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Di, 13:56 Uhr
24.05.2011

Wirtschaft weiter auf Höhenflug

Das ifo-Geschäftsklima ist im Mai stabil geblieben, nachdem es sich zuvor zwei Mal nacheinander etwas abgekühlt hatte. Die bislang schon gute Geschäftslage wird von den Unternehmen nochmals besser eingestuft. Und was sagt die Thüringer Wirtschaft dazu?


Zwar sind die Erwartungen für das nächste halbe Jahr erneut etwas gedämpft, die Stimmung bleibt aber weiterhin positiv. Die Konjunkturampeln stehen nach wie vor auf grün. „Auch die Thüringer Wirtschaft behält ihre hohe Schlagzahl bei. Der Auslastungsgrad der Produktion nimmt weiterhin Kurs auf die Rekordhöhen von 2008“, zeigt sich IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser angesichts der positiven Daten erfreut.

Die bereits wieder hohe Kapazitätsauslastung stimuliere zunehmend die Investitionstätigkeit der Unternehmen. Erweiterungsinvestitionen in Maschinen und Anlagen, aber auch neue Gebäude beflügelten insbesondere das Bauwesen. Deutliche zweistellige Umsatzsteigerungen beim Bauhauptgewerbe im ersten Quartal 2011 würden ein klarer Beleg für die überaus gute Auftragslage sein.

„Der Aufschwung hat eine breite Basis und dürfte auch über den Sommer hinaus kaum an Dynamik einbüßen“, ist der IHK-Chef optimistisch. So könne bereits im ersten Halbjahr mit einer weiteren klaren Steigerung des Wirtschaftswachstums in Thüringen gerechnet werden. Mehr als drei Prozent seien laut Grusser durchaus drin.

„Trotz alledem leben wir nicht im luftleeren Raum“, warnt der IHK-Hauptge-schäftsführer. Derzeit würde zwar der Eindruck entstehen, dass die bekannten Risiken wie Inflation, Haushaltsdefizit oder auch die unsichere Entwicklung der Rohstoffpreise keine gravierenden Auswirkungen hätten, allerdings könne sich dies auch schnell ändern. „Die enormen Staatsschulden erreichen in einigen Ländern inzwischen ein kaum noch tragfähiges Niveau und verunsichern die Finanz- und Devisenmärkte“, gibt Grusser zu bedenken. Die Folgen für die heimische Wirtschaft seien deshalb gegenwärtig kaum abschätzbar.
Autor: nnz

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Kommentare
H.Buntfuß
25.05.2011, 12:26 Uhr
Wirtschaftsaufschwung
Stellen sie einmal den Preis der Waren und den Nettolohn ins Verhältnis, dann muss man sich nicht mehr wundern über den Wirtschaftlichen AUFSCHWUNG. Bei der Bevölkerung kommt diese Mogelpackung Aufschwung nicht an.
Alex Gösel
25.05.2011, 13:02 Uhr
Aufschwung???
Ich bin der Meinung, dass die Bevölkerung aus Angst der Euro könnte wegbrechen, ihr letztes Erspartes schnell ausgeben z.B. für ein neues Auot oder ähnlichen...
WR-NDH
25.05.2011, 14:06 Uhr
Ambivalenz der Entwicklung
Die deutschen Konsumenten werden laut GfK skeptischer. Hohe Energiepreise, Inflation und die Schuldenkrise in Europa haben die Kaufbereitschaft der Deutschen den dritten Monat in Folge gedrückt. Der für Juni 2011 ermittelte GfK-Konsumklimaindex fiel von 5,7 auf 5,5 Punkte. Das ist der niedrigste Stand seit rund einem halben Jahr, teilte die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) heute mit.

Die Diskrepanz zwischen der Aussage des nnz-Artikels und der der GFK kann ich mir nur dadurch erklären, dass die Nachfrage aus dem Ausland groß ist, die inländische Nachfrage jedoch Infolge niedriger Löhne, steigender Preise für Güter und Dienstleistungen (z.B. Erhöhung Abwassergebühren, Benzinpreise, Energiepreise, Beiträge für Krankenkassen) stagniert. Das belegt doch, dass der vielgenannte Aufschwung bei Otto-Normalbürger nicht ankommt.
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