Di, 18:24 Uhr
09.08.2011
nnz/kn-Forum: Euro-Krise
Als die Kanzlerin in ihrer Urlaubspreesekonferenz mit eigenartigem Lächeln verkündete, für Deutschland sei die Krise vorbei, musste man sich schon verdutzt die Augen reiben. Auch Rolf-Dieter Reiber aus Ichstedt tat das...
Wer mag ihr wohl diesen, es war einmal, Satz zugeschoben haben? Es wird doch hoffentlich nicht ihr FDP Wirtschaftsminister gewesen sein, der jetzt an die Finanzmärkte gute und starke Signale senden will. Signale? Ich dachte immer, dass eine Regierung regiert und sich nicht von den Finanzmärkten treiben lässt.
Die Dominanz der Finanzmärkte ist derart ausgeufert, dass sie wohl solche permanent angekündigte Signale gern zur Kenntnis nimmt, denn sie haben sie in ihrer ungehemmten Gier nach mehr keinesfalls behindert. Die Schutz-und Rettungsschirme sichern den Kreditdienst der Länder, die ihre Haushalte Staatsruinös an den Rand einer Katastrophe getrieben haben.
So sitzen die Verurscher der Krise in einem Boot, die Finanzmärkte am Steuer und die Staaten rudern um ihr Überleben. Die Fanzmärkte endlich in die Schranken verweisen, sie endlich zur Kasse bitten und nicht die Schuldenlast den kleinen Leuten aufbürden. Das wären Signale in die richtige Richtung und nicht nur Theaterdonner, sonst bleiben die öffentlichen Haushalte weiter die melkmede Kuh der Finanzmärkte und Großkonzerne.
Die Gläubiger geben nicht freiwillig etwas ab, sie holen sich was zu holen ist. Die Politik muss endlich Handeln, nicht ständig einknicken und substanzlos schwadronieren.
Rolf-Dieter Reiber, Ichstedt
Autor: nnzWer mag ihr wohl diesen, es war einmal, Satz zugeschoben haben? Es wird doch hoffentlich nicht ihr FDP Wirtschaftsminister gewesen sein, der jetzt an die Finanzmärkte gute und starke Signale senden will. Signale? Ich dachte immer, dass eine Regierung regiert und sich nicht von den Finanzmärkten treiben lässt.
Die Dominanz der Finanzmärkte ist derart ausgeufert, dass sie wohl solche permanent angekündigte Signale gern zur Kenntnis nimmt, denn sie haben sie in ihrer ungehemmten Gier nach mehr keinesfalls behindert. Die Schutz-und Rettungsschirme sichern den Kreditdienst der Länder, die ihre Haushalte Staatsruinös an den Rand einer Katastrophe getrieben haben.
So sitzen die Verurscher der Krise in einem Boot, die Finanzmärkte am Steuer und die Staaten rudern um ihr Überleben. Die Fanzmärkte endlich in die Schranken verweisen, sie endlich zur Kasse bitten und nicht die Schuldenlast den kleinen Leuten aufbürden. Das wären Signale in die richtige Richtung und nicht nur Theaterdonner, sonst bleiben die öffentlichen Haushalte weiter die melkmede Kuh der Finanzmärkte und Großkonzerne.
Die Gläubiger geben nicht freiwillig etwas ab, sie holen sich was zu holen ist. Die Politik muss endlich Handeln, nicht ständig einknicken und substanzlos schwadronieren.
Rolf-Dieter Reiber, Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
