Sa, 11:20 Uhr
16.07.2011
Weg des Wassers
Der Weg des Wassers wurde heute Morgen im Rahmen des Harzfestes eingeweiht. Zu diesem Anlass trafen sich Wanderfreunde und Radfahrer, um entlang der Route zur Nordhäuser Talsperre die unbekannten Seiten des Südharzes zu erkunden...
Wer zur Talsperre möchte muss gegen die Fliessrichtung wandern. Mit diesen Worten eröffnete Ulrich Schardt, Geschäftsführer des Nordhäuser Wasserverbandes, den Weg des Wassers. Der Weg führt entlang historischer Wasseranlagen, die vom Alten Städtischen Wasserwerk zur Nordhäuser Talsperre führen.
Um diesen Weg kennenzulernen, trafen sich 15 wanderlustige Nordhäuser und acht Radfahrer unter Führung von Ulrich Schardt am Städtischen Wasserwerk. 10:00 Uhr ging die rund 10 km lange Entdeckungstour Richtung Nordhäuser Talsperre los.
Die Nordhäuser Talsperre wurde offiziell am 13. Oktober 1905 eingeweiht. Aufgrund des steigenden Wasserbedarfs wurde sie bereits 1922/23 um weitere sechs Meter erhöht. Neben der Deckung des Wasserbedarfs ergaben sich zudem beträchtliche Synergieeffekte.
Mittels einer Siemens Pelton Pumpe wird das Gefälle zwischen Talsperre und Wasserwerk zur Stromgewinnung genutzt. Die gewonnene Energie dient seitdem in erster Linie zum Betrieb der Nordhäuser Straßenbahn. In der Nacht wird der Strom zum Betreiben der Straßenbeleuchtung verwendet.
Wer mehr über die historische Stätte des Wasserwerkes wissen möchte, kann jeden letzten Dienstag des Monats an einer Führung in der Alexander-Puschkin-Straße teilnehmen. In einer ausführlichen Reportage berichtet die nnz in der kommenden Woche über die spannende Geschichte des Städtischen Wasserwerkes.
Autor: twWer zur Talsperre möchte muss gegen die Fliessrichtung wandern. Mit diesen Worten eröffnete Ulrich Schardt, Geschäftsführer des Nordhäuser Wasserverbandes, den Weg des Wassers. Der Weg führt entlang historischer Wasseranlagen, die vom Alten Städtischen Wasserwerk zur Nordhäuser Talsperre führen.
Um diesen Weg kennenzulernen, trafen sich 15 wanderlustige Nordhäuser und acht Radfahrer unter Führung von Ulrich Schardt am Städtischen Wasserwerk. 10:00 Uhr ging die rund 10 km lange Entdeckungstour Richtung Nordhäuser Talsperre los.
Die Nordhäuser Talsperre wurde offiziell am 13. Oktober 1905 eingeweiht. Aufgrund des steigenden Wasserbedarfs wurde sie bereits 1922/23 um weitere sechs Meter erhöht. Neben der Deckung des Wasserbedarfs ergaben sich zudem beträchtliche Synergieeffekte.
Mittels einer Siemens Pelton Pumpe wird das Gefälle zwischen Talsperre und Wasserwerk zur Stromgewinnung genutzt. Die gewonnene Energie dient seitdem in erster Linie zum Betrieb der Nordhäuser Straßenbahn. In der Nacht wird der Strom zum Betreiben der Straßenbeleuchtung verwendet.
Wer mehr über die historische Stätte des Wasserwerkes wissen möchte, kann jeden letzten Dienstag des Monats an einer Führung in der Alexander-Puschkin-Straße teilnehmen. In einer ausführlichen Reportage berichtet die nnz in der kommenden Woche über die spannende Geschichte des Städtischen Wasserwerkes.
