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Fr, 13:16 Uhr
15.07.2011

Luftige Bilanz

Eine schnelle medizinische Behandlung kann Leben retten. Daher ist der Faktor Zeit in der Notfallrettung entscheidend. Der Hubschrauber ist gerade auf größeren Distanzen oft konkurrenzlos schnell. Wir haben für Sie die Einsatz-Bilanz des ersten Halbjahres erfragt...

Einsatz in den Wolken (Foto: DRF) Einsatz in den Wolken (Foto: DRF)

In den ersten sechs Monaten wurde der Nordhäuser Hubschrauber der DRF Luftrettung insgesamt 590-mal zur Hilfe gerufen. Der Hubschrauber wurde damit zu fünf Einsätzen mehr alarmiert als im ersten Halbjahr 2010.

Kay Wode, Pilot in Nordhausen, blickt auf die vergangenen Monate zurück: „Von Januar bis Juni sind wir zu 565 Notfalleinsätzen gestartet. Durch das außergewöhnlich warme Frühjahr wurden wir zu vielen Freizeitunfällen gerufen, zum Beispiel zu Motorradunfällen. Da im Notfall jede Minute zählt, sind wir mit unserem rot-weißen Hubschrauber innerhalb weniger Minuten vor Ort. Aber auch schwerkranke Patienten haben unsere Hilfe benötigt. So wurden wir 25-mal für den schnellen und schonenden Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken alarmiert.“

Der Rettungshubschrauber mit dem Funkrufnamen „Christoph 37“ ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit, er startet von der Luftrettungsstation des Deutschen Roten Kreuzes aus. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der rot-weiße Hubschrauber in maximal 15 Minuten erreichen. Sein Einsatzgebiet umfasst vor allem die Landkreise Nordhausen, Kyffhäuser, Unstrut Hainich, Eichsfeld, Mansfeld-Südharz, Erfurt, Goslar und Osterode. Zum Einsatzgebiet zählt auch der gesamte Harz mit dem höchsten Berg, dem Brocken.

Darüber hinaus ist die Besatzung des Nordhäuser Rettungshubschraubers der DRF Luftrettung bereichsübergreifend in den Landkreisen Werra Meißner, Wartburg Kreis, Göttingen und Nordheim im Einsatz. Für den Transport von Intensivpatienten werden die Bundesländer Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen angeflogen.
Autor: nnz

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Kommentare
finchen_binchen
16.07.2011, 12:29 Uhr
Gott sei Dank
Wenn man sich diese Zahlen mal durch den Kopf gehen lässt, ist es schon ziemlich erstaunlich.
Was diese Menschen leisten um anderen das Leben zu retten ist echt mehr als ein Dankeschön wert.
2004 wurde mir auch von der Fliegerstaffel schnell geholfen, sie waren gefühlte 20 minuten eher als der sanniwagen da , auch wenn es nur 5 minuten in wirklichkeit waren.
Ich möchte mich nochmal ganz herzlich bedanken.
Damals war ich 10 und froh so schnelle Hilfe zu bekommen.

LG
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