Verklappsung oder Unverschämtheit
Donnerstag, 23. August 2012, 15:48 Uhr
Es ist schon ein starkes Stück, was sich da die Verkehrsbehörde des Landratsamtes Kyffhäuserkreis leistet. Radfahrer werden ins Chaos geschickt...
Am heutigen Vormittag hat kn nicht irgend einen Waldweg fotografiert, sondern die offizielle Umleitungsempfehlung der Verkehrsbehörde des Kyffhäuserkreises. Über solche Stellen sollen Radfahrer geleitet werden. Obwohl zur Zeit gestöhnt wird, dass wegen der Trockenperiode eine hohe Waldbrandgefahr besteht, sind hier nicht mal alle Fahrspuren ausgetrocknet. Was soll erst werden, wenn es hier mal, wenn auch nur kurz, geregnet hat?
In der letzten Staumeldung der Verkehrbehörde hieß es:
"für Radfahrer besteht die Möglichkeit über den parallel zur Bahn liegenden Weg Sondershausen zu erreichen"
Wer aber diesen Weg benutzt, fährt ins sprichwörtliche Chaos, siehe erstes Foto. Die vielen starken Äste, die sonst noch so rumliegen wurden nicht mal fotografiert. Bei "normalem" Wetter ohne Trockenperiode ist der Weg noch schwerer befahrbar, denn ertrocknet sehr schwer ab, wie immer noch feuchte Stellen auf dem Weg zeigen.
Stein des Anstoßes ist dieses Verkehrsverbot für Radfahrer, welches seit einiger Zeit alle Radfahrer aus Richtung Erfurt unmittelbar vor Sondershausen aussperrt.
Originaltext Verkehrsbehörde:
BM Unstrut-Werra-Radweg zwischen OA Oberspier - Bahnübergang Graß (entlang B 4)
- zurzeit endet der straßenbegleitende Rad-, Gehweg von Oberspier kommend vor demBahnübergang im Graß
- aufgrund der Unfallhäufungsstelle am Abzweig B 249 und der anschließenden Unfallhäufungslinie Ortsumgehung Sondershausen wurde nach dem Bahnübergang das Befahren der B 4 von Radfahrern durch VZ 254 verboten.
Für Radfahrer besteht die Möglichkeit über den parallel zur Bahn liegenden Weg Sondershausen zu erreichen (Alternativmöglichkeit Weg über Possen).
Und was machen die Radfahrer, die mal von Erfurt nach Nordhausen wollen und die örtliche Presse nicht gelesen haben? Hauptsache wir sind touristenfreudig.
Da fragt man sich aber, und diese Frage hatte kn der Verkehrsbehörde auch schon gestellt und absolut unpassend Beantwortet:
Warum wird nicht bereits kurz hinter Oberspier der Radfahrer darauf aufmerksam gemacht, dass er unbedingt nach rechts über den Radweg rund um Sondershausen geleitet damit er wenigstens den Weg über den Possen wählt.
Weiteres Schmankerl bei der Angelegenheit, würde man die Umleitungsempfehlung in der Gegenrichtung benutzen wollen, müsste man eigentlich schieben, denn Auf dem Rad fahren dürfte man bei dieser Beschilderung nicht.
Und das schlimme dabei ist, ein Ende ist nicht in Sicht. Bei der letzten Pressemittelung zum Unstrut-Werra-Radweg war nichts zu diesem Bereich gesagt worden (WIE WEITER MIT UNSTRUT-WERRA-RADWEG), denn die "Umleitungsempfehlung" ist ja Teil des Unstrut-Werra-Radweg. Offensichtlich steht der Weiterbau in den Sternen?
Und was sagt der ADFC Kyffhäuserkreis dazu, der ja die Interessen der Radfahrer vertreten soll? Der ADFC wurde vor dem Aussprechen des Verkehrsverbotes für Radfahrer auf der B4 nicht befragt, dass ist aber kein Grund in der Öffentlichkeit sprachlos zu sein.
Man darf gespannt sein, wie dieser für Radfahrer deprimierende Zustand dauern darf. Offensichtlich gibt es im Landratsamt nur wenige Radfahrer, die sich in so eine Situation herein versetzen können. Man wünscht ja dem Forst wegen der Waldbrandgefahr nichts schlechtes, aber jetzt noch Regen auf die Umleitungsempfehlung wäre wohl Gift.
Autor: khhAm heutigen Vormittag hat kn nicht irgend einen Waldweg fotografiert, sondern die offizielle Umleitungsempfehlung der Verkehrsbehörde des Kyffhäuserkreises. Über solche Stellen sollen Radfahrer geleitet werden. Obwohl zur Zeit gestöhnt wird, dass wegen der Trockenperiode eine hohe Waldbrandgefahr besteht, sind hier nicht mal alle Fahrspuren ausgetrocknet. Was soll erst werden, wenn es hier mal, wenn auch nur kurz, geregnet hat?
In der letzten Staumeldung der Verkehrbehörde hieß es:
"für Radfahrer besteht die Möglichkeit über den parallel zur Bahn liegenden Weg Sondershausen zu erreichen"
Wer aber diesen Weg benutzt, fährt ins sprichwörtliche Chaos, siehe erstes Foto. Die vielen starken Äste, die sonst noch so rumliegen wurden nicht mal fotografiert. Bei "normalem" Wetter ohne Trockenperiode ist der Weg noch schwerer befahrbar, denn ertrocknet sehr schwer ab, wie immer noch feuchte Stellen auf dem Weg zeigen.
Stein des Anstoßes ist dieses Verkehrsverbot für Radfahrer, welches seit einiger Zeit alle Radfahrer aus Richtung Erfurt unmittelbar vor Sondershausen aussperrt.
Originaltext Verkehrsbehörde:
BM Unstrut-Werra-Radweg zwischen OA Oberspier - Bahnübergang Graß (entlang B 4)
- zurzeit endet der straßenbegleitende Rad-, Gehweg von Oberspier kommend vor demBahnübergang im Graß
- aufgrund der Unfallhäufungsstelle am Abzweig B 249 und der anschließenden Unfallhäufungslinie Ortsumgehung Sondershausen wurde nach dem Bahnübergang das Befahren der B 4 von Radfahrern durch VZ 254 verboten.
Für Radfahrer besteht die Möglichkeit über den parallel zur Bahn liegenden Weg Sondershausen zu erreichen (Alternativmöglichkeit Weg über Possen).
Und was machen die Radfahrer, die mal von Erfurt nach Nordhausen wollen und die örtliche Presse nicht gelesen haben? Hauptsache wir sind touristenfreudig.
Da fragt man sich aber, und diese Frage hatte kn der Verkehrsbehörde auch schon gestellt und absolut unpassend Beantwortet:
Warum wird nicht bereits kurz hinter Oberspier der Radfahrer darauf aufmerksam gemacht, dass er unbedingt nach rechts über den Radweg rund um Sondershausen geleitet damit er wenigstens den Weg über den Possen wählt.
Weiteres Schmankerl bei der Angelegenheit, würde man die Umleitungsempfehlung in der Gegenrichtung benutzen wollen, müsste man eigentlich schieben, denn Auf dem Rad fahren dürfte man bei dieser Beschilderung nicht.
Und das schlimme dabei ist, ein Ende ist nicht in Sicht. Bei der letzten Pressemittelung zum Unstrut-Werra-Radweg war nichts zu diesem Bereich gesagt worden (WIE WEITER MIT UNSTRUT-WERRA-RADWEG), denn die "Umleitungsempfehlung" ist ja Teil des Unstrut-Werra-Radweg. Offensichtlich steht der Weiterbau in den Sternen?
Und was sagt der ADFC Kyffhäuserkreis dazu, der ja die Interessen der Radfahrer vertreten soll? Der ADFC wurde vor dem Aussprechen des Verkehrsverbotes für Radfahrer auf der B4 nicht befragt, dass ist aber kein Grund in der Öffentlichkeit sprachlos zu sein.
Man darf gespannt sein, wie dieser für Radfahrer deprimierende Zustand dauern darf. Offensichtlich gibt es im Landratsamt nur wenige Radfahrer, die sich in so eine Situation herein versetzen können. Man wünscht ja dem Forst wegen der Waldbrandgefahr nichts schlechtes, aber jetzt noch Regen auf die Umleitungsempfehlung wäre wohl Gift.








