Mi, 13:41 Uhr
13.07.2011
Beratungsstellen überprüft
Alle zwölf Thüringer Schuldnerberatungsstellen sind in diesem Jahr geprüft worden. Auch die in Nordhausen. Das Ergebnis gibt es mit einem einzigen Klick...
Im Rahmen einer breit angelegten Prüfung, wurden in den zurückliegenden Monaten alle Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstellen im Freistaat unter Lupe genommen. Keine der Beratungsstellen hatte ein Problem die hohen qualitativen Anforderungen und Standards zu erfüllen. Hintergrund der Prüfung waren die am 19. März 2010 durch die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD), den Geschäftsführer der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen, Hans-Otto Schwiefert und die Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung in Thüringen, Kornelia Parschau
unterzeichneten Qualitätsstandards.
12 der 25 Beratungsstellen sind Mitglied im PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Thüringen. Dass es keine Beanstandungen gab, freut den Sozialverband. Gleichzeitig aber betont der PARITÄTISCHE, dass der Stellenschlüssel von bisher 1:100.000 auf 1:80.000 abgesenkt werden müsse. Die Verschuldung der privaten Haushalte in Deutschland und Thüringen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen.
Viele Jugendliche sind beispielsweise durch teure Handyrechnungen bereits tief in den roten Zahlen. Auch die Altersarmut, die in den kommenden Jahren drastisch steigen wird, erhöht das Risiko der Verschuldung. Um auch weiterhin eine effiziente und qualitätsorientierte Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung in Thüringen zu gewährleisten, ist ein verbesserter Stellenschlüssel erforderlich, meint Andreas Leopold Referent für Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung beim PARITÄTISCHEN Thüringen. In der Beratungstätigkeit ist es besonders wichtig, dass Betroffene möglichst zeitig Rat von Experten einholen, weiß Leopold.
Lange Wartezeiten sind da wenig hilfreich. Darüber hinaus ist diese Form der Beratung keine rein kaufmännische oder wirtschaftliche Beratung. Vielmehr geht es um ein ganzheitliches Hilfsangebot, das psychosoziale Begleitung sowie pädagogische und präventive Maßnahmen einschließt. Ein Stellenschlüssel von einem Berater auf 100.000 Einwohner, macht deutlich wie herausfordernd und schwierig die Arbeit der Berater ist.
Die Prüfung der Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstellen ist ein gutes und praxisorientiertes Kontrollinstrument zur Qualitätssicherung. Neben der fachlichen Einschätzung, wurden unter anderem die Wartezeiten, Qualifikationsnachweise, Falldokumentationen und das Thema Datenschutz überprüft. Aus Sicht des PARITÄTISCHEN hat auch die konstruktive Zusammenarbeit zwischen dem Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen und der Landesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung in Thüringen einen großen Anteil an der guten Arbeit der Beratungsstellen.
Autor: nnzIm Rahmen einer breit angelegten Prüfung, wurden in den zurückliegenden Monaten alle Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstellen im Freistaat unter Lupe genommen. Keine der Beratungsstellen hatte ein Problem die hohen qualitativen Anforderungen und Standards zu erfüllen. Hintergrund der Prüfung waren die am 19. März 2010 durch die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD), den Geschäftsführer der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen, Hans-Otto Schwiefert und die Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung in Thüringen, Kornelia Parschau
unterzeichneten Qualitätsstandards.
12 der 25 Beratungsstellen sind Mitglied im PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Thüringen. Dass es keine Beanstandungen gab, freut den Sozialverband. Gleichzeitig aber betont der PARITÄTISCHE, dass der Stellenschlüssel von bisher 1:100.000 auf 1:80.000 abgesenkt werden müsse. Die Verschuldung der privaten Haushalte in Deutschland und Thüringen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen.
Viele Jugendliche sind beispielsweise durch teure Handyrechnungen bereits tief in den roten Zahlen. Auch die Altersarmut, die in den kommenden Jahren drastisch steigen wird, erhöht das Risiko der Verschuldung. Um auch weiterhin eine effiziente und qualitätsorientierte Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung in Thüringen zu gewährleisten, ist ein verbesserter Stellenschlüssel erforderlich, meint Andreas Leopold Referent für Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung beim PARITÄTISCHEN Thüringen. In der Beratungstätigkeit ist es besonders wichtig, dass Betroffene möglichst zeitig Rat von Experten einholen, weiß Leopold.
Lange Wartezeiten sind da wenig hilfreich. Darüber hinaus ist diese Form der Beratung keine rein kaufmännische oder wirtschaftliche Beratung. Vielmehr geht es um ein ganzheitliches Hilfsangebot, das psychosoziale Begleitung sowie pädagogische und präventive Maßnahmen einschließt. Ein Stellenschlüssel von einem Berater auf 100.000 Einwohner, macht deutlich wie herausfordernd und schwierig die Arbeit der Berater ist.
Die Prüfung der Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstellen ist ein gutes und praxisorientiertes Kontrollinstrument zur Qualitätssicherung. Neben der fachlichen Einschätzung, wurden unter anderem die Wartezeiten, Qualifikationsnachweise, Falldokumentationen und das Thema Datenschutz überprüft. Aus Sicht des PARITÄTISCHEN hat auch die konstruktive Zusammenarbeit zwischen dem Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen und der Landesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung in Thüringen einen großen Anteil an der guten Arbeit der Beratungsstellen.
