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Weiteres Teilstück eingeweiht

Freitag, 02. November 2012, 16:48 Uhr
Der Weiterbau des Unstrut-Werra-Radweges geht weiter. Heute erfolgte die feierliche Übergabe des Teilabschnitt 4: Hohenebra - Oberspier

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Weiteres Teilstück eingeweiht (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Weiteres Teilstück eingeweiht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Wieder ist ein weiteres Teilstück des Unstrut-Werra-Radweges (UWR) fertig gestellt und konnte übergeben werden. Offiziell nahmen der 1. Beigeordnete der Landrätin, Holger Häßler und Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer den Weg unter die Räder.

Im Auftrag des Freistaates Thüringen setzt der Landkreis das Thüringer Radverkehrskonzept in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden des Kyffhäuserkreises um. Hier entsteht eine Verbindung zwischen Unstrut und Werra auf der Strecke Mühlhausen - Sondershausen - Artern, erläuterte Holger Häßler die Situation. In diesem Zusammenhang wurde der o.g. Abschnitt umgesetzt.

Weiteres Teilstück eingeweiht (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Weiteres Teilstück eingeweiht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Der Bauherr für diesen Teilabschnitt des überregionalen Radweges ist der Kyffhäuserkreis. Die Planung wurde durch das Ingenieurbüro Bach aus Sonderhausen, im Auftrag des Landkreises, erarbeitet und umgesetzt. Die Firma Kirchner & Völker aus Erfurt wurde mit der baulichen Umsetzung der Maßnahme beauftragt.
Baubeginn war der 27.08.2012 und am 01.11.2012 wurden die Arbeiten abgeschlossen.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf 610.000 Euro.
Davon wurden
430.000 Euro Fördermittel durch die Thüringer Aufbaubank,
63.000 Euro Fördermittel durch das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung,
21.000 Euro durch die Stadt Sondershausen und
96.000 Euro durch den Landkreis bereitgestellt und umgesetzt.

Dieser Abschnitt ist ein wichtiger Zwischenschritt um die Umsetzung des Gesamtprojektes UWR bis Ende 2013 zu realisieren.


Weiteres Teilstück eingeweiht


Die feierliche Übergabe fand heute am Ortsausgang Hohenebra in Richtung Hohenebra Bahnhof, dem Bauanfang des Radweges statt. Auch Bürgermeister Kreyer würdigte den Bau des Weges, hat er damit ja auch eine sichere Radverbindung zwischen den beiden Ortsteilen Hohenebra und Oberspier, deren beide Ortsbürgermeister Dieter Kroneberg und Hartmut Bethke an der Übergabe teilnahmen.

Weiteres Teilstück eingeweiht (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Weiteres Teilstück eingeweiht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Kritik kam vom Ortswegewart Wandern und Radwandern. Im Artikel Mit Absicht Gefährdung geschaffen hatte kn bereits auf die Problematik des absichtlichen Einbaus von Absperrpfosten hingewiesen. Obwohl mitlererweise ein E-Mail-Schreiben der Verkehrsbehörde des Kyffhäuserkreises beim Ortswegewart vorliegt, dass die im Artikel genannten Absperrpfosten zurückgebaut werden sollen, wurden in diesem Neubau ganz frisch wieder Absperrpfosten mitten in den Radweg eingebaut!
Auch wenn von den Mitarbeitern des Landratsamtes angekündigt wurde, es sollen noch zusätzliche Leiteinrichtungen gebaut, um die Radfahrer an der künstlich geschaffenen Gefährdung vorbei zuleiten, bleibt das Ganze problematisch.

In einem gesonderten Artikel wird kn auf die Klippen dieser Regelung eingehen. Die Leiteinrichtungen sollen wegen der fortgeschrittenen kühle des Wetters übrigens erst im April eingebaut werden. Solange bleibt die volle Gefährdung bestehen.
Autor: khh

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