Di, 10:34 Uhr
05.07.2011
Was wurde billiger, was teuerer?
Die Jahresteuerungsrate lag im Juni 2011 nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik bei 2,2 Prozent. Im Mai 2011 waren es ebenfalls 2,2 Prozent. Der Indexstand betrug im Juni 109,6 (Basis 2005=100) und blieb damit gegenüber dem Vormonat Mai unverändert....
Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Preise im Juni in vielen Warengruppen weiter an. Hauptsächlich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (3,8 Prozent) wurden deutlich teurer angeboten. Binnen Jahresfrist stiegen die Preise für Speisefette und -öle um 9,5 Prozent, für Kaffee, Tee, Kakao um 6,4 Prozent, wobei die Teuerung für Bohnenkaffee sich hier besonders stark bemerkbar machte. Für Obst stiegen die Preise um 5,0 Prozent, für Gemüse um 4,1 Prozent sowie für Fische und Fischwaren um 4,7 Prozent. Einen deutlichen Anstieg gab es für Güter und Dienstleistungen im Bereich Wohnen und Haushalt. Die Preise für flüssige Brennstoffe stiegen um 19,7 Prozent, für Zentralheizung und Fernwärme um 7,9 Prozent. Der Strom wurde um 5,5 Prozent teurer. Die Gebühren für Abwasserentsorgung stiegen um 5,9 Prozent im Vergleich zum Juni 2010.
Gegenüber dem Vormonat blieb der Verbraucherpreisindex in Thüringen im Juni 2011 unverändert. Preiserhöhungen wurden durch Preissenkungen ausgeglichen. Preisrückgänge waren im Bereich der Nahrungsmittel und alkoholfreien Getränke, z.B. für Gemüse (-2,6 Prozent) und Obst (-1,9 Prozent) zu verzeichnen. Dagegen zahlten die Verbraucher für Fische und Fischwaren (1,6 Prozent), Fleisch und Fleischwaren (0,8 Prozent) oder Brot und Getreideerzeugnisse (0,4 Prozent) mehr als im Vormonat.
Bekleidungsartikel wurden billiger angeboten als im Vormonat (-1,4 Prozent), da viele Geschäfte bereits mit Schlussverkäufen für die Saisonware begonnen haben. Im Vergleich zum Vormonat gaben die Preise für Kraft- und Schmierstoffe nach (-3,4 Prozent).
Autor: nnzIm Vergleich zum Vorjahr stiegen die Preise im Juni in vielen Warengruppen weiter an. Hauptsächlich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (3,8 Prozent) wurden deutlich teurer angeboten. Binnen Jahresfrist stiegen die Preise für Speisefette und -öle um 9,5 Prozent, für Kaffee, Tee, Kakao um 6,4 Prozent, wobei die Teuerung für Bohnenkaffee sich hier besonders stark bemerkbar machte. Für Obst stiegen die Preise um 5,0 Prozent, für Gemüse um 4,1 Prozent sowie für Fische und Fischwaren um 4,7 Prozent. Einen deutlichen Anstieg gab es für Güter und Dienstleistungen im Bereich Wohnen und Haushalt. Die Preise für flüssige Brennstoffe stiegen um 19,7 Prozent, für Zentralheizung und Fernwärme um 7,9 Prozent. Der Strom wurde um 5,5 Prozent teurer. Die Gebühren für Abwasserentsorgung stiegen um 5,9 Prozent im Vergleich zum Juni 2010.
Gegenüber dem Vormonat blieb der Verbraucherpreisindex in Thüringen im Juni 2011 unverändert. Preiserhöhungen wurden durch Preissenkungen ausgeglichen. Preisrückgänge waren im Bereich der Nahrungsmittel und alkoholfreien Getränke, z.B. für Gemüse (-2,6 Prozent) und Obst (-1,9 Prozent) zu verzeichnen. Dagegen zahlten die Verbraucher für Fische und Fischwaren (1,6 Prozent), Fleisch und Fleischwaren (0,8 Prozent) oder Brot und Getreideerzeugnisse (0,4 Prozent) mehr als im Vormonat.
Bekleidungsartikel wurden billiger angeboten als im Vormonat (-1,4 Prozent), da viele Geschäfte bereits mit Schlussverkäufen für die Saisonware begonnen haben. Im Vergleich zum Vormonat gaben die Preise für Kraft- und Schmierstoffe nach (-3,4 Prozent).



