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Di, 13:10 Uhr
07.06.2011

Rinke: Auf gutem Weg

Die Träger der Thüringer Theater verhandeln derzeit mit den zuständigen Ministerien um ihre finanzielle Zukunft. Mittendrin auch die vier kommunalen Gesellschafter des Nordhäuser Theaters. Über den Stand der Verhandlungen sprach nnz mit Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD)...


Barbara Rinke schätzt die bisherigen Verhandlungen als sehr positiv für das Nordhäuser Theater ein. "Wir befinden uns quasi in der letzten und vielleicht auch entscheidenden Runde und unsere Verhandlungsposition würde ich als sehr gut bezeichnen", so das Nordhäuser Stadtoberhaupt gegenüber der nnz.

Klar ist auch, die vier kommunalen Gesellschafter (Landkreis Nordhausen, Kyffhäuserkreis, Stadt Sondershausen und Stadt Nordhausen als Mehrheitsgesellschafter) wollen unter anderem erreichen, dass die Ungerechtigkeit der jüngsten Finanzierungsrunde vor einigen Jahren endlich ausgeglichen wird. Damals mussten die Gesellschafter durch die Erhöhung ihrer Zuschüsse den Musentempel als Produktionsstandort förmlich retten.

"Wir haben der Landesregierung klar und deutlich das Profil des Theaters und des Loh-Orchesters auch für die Zukunft vorgestellt. Wir wollen das Theater für Nordthüringen sein und auch bleiben. Die Inszenierungen des Hauses müssen nicht jeden Tag in der FAZ zu lesen sein", so Rinke.

Die Oberbürgermeisterin geht davon aus, dass Ende Juni ein diskutierbarer Vorschlag seitens des Landes auf dem Tisch liege, der dann in den Gesellschaftergremien diskutiert werden muss.

Was Barbara Rinke (noch) nicht sagt ist die Tatsache, dass die jetzigen Zuschüsse nicht zukunftsfähig für das Haus sind. Sollte das Land Thüringen "eine Schippe" drauflegen, dann sind auch die vier Kommunen in der Pflicht. Und da könnte es eng, sehr eng werden. Doch hier geht es laut Oberbürgermeisterin nicht um die Sicherung des Hauses etwas bis zum Jahr 2015. "Wenn wir jetzt zu einem Abschluss kommen, dann werden das Theater Nordhausen und das Sondershäuser Loh-Orchester eine langfristige Zukunft als Produktionsstandort haben."
Autor: nnz

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