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So, 11:41 Uhr
17.07.2011

Original Sondershäuser Steinsalzsalami

Fleischerei Hörchner vermarktet clever die Original Sondershäuser Steinsalzsalami. Lesen Sie dazu diesen Bericht...

Eine pfiffige Geschäftsidee hat die Fleischerei Hörchner mit der eigens entwickelten Original Sondershäuser Steinsalzsalami, die sich zum echten Renner entwickelt. Beste heimische Zutaten und das Rohsalz aus dem Erlebnisbergwerk der ehemaligen Bergbaustadt sorgen für steigenden Absatz.


Der aufmerksame Kunde hat sie längst entdeckt- die Original Sondershäuser Steinsalzsalami mit dem salzigen Extra aus dem örtlichen Bergwerk. Erstmals wird das seit über 100 Jahren geförderte Steinsalz nicht mehr nur als Streuzusatz auf den winterlichen Straßen verwendet, sondern auch als exklusives Lebensmittel und regionales Naturprodukt in Handwerk und Gastronomie.


Tina Hörchner (Bild), Geschäftsführerin der alteingesessenen Jechaer Fleischerei, setzt ganz auf Thüringer Rohstoffe bei der Auswahl ihrer Erzeugnisse - bestes Schweinefleisch aus Seega, edles Rindfleisch aus Bendeleben und reine Naturgewürze aus der Region ohne Zusätze. Im Sommer 2010 kam Ehemann und Fleischermeister Thomas Hörchner auf die pfiffige Idee, statt dem üblichen Speisesalz das grobkörnige Pendant aus dem über 100 Jahre alten hiesigen Bergwerk für seine Steinsalzsalami zu verwenden "Es ist viel milder und gibt der Salami einen unverwechselbaren Geschmack". Nach fünf Wochen Reifezeit kommen die 340g bzw. 1000g schweren Steinsalzsalamis mit attraktivem Etikett und Salzsäckchen versehen in den Handel. Bisher werden sie nur in den beiden Sondershäuser Filialen der Fleischerei Hörchner verkauft, aber weitere Vermarktungsprojekte sind bereits angedacht. "Schon jetzt kommen wir kaum mit der Produktion hinterher, bauen derzeit ein neues Kühl- und Reifelager, um die steigende Nachfrage erfüllen zu können", freut sich Tina Hörchner über den Erfolg der Steinsalzsalami.

Die GSES, Nachfolger des ehemaligen Kaliwerkes, versichert, dass es "nach Bedarf individuell ganz frisch gesprengt und gewonnen wird". Noch unter Tage wird der Rohstoff in luftdichte Behälter verpackt und verschlossen an die Erdoberfläche gebracht. Die Weiterverarbeitung erfolgt dann individuell, je nach Nutzungszweck. Zuvor musste die Freigabe als Lebensmittel vom Veterinäramt erfolgen. Seit der Täufung 1893 wurden bisher sagenhafte 110 Millionen Tonnen Rohsalz im Brügmannschacht gefördert.

Mit der Zulassung als Lebensmittel hat das Sondershäuser Steinsalz nun auch seinen Siegeszug in deutsche Küchen begonnen. Die Original Steinsalzsalami ist schon jetzt eine wunderbare, kulinarische Werbung für die ehemalige Bergarbeiterstadt und die gesamte Region Nordthüringen.
Text und Bild: Maxxomedia.PR
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