nnz/kn-Tipp: Altersvorsorge Eigenheim
Senioren, die in einer Mietwohnung leben, geben mehr als ein Viertel ihres Einkommens über Jahrzehnte für Miete aus. Ruheständler in den eigenen vier Wänden müssen dagegen meist nur ein Zehntel ihres Budgets aufbringen und schaffen außerdem Werte. Das ergab eine Studie im Auftrag der LBS.
Damit das Eigenheim später aber wirklich zum "Ruhe"-Sitz werden kann, sollten einige Aspekte bereits bei der Planung berücksichtigt werden.
Entscheidend für niedrige Unterhaltskosten und Wertsteigerung sind auch die verwendeten Materialien. So gehen Bauherren beispielsweise mit gefüllten Ziegeln von Poroton auf Nummer sicher. Kaum ein anderer Baustoff dürfte so langzeiterprobt sein wie der Wandbildner aus gebranntem Ton. Zusätzlicher Vorteil heute: Die Dämmung ist bereits in den Stein integriert.
Mit dem mineralischen Vulkangestein Perlit oder Mineralwolle verfüllt, garantieren die Ziegel beste Wärmedämmwerte und damit niedrige Heizkosten. Eine zusätzliche, reparaturanfällige Dämmschicht an der Außenwand ist überflüssig. Geschickt geplant, kann das Ziegelhaus später auch problemlos einem veränderten Raumbedarf angepasst werden.
Bei einem Objekt in Hanglage können die Besitzer zum Beispiel im Alter eine Etage vermieten oder im Bedarfsfall Pflegepersonal unterbringen. Da die Ziegel wahre Schallschlucker sind, ist die Privatsphäre der Parteien gesichert.
Autor: nnz
Kommentare
Wolfi65
13.06.2011, 12:57 Uhr
Das eigene Heim
ist wirklich eine Wertanlage, wenn es nicht in der Nähe von:
-Atomkraftwerken und deren Endlagern
-Autobahnen und Schnellstrassen
-Bahnanlagen und Hochgeschwindigkeitsstrecken
-Chemiewerken
-Flughäfen
-Fußballstadien
-Schulen und Kindergärten
-Einfahrten von Krankenhäusern(Martinshorn)
-öffentlichen Plätzen für Grosveranstaltungen
-Mobilfunkmasten und Fersehsendern
-Erdbeben- und Überflutungsgebieten
-Wohngebieten, die soziale Brennpunkte darstellen u.s.w. liegt
Wenn diese wenigen Punkte bedacht werden, steht dem Ruheständler nichts mehr im Wege.
-Insider-
13.06.2011, 15:30 Uhr
gefährlicher
tipp ist das eigenheim. wer zur zeit die finanzmärkte beobachtet und sich diverse debatten des bundestages anschaut, an dem dürfte das thema zwangshypothek nicht vorbeigegangen sein. im fall der falle das so etwas eintritt, sind die eigenheimbesitzer ziemlich am poppes....
I.H.
13.06.2011, 16:54 Uhr
Na logisch is Eigentum Altersvorsorge,
mich würde mal Insiders "Zwangshypothek" Geschichte interessieren. Was hat es denn damit auf sich? Bundestagsarchiv und Bundestagsabgeordnete kennen bei Eigentum keine "Zwangshypothek"! Worauf soll ich denn die aufnehmen, wenn mir der Kram gehört? Klär mich mal auf Insider.
Lesen bildet, manchmal auch mich - Jupp
-Insider-
13.06.2011, 17:45 Uhr
ich
bringe gerne licht ins dunkel. zuerst das entsprechende video auf youtube, falls es seitens der nnz erlaubt ist: http://www.youtube.com/watch?v=RulB7BQSBUY (debatte um die schlaglöcher aus dem winter und die finanzierung)
wer das von einem "profi" erklärt haben möchte sollte dort mal nach "zwangshypothek: enteignung der besonderen art" ausschau halten.
noch 2-3 worte dazu: wenn man sich unser grundgesetz zu gemüte führt, hier allen voran art. 14 (3) und 15 wird man feststellen, dass das was einem selbst gehört, sehr schnell allen (also dem staat) gehören kann. es gibt jedoch auch die möglichkeit, dass man jedem eigenheimbesitzer einen bestimmten prozentsatz als hypothek drauf drückt. sicherlich kann es dann fälle geben, wo sich der bürger das nicht mehr leisten kann und es dann zum verkauf oder gar zur zwangsversteigerung kommt. wie das in realität aussieht konnte man 1948 bei der währungsreform in deutschland betrachten...
ps. wem das zu "unglaublich" ist, dem möchte ich nur mal den zensus (volkszählung!) für die häuslebauer in erinerung rufen.
I.H.
13.06.2011, 19:08 Uhr
Danke schön,
aber bitte nich böse sein Insider. Wegen ner langhaarigen SPD Hinterbänklerin mit schlechtem Friseur, die die Schlaglochsituation des Winters 2011 mit der Nachkriegssituation 1948 vergleicht, verkaufe ich jetz nich auf Gedeih und Verderb mein Häuschen und ich würde auch keinem empfehlen, keins mehr zu bauen.
Ich bin als DDR-Kind auch kein Freund von Weltverschwörungstheorien, die mir weis machen wollen, das mich Frau Merkel demnächst über "Reichensteuer" enteignet!
Das Thema Vermögenssteuer oder Vermögensbesteuerung ist was ganz anderes. Da kann ich mir gut vorstellen, dass dort die Pfeffersäcke in Zukunft ein bisschen mehr davon abgeben müssen, was sie anderen aus der Tasche ziehen. Wär ja auch nich schlecht.
Aber wenn die an mein Häuschen rangehen,
dann gehts automatisch auch an die Vermieter und im Nachgang auch an die Mieter ran. Die Hauseigentümer wären also nich schlechter gestellt, als Mieter. Insofern hinkt Ihre Behauptung von den in den Popo gekniffenen Hausbesitzern.
Für Lastenausgleich gibts, außer in der Kommentarspalte; derzeit in einem der reichsten Länder dieser Erde überhaupt keinen Grund.
die Welt is komplex - Jupp
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