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Di, 16:12 Uhr
09.08.2011

Irrsinn auf Schienen

Ein Triebwagenfahrer hat am Morgen in Nordhausen durch seine Aufmerksamkeit ein Unglück auf der Strecke der Harzer Schmalspurbahnen verhindert. Betroffen war die Linie 10 der Nordhäuser Straßenbahn, die auch die Gleise der Harzer Schmalspurbahnen bis Ilfeld benutzt....

Irrsinn auf Schienen (Foto: Polizei) Irrsinn auf Schienen (Foto: Polizei)

Unbekannte Täter hatten in der Nacht einen etwa 80 cm großen Felsbrocken in das Gleisbett der Schmalspurbahn gerollt. Um 4.51 Uhr passierte der erste Triebwagen die Stelle in Richtung Harz. Ein 41-jähriger Triebwagenfahrer der Verkehrsbetriebe Nordhausen entdeckte am Fußgängerübergang an der Ricarda-Huch-Straße den Felsbrocken noch rechtzeitig und konnte die Bahn noch zum Stehen bringen.

Der Fahrer informierte sofort das zuständige Stellwerk, rollte den Fels aus dem Gleisbett und konnte seine Fahrt in Richtung Ilfeld fortsetzen. Beamte der Nordhäuser Polizeiinspektion untersuchten sofort den Tatort und leiteten Ermittlungen gegen Unbekannt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.
Autor: nnz

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Kommentare
Wolfi65
10.08.2011, 08:45 Uhr
Ein Glück...
daß es um die Uhrzeit schon ein wenig hell ist und man Hindernisse dieser Art rechtzeitig erkennen kann. Wenn das in den Wintermonaten passiert wäre, sehe die Sache schon anders aus.

Außerdem werden bei der HSB keine Höchstgeschwindigkeiten gefahren und man hat eine reelle Chance, vor dem Hinderniss zum Halten zu kommen.

Diesen Unsinn rechtfertigt aber nichts!
Hindernissbereitung und ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr sind kein Kavaliersdelikt...
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