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So, 11:58 Uhr
17.07.2011

nnz/kn-Tipp: Grüner Arbeiten

Flimmernde Bildschirme während der Mittagspause, unzählige Probeausdrucke und leere Tonerpatronen, die gedankenlos im Papierkorb entsorgt werden - am Arbeitsplatz denken noch immer nicht alle an den Umweltschutz...


Allein der Verbrauch von Büropapier liegt Schätzungen zufolge in Deutschland bei 800.000 Tonnen pro Jahr. Der Traum vom papierlosen Büro scheint ausgeträumt. Dabei ist es gar nicht so schwer, auch den Arbeitsalltag umwelt- und klimafreundlich zu gestalten.

Recyclingprodukte entlasten die Umwelt

Vor dem Ausdrucken von Memos oder Mails sollte man zunächst abwägen, ob der Druck auch wirklich nötig ist und allenfalls eine niedrige Auflösung wählen, denn das verbraucht deutlich weniger Tinte. Schon sechs Blatt graues Recyclingpapier sparen rund einen Liter Wasser ein. Zudem gibt es inzwischen auch weiße Recyclingpapiere, die durchaus für die Korrespondenz und Rechnungen taugen.


Außerdem lässt sich jedes Blatt doppelt nutzen, wenn man die Rückseite als Notizzettel benutzt oder ebenfalls bedruckt. Aber auch der Faxempfang auf dem Computer kann den Papierverbrauch deutlich reduzieren und die digitale Archivierung von Dokumenten und Sendeberichten ist ohnehin viel praktischer.

Einwegprodukte meiden

Der Verzicht auf Einwegprodukte wie Kugelschreiber trägt ebenfalls zu einer positiven Umweltbilanz bei. Wieder auffüllbare Marker und Minen für Kulis und Tintenroller sind eine günstige Alternative. Und würden heute schon alle Schreibgeräte aus recyceltem Material hergestellt werden, ließen sich jährlich sogar rund 60.000 Tonnen an Kunststoffen einsparen.

Mit der Serie Begreen setzt beispielsweise Pilot Pen Zeichen und wurde dafür unlängst mit dem Europäischen Umweltpreis ausgezeichnet. Denn die Gehäuse der umweltfreundlichen Stifte bestehen zu mindestens 70 Prozent aus Recyclingmaterial. Anzusehen ist es den Gel- und Kugelschreibern, Druckbleistiften, Tintenrollern oder Text- und Permanentmarkern nicht, denn in Bezug auf Qualität, Technik und Design entsprechen sie den gleichen hohen Anforderungen wie das Standard-Sortiment. Erhältlich im gut sortierten Schreibwarenfachhandel oder im Online-Shop unter www.pilotpen-shop.de

Daten & Fakten

Tipps für das umweltfreundliche Büro
  • Toner- und Tintenkartuschen gehören nicht in den Müll, sondern ins Recycling - die meisten Büroartikellieferanten nehmen sie ohne Probleme wieder zurück.
  • USB-Sticks und wiederbeschreibbare CD-RWs sparen herkömmliche CD-ROMs.
  • Monitore bei längerem Verlassen des Arbeitsplatzes ausschalten. Geräte bei Nichtgebrauch ganz ausschalten das spart eine Menge Strom.
  • Paketband aus Papier und Heftstreifen aus Karton leisten die gleichen Dienste wie die aus Plastik.
Autor: nnz

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
18.07.2011, 01:05 Uhr
Kauft beim Blauen Engel!
Schön, dass sich die nnz diesem Thema widmet. Wer ressourcenschonend arbeiten und einkaufen will, dem seien vor allem jene Produkte empfohlen, die den "Blauen Engel" tragen. Die Seite www.Blauer-Engel.de gibt einen Überblick über eine Vielzahl nach strengen ökologisch produzierten produzierten Waren, darunter auch zum Bürosektor.

Ich finde, dass sich der Wettbewerb zwischen und auch die Qualitätszertifizierung von Unternehmen verstärkt am umweltschonenden Arbeiten messen lassen sollte.
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