Mi, 11:52 Uhr
25.05.2011
Friedlich verhindern
Am 4. Juni will die NPD ihren sogenannten 10. Thüringentag der nationalen Jugend in Nordhausen durchführen. Dahinter verbirgt sich aus Sicht der Nordhäuser Linken kein Familien- oder Jugendfest, sondern unter diesem Deckmantel will die NPD bundesweit ihre Anhänger zu einer Propagandaveranstaltung nach Nordhausen locken. Und dagegen will man etwas unternehmen...
Diese rechte Propagandaveranstaltung müsse auf friedlichem Wege verhindert werden. Hier, in unmittelbarer Nähe zur Gedenkstätte KZ Mittelbau-Dora, ist man aus Verantwortung vor unserer Geschichte verpflichtet, die Erinnerung an die Opfer in die nächsten Generationen weiterzutragen und wachzuhalten. 'Nie wieder Faschismus und Krieg', so lautete damals die Botschaft, die sich 1945 aus bitterer Erfahrung ergab", sagt Rainer Bachmann, der LINKE-Kreisvorsitzender.
Weder in den Köpfen noch im öffentlichen Raum dürfe es heute Platz für Neonazis geben. Im Bündnis mit allen demokratischen Kräften werden man an diesem Tage ein sichtbares Zeichen für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage setzen. Nur vereint könne man Aufmärschen der Neonazis mit aller Entschiedenheit entgegentreten.
Deshalb ruft der Kreisvorstand der Linken seine Mitglieder, Sympathisanten und interessierte Bürgerinnen und Bürger, auch aus den benachbarten Landkreisen am Sonnabend (4. Juni, um 8.30 Uhr) zu einer Kundgebung unter freien Himmel vor dem Landratsamt Grimmelallee/Behringstraße auf. Anschließend geht es gemeinsam zu der Protestveranstaltung des DGB auf dem Platz der Gewerkschaften.
Ab 11.00 Uhr findet dann ein Bühnenprogramm auf dem Rathausplatz mit Nordhäuser Künstlern und kurzen Redebeiträgen statt. So wird für die LINKE deren Landtagsabgeordnete Birgit Keller ein Statement an die Teilnehmer abgeben.
Autor: nnzDiese rechte Propagandaveranstaltung müsse auf friedlichem Wege verhindert werden. Hier, in unmittelbarer Nähe zur Gedenkstätte KZ Mittelbau-Dora, ist man aus Verantwortung vor unserer Geschichte verpflichtet, die Erinnerung an die Opfer in die nächsten Generationen weiterzutragen und wachzuhalten. 'Nie wieder Faschismus und Krieg', so lautete damals die Botschaft, die sich 1945 aus bitterer Erfahrung ergab", sagt Rainer Bachmann, der LINKE-Kreisvorsitzender.
Weder in den Köpfen noch im öffentlichen Raum dürfe es heute Platz für Neonazis geben. Im Bündnis mit allen demokratischen Kräften werden man an diesem Tage ein sichtbares Zeichen für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage setzen. Nur vereint könne man Aufmärschen der Neonazis mit aller Entschiedenheit entgegentreten.
Deshalb ruft der Kreisvorstand der Linken seine Mitglieder, Sympathisanten und interessierte Bürgerinnen und Bürger, auch aus den benachbarten Landkreisen am Sonnabend (4. Juni, um 8.30 Uhr) zu einer Kundgebung unter freien Himmel vor dem Landratsamt Grimmelallee/Behringstraße auf. Anschließend geht es gemeinsam zu der Protestveranstaltung des DGB auf dem Platz der Gewerkschaften.
Ab 11.00 Uhr findet dann ein Bühnenprogramm auf dem Rathausplatz mit Nordhäuser Künstlern und kurzen Redebeiträgen statt. So wird für die LINKE deren Landtagsabgeordnete Birgit Keller ein Statement an die Teilnehmer abgeben.
