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Mo, 07:01 Uhr
13.06.2011

nnz/kn-Tipp: Äpfel für Deutschland

"An apple a day keeps the doctor away": Zu Deutsch bedeutet dieser bekannte Spruch, der bereits den meisten Kindern geläufig ist, dass man sich mit einem Apfel pro Tag den Arzt vom Leibe halten kann. Tatsächlich steht keine andere Frucht symbolisch so sehr für Vitalität und Gesundheit wie der Apfel...


Das kalorienarme Obst enthält im Durchschnitt über 30 Vitamine und Spurenelemente, 100 bis 180 Milligramm Kalium und viele andere wertvolle Mineralstoffe wie Phosphor, Magnesium, Eisen sowie unentbehrliche Ballaststoffe. 70 Prozent der wertvollen Inhaltsstoffe stecken im Übrigen direkt in oder unter der Schale. Darum sollten Äpfel nach Möglichkeit gut gewaschen, aber nicht geschält werden.

Aktion startete am 6. Juni 2011

Äpfel sind nicht zuletzt auch gut zu den Zähnen, wegen der vielen verschiedenen Fruchtsäuren wird das Obst als "Zahnbürste der Natur" bezeichnet. Grund genug für die Ergo Direkt Versicherungen, am 6. Juni die Aktion "Äpfel für Deutschland" an 110 Orten in 27 großen deutschen Städten zu starten. 135 Promoter verteilen vier Wochen lang 1,5 Millionen Äpfel an Passanten."Wir möchten mit dieser Aktion die Menschen positiv überraschen und uns als Testsieger bei der Zahnzusatzversicherung erlebbar machen", erläutert Vorstandsvorsitzender Peter M. Endres und ergänzt: "Äpfel sind dazu die idealen Botschafter, denn sie sind gut für die Zähne und gesund." Der Fürther Direktversicherer hatte für zwei Tarifkombinationen von "Finanztest" die Note "sehr gut" (1,0) erhalten.

Reise nach New York zu gewinnen

Die Stände mit den Äpfeln befinden sich bis 2. Juli 2011 vor Bahnhöfen, in Einkaufspassagen und bei verschiedenen Veranstaltungen. Unter www.ergodirekt.de/presse gibt es alle weiteren Details. Auf der Apfelbox, die von den Helfern verteilt wird, stehen Einzelheiten zu einem attraktiven Gewinnspiel auf facebook.com/ergodirekt im Internet. Hauptgewinn ist eine Reise für zwei Personen - und die kann natürlich nur in den "Big Apple", also nach New York, führen.
Autor: nnz

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
13.06.2011, 08:03 Uhr
Apfel aus NDH ist ökologischer als Kiwi aus Neuseeland!
Das sei der Lobeshymne auf die gesundheitliche Bedeutung des Apfels noch hinzugefügt. Denn der Apfel, der wohl ursprünglich aus dem Gebiet des heutigen Persien und der Türkei stammt, ist bei uns seit langem eingebürgert und muss demzufolge nicht um die hallbe Welt zu uns transportiert werden.

Das bedeutet die Möglichkeit, sich durch das Essen deutscher Äpfel nicht nur gesund, sondern auch klimaschonend zu ernähren. Ich halte es daher für frevelhaft, bei uns Äpfel aus Chile zu verkaufen, während auf unseren Wildbäumen die Früchte alljährlich zu Hunderttausenden verwesen.

Während noch vor wenigen Jahrzehnten fast zu jedem Haus auch ein paar Apfelbäume zur Selbstversorgung gehörten, fallen unsere historischen Streuobstwiesen auf riesigen Flächen der Verbuschung anheim. Das ist eine Folge der Globalisierung, in der es billiger ist, Äpfel von weither zu importieren, als vor der Haustür zu pflücken. Solange aber so etwas möglich ist, halte ich die Beteuerungen der Politik, den CO2-Ausstoß zu senken für scheinheilig oder doch wenigstens für inkonsequent.

Nicht zuletzt muss erwähnt werden, dass bei uns hunderte alte und schmackhafte Apfelsorten durch diese Politik in ihrem Bestand bedroht sind. Oftmals sind es aber gerade diese alten Sorten die die besten Inhaltsstoffe enthalten. Die wenigen Sorten, die heute weltweit angebaut werden, sind wie unsere empfindlichen Friesenrinder auf Höchstleistung und schnelles Wachstum, aber weniger auf Inhaltsstoffe getrimmt.

Also, liebe NNZ-Leser: Schmähen Sie ruhig mal wieder im Herbst das Supermarktregal mit weitgereisten Mangos, Kiwi & Co und fahren Sie mit ihren Kindern hinaus, um selbst einen guten alten deutschen Apfel zu pflücken und vielleicht sogar, wie früher, im Keller zu lagern. Doch wer nimmt sich heute noch die Zeit dafür? Und auch: Welche Einfamilienhäuser in den heutigen Satelittensiedlungen verfügt noch über einen Keller?
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