So, 10:45 Uhr
19.06.2011
Bemerkenswerte Ausstellung eröffnet
Gestern eröffnete im Schlossmuseum Sondershausen die Sonderausstellung "Musik und Architektur. Franz Liszt und Carl Scheppig in Sondershausen" zum 200. Geburtstag Franz Liszts, der im Freistaat mit dem Themenjahr "Franz Liszt. Ein Europäer in Thüringen" begangen wird...
Kein geringerer als Thüringens Kultusminister Christoph Matschie (SPD) trug sich als einer der ersten Gäste in das Besucherbuch der Ausstellung ein. Matschie unterstrich mit seinem Besuch die Bedeutung Sondershausens als Kulturzentrum in Thüringen.
Aber auch so fand die Eröffnung der Sonderausstellung seine gebührende Würdigung. Der Direktor der Landesmusikakademie Thüringen, Prof. Dr. Eckart Lange, Landrat Peter Hengstermann (CDU), Bürgermeister Joachim Kreyer CDU), seine 1. Beigeordnete Cornelia Kraffzick (SPD), Minister Matschie und Museumsleiterin Christa Hirschler genießen den Beginn der Vernissage mit Klaviermusik von Franz Liszt, vorgetragen von Pianist Ronald Uhlig.
Für dessen Vortrag spendete der Bürgermeister und die zahlreichen Besucher zu recht lange Beifall, darunter weitere Gäste aus Kunst und Kultur, wie Lars Tietje, Intendant und Geschäftsführer des Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, Landtagsmitglied Dorothea Marx (SPD) und die Stadtratsvorsitzender, Dr. Christine Kietzer (CDU). Aber auch Künstler, wie Heinz Scharr waren zur Eröffnung der Ausstellung gekommen.
Nach der Begrüßung ergriff Kultusminister Matschie das Wort. Er bezeichnete Sondershausen als Glücksfall für die Thüringer Kulturlandschaft, ob der vielen Aktivitäten auf dem Gebiet von Kunst und Kultur. Gleichzeitig brachte er zum Ausdruck, man müsste noch mehr nutzen, dass Thüringen eine sehr hohe Dichte an Museen und Theatern habe. Die gestrige Ausstellungseröffnung bezeichnete er als wichtigen Beitrag im Jahr des 200. Geburtstag von Franz Liszt. . Er verwies darauf, dass in Sondershausen bald das 2. Thüringer Kulturforum stattfinden wird.
Matschie schätzte schon mal ein, dass die in Thüringen bisher gelaufenen Veranstaltungen im Liszt-Jahr gut besucht waren. Nur wenn Land, Kommunen und Vereine gut zusammenarbeiten, könne man die Kulturlandschaft in Thüringen noch besser gestalten.
Museumsleiterin Christa Hirschler bedankte sich zu Beginn ihrer Worte bei denen, welche diese Ausstellung erst ermöglichten, so die vielen privaten Bereitsteller von Exponaten, dem Land Thüringen, der Sparkassen-Museumsstiftung Hessen / Thüringen und des Kyffhäuserkreis, der Stadt Sondershausen und den Museumsmitarbeitern.
Hirschler wies durchaus auf die Probleme dieser Ausstellung hin. Während von Baumeister Carl Scheppig, einem Schüler des berühmten Schinkel, noch einige seiner Bauten erhalten sind, gibt es von Franz Liszt außer von einigen Noten kaum Aufzeichnungen seines Wirkens in Sondershausen, wobei noch nicht mal geklärt ist, wie viele Male er in Sondershausen war.
Mit der Ausstellung will das Schlossmuseum Sondershausen seinen Betrag zum Liszt-Jahr 2011 leisten, so Hirschler. Dabei sollen die Rezeptionsgeschichte Liszter Musik im 19. Jahrhundert in Sondershausen und der architektonische Arbeiten des Zeitgenossen Carl Schepping im Vordergrund stehen, was man als sehr gut gelungen bezeichnen muss. Hirschler wies aber auch auf weitere Gemeinsamkeiten zwischen den Künstlern hin. So ließen sich beide von Italienreisen inspirieren.
Interessant der Vorstoß, von Christa Hirschler, den Bau der Lohhalle wieder aufs Tapet zu holen. Dazu gab es sogar schon ein Modell. Vor diesem standen die Politiker lange zusammen mit Hirschler und diskutierten. Ob man sich schon Gedanken macht, woher bei klammen Kassen das Geld nehmen? Ein anderer anwesender Politiker dürfte sich über diesen Vorstoß freuen. Gerhard Axt von der Nubi hatte sich ja öfter schon mal für den Wiederaufbau der Lohhalle stark gemacht, aber noch nicht den richtigen Rückhalt bekommen.
In jedem Falle lohnt sich der Besuch dieser neuen Sonderausstellung.
Autor: khhKein geringerer als Thüringens Kultusminister Christoph Matschie (SPD) trug sich als einer der ersten Gäste in das Besucherbuch der Ausstellung ein. Matschie unterstrich mit seinem Besuch die Bedeutung Sondershausens als Kulturzentrum in Thüringen.
Aber auch so fand die Eröffnung der Sonderausstellung seine gebührende Würdigung. Der Direktor der Landesmusikakademie Thüringen, Prof. Dr. Eckart Lange, Landrat Peter Hengstermann (CDU), Bürgermeister Joachim Kreyer CDU), seine 1. Beigeordnete Cornelia Kraffzick (SPD), Minister Matschie und Museumsleiterin Christa Hirschler genießen den Beginn der Vernissage mit Klaviermusik von Franz Liszt, vorgetragen von Pianist Ronald Uhlig.
Für dessen Vortrag spendete der Bürgermeister und die zahlreichen Besucher zu recht lange Beifall, darunter weitere Gäste aus Kunst und Kultur, wie Lars Tietje, Intendant und Geschäftsführer des Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, Landtagsmitglied Dorothea Marx (SPD) und die Stadtratsvorsitzender, Dr. Christine Kietzer (CDU). Aber auch Künstler, wie Heinz Scharr waren zur Eröffnung der Ausstellung gekommen.
Nach der Begrüßung ergriff Kultusminister Matschie das Wort. Er bezeichnete Sondershausen als Glücksfall für die Thüringer Kulturlandschaft, ob der vielen Aktivitäten auf dem Gebiet von Kunst und Kultur. Gleichzeitig brachte er zum Ausdruck, man müsste noch mehr nutzen, dass Thüringen eine sehr hohe Dichte an Museen und Theatern habe. Die gestrige Ausstellungseröffnung bezeichnete er als wichtigen Beitrag im Jahr des 200. Geburtstag von Franz Liszt. . Er verwies darauf, dass in Sondershausen bald das 2. Thüringer Kulturforum stattfinden wird.
Matschie schätzte schon mal ein, dass die in Thüringen bisher gelaufenen Veranstaltungen im Liszt-Jahr gut besucht waren. Nur wenn Land, Kommunen und Vereine gut zusammenarbeiten, könne man die Kulturlandschaft in Thüringen noch besser gestalten.
Museumsleiterin Christa Hirschler bedankte sich zu Beginn ihrer Worte bei denen, welche diese Ausstellung erst ermöglichten, so die vielen privaten Bereitsteller von Exponaten, dem Land Thüringen, der Sparkassen-Museumsstiftung Hessen / Thüringen und des Kyffhäuserkreis, der Stadt Sondershausen und den Museumsmitarbeitern.
Hirschler wies durchaus auf die Probleme dieser Ausstellung hin. Während von Baumeister Carl Scheppig, einem Schüler des berühmten Schinkel, noch einige seiner Bauten erhalten sind, gibt es von Franz Liszt außer von einigen Noten kaum Aufzeichnungen seines Wirkens in Sondershausen, wobei noch nicht mal geklärt ist, wie viele Male er in Sondershausen war.
Mit der Ausstellung will das Schlossmuseum Sondershausen seinen Betrag zum Liszt-Jahr 2011 leisten, so Hirschler. Dabei sollen die Rezeptionsgeschichte Liszter Musik im 19. Jahrhundert in Sondershausen und der architektonische Arbeiten des Zeitgenossen Carl Schepping im Vordergrund stehen, was man als sehr gut gelungen bezeichnen muss. Hirschler wies aber auch auf weitere Gemeinsamkeiten zwischen den Künstlern hin. So ließen sich beide von Italienreisen inspirieren.
Interessant der Vorstoß, von Christa Hirschler, den Bau der Lohhalle wieder aufs Tapet zu holen. Dazu gab es sogar schon ein Modell. Vor diesem standen die Politiker lange zusammen mit Hirschler und diskutierten. Ob man sich schon Gedanken macht, woher bei klammen Kassen das Geld nehmen? Ein anderer anwesender Politiker dürfte sich über diesen Vorstoß freuen. Gerhard Axt von der Nubi hatte sich ja öfter schon mal für den Wiederaufbau der Lohhalle stark gemacht, aber noch nicht den richtigen Rückhalt bekommen.
In jedem Falle lohnt sich der Besuch dieser neuen Sonderausstellung.
























