Do, 14:27 Uhr
26.05.2011
Wirtschaftsfreundliche Verwaltung Thüringen
Apolda, Erfurt und Sondershausen Sieger im Wettbewerb Wirtschaftsfreundliche Verwaltung Thüringen. Staschewski: Wirtschaftsfreundlichkeit ist Standortfaktor. Dazu ein Bericht aus dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie...
Die Städte Apolda, Erfurt und Sondershausen wollen die Wirtschaftsfreundlichkeit ihrer Ämter und Behörden weiter verbessern. Dabei erhalten sie künftig Unterstützung durch die Initiative Wirtschaftsfreundliche Verwaltung Thüringen, wie Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Staschewski heute mitteilte. Unter insgesamt acht Bewerbern seien die Projektvorschläge der drei Kommunen im Rahmen eines Wettbewerbs dafür ausgewählt worden. Wirtschaftsfreundlichkeit ist ein Standortfaktor, von dem Investitionen, Ansiedlungen und Existenzgründungen abhängen, sagte Staschewski, der zugleich Juryvorsitzender ist. Deshalb wollen wir dafür sorgen, dass gute Ansätze erfolgreich umgesetzt und dauerhaft in den Städten verankert werden.
Die Stadt Apolda will mit ihrem Projekt den Informationsaustausch mit den ansässigen mittelständischen Unternehmen verbessern. Dazu sollen die internen Kommunikationsstrukturen gestrafft und auf eine unternehmensfreundliche Mitarbeiterkultur hingewirkt werden. Ziel der Stadt Erfurt ist es, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen, indem vor allem die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommune effizienter gestaltet wird. In Sondershausen schließlich sollen die zehn am häufigsten nachgefragten Dienstleistungen für Unternehmen ermittelt und optimiert werden. Darüber hinaus soll ein Frühwarnsystem für die unternehmerische Unzufriedenheit mit den städtischen Angeboten eingerichtet werden.
Bewerben konnten sich Thüringer Kommunen mit mehr als 10.000 Einwohnern. Die drei ausgewählten Städte erhalten eine professionelle Projektberatung und -begleitung im Wert von 80.000 Euro. Die Projektumsetzung beginnt im Juni 2011 und hat eine Laufzeit von 15 Monaten. Mit einem 100-Tage-TÜV soll überprüft werden, wo das Projekt steht und welche Korrekturen vorgenommen werden müssen. Die Projektergebnisse sollen Mitte 2012 präsentiert werden.
Die Initiative Wirtschaftsfreundliche Verwaltung Thüringen war im Februar mit einer Auftaktveranstaltung in der Industrie- und Handelskammer Erfurt gestartet worden. Thüringer Landkreistag, Gemeinde- und Städtebund Thüringen, die Industrie- und Handelskammern sowie die Arbeitsgemeinschaft der Thüringer Handwerkskammern unterstützen die Initiative.
Autor: khhDie Städte Apolda, Erfurt und Sondershausen wollen die Wirtschaftsfreundlichkeit ihrer Ämter und Behörden weiter verbessern. Dabei erhalten sie künftig Unterstützung durch die Initiative Wirtschaftsfreundliche Verwaltung Thüringen, wie Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Staschewski heute mitteilte. Unter insgesamt acht Bewerbern seien die Projektvorschläge der drei Kommunen im Rahmen eines Wettbewerbs dafür ausgewählt worden. Wirtschaftsfreundlichkeit ist ein Standortfaktor, von dem Investitionen, Ansiedlungen und Existenzgründungen abhängen, sagte Staschewski, der zugleich Juryvorsitzender ist. Deshalb wollen wir dafür sorgen, dass gute Ansätze erfolgreich umgesetzt und dauerhaft in den Städten verankert werden.
Die Stadt Apolda will mit ihrem Projekt den Informationsaustausch mit den ansässigen mittelständischen Unternehmen verbessern. Dazu sollen die internen Kommunikationsstrukturen gestrafft und auf eine unternehmensfreundliche Mitarbeiterkultur hingewirkt werden. Ziel der Stadt Erfurt ist es, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen, indem vor allem die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommune effizienter gestaltet wird. In Sondershausen schließlich sollen die zehn am häufigsten nachgefragten Dienstleistungen für Unternehmen ermittelt und optimiert werden. Darüber hinaus soll ein Frühwarnsystem für die unternehmerische Unzufriedenheit mit den städtischen Angeboten eingerichtet werden.
Bewerben konnten sich Thüringer Kommunen mit mehr als 10.000 Einwohnern. Die drei ausgewählten Städte erhalten eine professionelle Projektberatung und -begleitung im Wert von 80.000 Euro. Die Projektumsetzung beginnt im Juni 2011 und hat eine Laufzeit von 15 Monaten. Mit einem 100-Tage-TÜV soll überprüft werden, wo das Projekt steht und welche Korrekturen vorgenommen werden müssen. Die Projektergebnisse sollen Mitte 2012 präsentiert werden.
Die Initiative Wirtschaftsfreundliche Verwaltung Thüringen war im Februar mit einer Auftaktveranstaltung in der Industrie- und Handelskammer Erfurt gestartet worden. Thüringer Landkreistag, Gemeinde- und Städtebund Thüringen, die Industrie- und Handelskammern sowie die Arbeitsgemeinschaft der Thüringer Handwerkskammern unterstützen die Initiative.