 befindet sich am unteren Eingang der FH, von der Halleschen Straße aus kommend. Beginn ist 18 Uhr.
Autor: agl

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Kommentare
Wolfi65
25.05.2011, 08:40 Uhr
Großveranstaltung gegen Rechts?
Den Zusammenhang einer in der nordhäuser Fachhochschule organisierten Demo gegen Rechts und einem Treffen der nationalen Jugend in NDH kann mir hier der Verfasser nicht schlüssig erklären.
Was hat eine Bildungseinrichtung mit Politik zu tun?
Wo die Gefahr für Leib und Leben herkommt, hat man wieder bei einem Anschlag am Bahnhof Ostkreuz(Berlin) gegen die Deutsche Bahn erleben dürfen.
Ein Bekennerschreiben von linken "Aktivisten" liegt bereits vor.
Ein Millionenschaden ist wieder durch linke Chaoten enstanden und die Berufspendler sind wieder die Angeschmierten.
Da wird ohne Rücksicht von der Linken ein Kampf auf dem Rücken des kleinen Mannes ausgetragen.
Janko
25.05.2011, 09:38 Uhr
eine veranstaltung gegen rechts
eine bildungseinrichtung hat nichts mit politik zu tun und darf daher keine info-veranstaltung gegen rechts organisieren?
wenn links und rechts nur rein politische dinge sind, dann dürfen bitte in zukunft nur leute mit parteibuch der NPD ausländer zusammenschlagen. könnten Sie das bitte organisieren, lieber wolfi?

eine bildungseinrichtung hat tatsächlich einen auftrag: zu bilden. eine info-veranstaltung ist genau das: bildung. bildung und aufklärung über gefahren, strömungen und deckmäntel des neofaschismus. vermittlung geschlichtlicher hintergründe des faschismus, die sonst nur allzuleicht in vergessenheit geraten könnten (was einigen vielleicht ganz recht(s) wäre). aufklärung über scheinbar einleuchtende argumente einschlägiger begriffe wie z.b. "überbevölkerung".

bildung und die bildung einer politischen meinung gehen hand in hand. erziehung zur toleranz, zum selbständigen denken und gegen mitläufertum. wenn an schulen keine politik vermittelt werden dürfte, müssten ab sofort auch der geschichts-, sozialkunde- oder ethikunterricht aus dem lehrplan gestrichen werden. das wäre ganz bequem: je dümmer die menschen, desto leichter siend sie beeinflussbar.

übrigens: auch ich verurteile linken extremismus. mit dem hinweis auf linken extremismus kann man jedoch rechten extremismus weder legitimieren noch bagatellisieren.
FragedieFrage
25.05.2011, 12:33 Uhr
Information vor der Information
Ein wirklich schöner Schritt. Es wird nicht soll nicht sinnlos Demonstriert werden, sondern die Bürger sollen auch erfahren WARUM sie demontieren. Ein Lob an die FH.
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