Do, 15:07 Uhr
26.05.2011
Ehec-Hotline geschaltet
Die DAK Sondershausen / Nordhausen schaltet morgen eine Ehec-Hotline. Experten informieren am Freitag über Durchfall-Erreger. Hier die Einzelheiten...
Die Verbreitung des Ehec-Erregers sorgt auch in Sondershausen für Beunruhigung: "Einen Magen-Darm-Infekt hat jeder irgendwie schon einmal hinter sich gebracht. Aber das Tückische an Ehec ist, dass die Bakterien die Nieren angreifen können. Eine solche Infektion kann lebensbedrohlich werden, aber auch ganz harmlos verlaufen", sagt DAK-Chef Reinhard Puschner. Angesichts der verstärkten Nachfragen beantworten Mediziner der DAK deshalb am Freitag (27. Mai) am Telefon Fragen zum Thema. Die Hotline steht Versicherten aller Kassen zur Verfügung.
Vorsicht beim Kontakt mit Tieren und Erde
Ehec-Bakterien kommen laut Robert-Koch-Institut natürlicherweise im Darm von Wiederkäuern vor und werden mit dem Kot der Tiere ausgeschieden, können dann aber auch über ungewaschene und unerhitzte Lebensmittel übertragen werden. "Es wird empfohlen, gründlich die Hände mit Wasser und Seife zu waschen und sorgfältig abzutrocknen", rät Reinhard Puschner. Überhaupt sei Hygiene die beste Vorsorge gegen eine Infektion. "Eltern sollten das mit ihren Kindern intensiv trainieren."
Bei Anzeichen einer Durchfallerkrankung ist nach DAK-Angaben höchste Aufmerksamkeit geboten: "Bauchkrämpfe, dunkler Urin, wässriger und blutiger Durchfall sind typische Alarmsignale für die Infektion mit Ehec", sagt Reinhard Puschner. "Bei einem Verdacht ist der Hausarzt vor Ort auf jeden Fall die erste Anlaufstelle."
Die DAK-Hotline ist am Freitag erreichbar von 8 bis 20 Uhr unter der Nummer 0180 1 000 742 (3,9 Cent/Min aus dem Festnetz; maximal 42 Cent/Min bei Anrufen aus Mobilfunknetzen).
Autor: khhDie Verbreitung des Ehec-Erregers sorgt auch in Sondershausen für Beunruhigung: "Einen Magen-Darm-Infekt hat jeder irgendwie schon einmal hinter sich gebracht. Aber das Tückische an Ehec ist, dass die Bakterien die Nieren angreifen können. Eine solche Infektion kann lebensbedrohlich werden, aber auch ganz harmlos verlaufen", sagt DAK-Chef Reinhard Puschner. Angesichts der verstärkten Nachfragen beantworten Mediziner der DAK deshalb am Freitag (27. Mai) am Telefon Fragen zum Thema. Die Hotline steht Versicherten aller Kassen zur Verfügung.
Vorsicht beim Kontakt mit Tieren und Erde
Ehec-Bakterien kommen laut Robert-Koch-Institut natürlicherweise im Darm von Wiederkäuern vor und werden mit dem Kot der Tiere ausgeschieden, können dann aber auch über ungewaschene und unerhitzte Lebensmittel übertragen werden. "Es wird empfohlen, gründlich die Hände mit Wasser und Seife zu waschen und sorgfältig abzutrocknen", rät Reinhard Puschner. Überhaupt sei Hygiene die beste Vorsorge gegen eine Infektion. "Eltern sollten das mit ihren Kindern intensiv trainieren."
Bei Anzeichen einer Durchfallerkrankung ist nach DAK-Angaben höchste Aufmerksamkeit geboten: "Bauchkrämpfe, dunkler Urin, wässriger und blutiger Durchfall sind typische Alarmsignale für die Infektion mit Ehec", sagt Reinhard Puschner. "Bei einem Verdacht ist der Hausarzt vor Ort auf jeden Fall die erste Anlaufstelle."
Die DAK-Hotline ist am Freitag erreichbar von 8 bis 20 Uhr unter der Nummer 0180 1 000 742 (3,9 Cent/Min aus dem Festnetz; maximal 42 Cent/Min bei Anrufen aus Mobilfunknetzen).