Fr, 09:30 Uhr
24.06.2011
Viel Ungemach droht?
Der Trinkwasser- und Abwasserzweckverband Helbe- Wipper führte seine 2. öffentlichen Verbandsversammlung 2011 durch. Neben zwei Aufnahmen gab es sonst nichts Gutes zu berichten...
Die Verbandsversammlung findet am Donnerstag, 23. Juni 2011, 16:00 Uhr im E-Werk, Technikzentrum SWS, Obergeschoss statt.
Nach den üblichen Formalien, wie Protokollkontrolle usw. Ging es in zwei Abstimmungen um die Aufnahme der Gemeinde Trebra in den Trinkwasser- und Abwasserzweckverband Helbe- Wipper – Bereich Abwasser und auch der Aufnahme der Gemeinde Oberbösa in den Trinkwasser- und Abwasserzweckverband Helbe- Wipper – Bereich Abwasser. Nachdem zuvor schon der nicht öffentlich tagende Verbandsausschuss sein einstimmiges ok. gab, war es in der Verbandsversammlung das Gleiche.
Genau so einheitlich ging der Beschluss über die 1. Satzung zur Änderung der Verbandssatzung des Trinkwasser- und Abwasserzweckverbandes Helbe- Wipper über die Bühne, der notwendig geworden war, weil durch die beiden Neuaufnahmen die Mitgliederliste geändert werden musste.
Da es zu oben genannten Punkten keine Diskussion gab, war man auch schnell bei der Bürgerfrage. Wolfgang Dittrich vom Verbraucherbeirat berichtet von dessen Sitzung am 26. Mai. Dort musste man feststellen, dass dem Verbraucherbeirat die Mitglieder ausgehen. Während der Bereich Sonderhausen noch gut besetzt ist, fehlen Bürger aus dem Raum Helbe-Dün und Grüßen. Die Bürgermeister dieser Gebiete werden gebeten, geeignete Mitglieder zu gewinnen.
Nichts Gutes hat Wilhelm Schreier, Geschäftsführer des TAZ, im Punkt Sonstiges zu berichten. Er kam frisch aus Erfurt zurück und berichtete von neuen Plänen des Thüringer Finanzministers. Streichungen beim Sonderfonds Wasser / Abwasser sind angedacht. Das kann bei Umsetzung erhebliche Auswirkungen haben, ob Gebührenerhöhungen oder Umlage auf die Gemeinden. Wen es treffen könnte, ob Bürger oder Gemeinden, sei noch nicht klar, so Schreier.
Nun ja, die Frage relativiert sich eigentlich, egal auf wenn die höheren Kosten abgewälzt werden, es wird Bürger und Gemeinden treffen, denn hier fehlt eben Beiden das Geld zum Ausgeben. Aber auch in anderer Richtung droht Ungemach. Es laufen wohl kartellrechtliche Ermittlungen wegen der Vereinbarungen zu den Wasserpreisen. Auch hier könnten sich für den Verbraucher Verschlechterungen ergeben.
TAZ Werkleiter Hans-Peter Schwarzbach stellte mal so fest, dass man in der Bevölkerung mit der Arbeit des TAZ zufrieden sein muss und viel Vertrauen hat. Nicht anders sei zu erklären, dass es gerade mal ein älteres Ehepaar geschafft hatte das ausgelegte Abwasserbeseitigungskonzept anzuschauen.
Probleme mit dem Wasserdruck hat man offensichtlich in Rockensußra. Dessen Ortsbürgermeister Steffen Lupprian berichtete, dass er abends Angst haben muss, schaumbedeckt ins Bett gehen zu müssen, weil kaum noch Wasser kommt. Auch fragte Lupprian an, ob es rechtens sei, dass eine Nordhäuser Firma durch den Ort geht, und die Leute auf den Austausch von Bleirohren anspricht. In beiden Fällen wurde der TAZ beauftragt, den Dingen auf den Grund zu gehen.
Autor: khhDie Verbandsversammlung findet am Donnerstag, 23. Juni 2011, 16:00 Uhr im E-Werk, Technikzentrum SWS, Obergeschoss statt.
Nach den üblichen Formalien, wie Protokollkontrolle usw. Ging es in zwei Abstimmungen um die Aufnahme der Gemeinde Trebra in den Trinkwasser- und Abwasserzweckverband Helbe- Wipper – Bereich Abwasser und auch der Aufnahme der Gemeinde Oberbösa in den Trinkwasser- und Abwasserzweckverband Helbe- Wipper – Bereich Abwasser. Nachdem zuvor schon der nicht öffentlich tagende Verbandsausschuss sein einstimmiges ok. gab, war es in der Verbandsversammlung das Gleiche.
Genau so einheitlich ging der Beschluss über die 1. Satzung zur Änderung der Verbandssatzung des Trinkwasser- und Abwasserzweckverbandes Helbe- Wipper über die Bühne, der notwendig geworden war, weil durch die beiden Neuaufnahmen die Mitgliederliste geändert werden musste.
Da es zu oben genannten Punkten keine Diskussion gab, war man auch schnell bei der Bürgerfrage. Wolfgang Dittrich vom Verbraucherbeirat berichtet von dessen Sitzung am 26. Mai. Dort musste man feststellen, dass dem Verbraucherbeirat die Mitglieder ausgehen. Während der Bereich Sonderhausen noch gut besetzt ist, fehlen Bürger aus dem Raum Helbe-Dün und Grüßen. Die Bürgermeister dieser Gebiete werden gebeten, geeignete Mitglieder zu gewinnen.
Nichts Gutes hat Wilhelm Schreier, Geschäftsführer des TAZ, im Punkt Sonstiges zu berichten. Er kam frisch aus Erfurt zurück und berichtete von neuen Plänen des Thüringer Finanzministers. Streichungen beim Sonderfonds Wasser / Abwasser sind angedacht. Das kann bei Umsetzung erhebliche Auswirkungen haben, ob Gebührenerhöhungen oder Umlage auf die Gemeinden. Wen es treffen könnte, ob Bürger oder Gemeinden, sei noch nicht klar, so Schreier.
Nun ja, die Frage relativiert sich eigentlich, egal auf wenn die höheren Kosten abgewälzt werden, es wird Bürger und Gemeinden treffen, denn hier fehlt eben Beiden das Geld zum Ausgeben. Aber auch in anderer Richtung droht Ungemach. Es laufen wohl kartellrechtliche Ermittlungen wegen der Vereinbarungen zu den Wasserpreisen. Auch hier könnten sich für den Verbraucher Verschlechterungen ergeben.
TAZ Werkleiter Hans-Peter Schwarzbach stellte mal so fest, dass man in der Bevölkerung mit der Arbeit des TAZ zufrieden sein muss und viel Vertrauen hat. Nicht anders sei zu erklären, dass es gerade mal ein älteres Ehepaar geschafft hatte das ausgelegte Abwasserbeseitigungskonzept anzuschauen.
Probleme mit dem Wasserdruck hat man offensichtlich in Rockensußra. Dessen Ortsbürgermeister Steffen Lupprian berichtete, dass er abends Angst haben muss, schaumbedeckt ins Bett gehen zu müssen, weil kaum noch Wasser kommt. Auch fragte Lupprian an, ob es rechtens sei, dass eine Nordhäuser Firma durch den Ort geht, und die Leute auf den Austausch von Bleirohren anspricht. In beiden Fällen wurde der TAZ beauftragt, den Dingen auf den Grund zu gehen.