kn-Forum: Abitur in Greußen
Montag, 18. März 2013, 20:23 Uhr
Das Thema Schulen ist und bleibt brisant und beschäftigt auch die Leser. Ein Leserbrief beschäftigt sich mit dem Abitur in Greußen.
Hiermit möchte ich mich auf den Artikel "Weichen für den Erhalt des Abiturs in Greußen stellen" der am 07.03.2013 in der Presse erschienen war.
In diesem Artikel wird durch den Bürgermeister der Stadt Greußen über eine Informationsveranstaltung mit dem Ziel, "die aktuelle Beschaffenheit des Schulstandortes Greußen zu analysieren und Lösungsalternativen aufzuzeigen", berichtet.
Allein der Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels lässt schon kaum positive Schlussfolgerungen zu. Die genannte Veranstaltung fand bereits am 26.02.2013 statt. Wenn sie für den Bürgermeister tatsächlich so wichtig war, dass sie in der Presse erwähnt werden muss, warum dann über eine Woche nach dem Termin? Und warum genau nach dem Politstammtisch des Kreisverbandes der CDU in Greußen, welcher die gleiche Thematik zum Inhalt hatte?
Im Gegensatz zu der im Artikel erwähnten Veranstaltung war der Politstammtisch öffentlich, jeder Interessierte hatte die Möglichkeit, Informationen zu dem Thema einzuholen und seine eigene Meinung kundzutun.
Hinweis Redaktion:
Zur von dem Leserin erwähnten Stammtisch gab es einen Bericht von kn Hat das Abitur in Greu0en eine Zukuft? (06.03.2013) und ein eigenständiger Bericht der CDUCDU Stammtisch Greußen (11.03.2013), sowie eine Stellungnahme vom Bürgermeisters Greuß in kn Abitur in Greußen vom 06.03.2013.
Im Gegenteil, eine Anfrage, ob ein ehemaliger Pädagoge, der vor seiner Pensionierung aktiv im Land an Schulnetzplanungen beteiligt war und damit über einschlägige Erfahrungen verfügt, welche für den Kampf um den Erhalt der Gymnasialen Oberstufe in Greußen von Vorteil wären, an der Veranstaltung vom 26.02.2013 teilnehmen dürfe, wurde mit der Begründung, es wäre keine parteipolitische Veranstaltung, abschlägig beschieden. Diese Aussage befremdete mich umso mehr sehr, als für mich immer noch gilt, dass Kommunalpolitik weniger Parteipolitik sein sondern in erster Linie dem Wohl der Kommune dienen sollte.
Die gymnasiale Oberstufe ist für Greußen ein wesentlicher Standortvorteil, das Gymnasium wird nicht nur von Schülern aus dem Kyffhäuserkreis sondern auch aus den umliegenden Kreisen (seit Beginn dieses Schuljahres fährt sogar ein Schulbus aus dem Unstrut-Hainich-Kreis zum Greußener Gymnasium) besucht. Warum ist es dann nicht möglich, dass alle gemeinsam um den Erhalt der gymnasialen Oberstufe kämpfen (dürfen)?
Es gab bereits ein Konzept für den Umbau des Schulstandortes mit einer gymnasialen Oberstufe. Dieses wurde nach der Kommunalwahl und der Äußerung der neugewählten Landrätin Frau Hochwind, dass die gesamt Schulnetzplanung einschließlich des (im Wahlkampf durch den Landrat bereits zugesicherten) Standortes Greußen wieder auf den Prüfstand gehört, vom Kultusministerium abgelehnt. Der Zeitrahmen für den Entwurf eines neuen tragfähigen Konzeptes für den Schulstandort Greußen ist äußerst eng bemessen, wie soll in dieser Zeit etwas völlig Neues entworfen werden können? Warum erkennt unser Bürgermeister erst jetzt die Brisanz dieses Themas? Im Artikel wurden keinerlei Ideen erwähnt. Wenn es die Chance für innovative Wege gibt, muss sie auch genutzt werden. Dafür muss man alle, die sich in den letzten Jahren aktiv mit Bildungspolitik beschäftigt haben, unabhängig von ihrer politischen Einstellung, einbeziehen!
Ich kann nur im Namen aller interessierten Bürger von Greußen hoffen (und das sind eben nicht nur die Lehrer und Eltern, sondern alle, denen an der Stadt Greußen etwas liegt), dass trotz der kurzen Zeitspanne Konzepte entworfen werden können (oder vielleicht doch auf das bereits bestehende zurückgegriffen werden kann, welches bei Zustimmung durch den Kreis nicht mehr vom Kultusministerium abgelehnt werden kann), die das Abitur in Greußen retten können.
Susanne Klein
Greußen
Hiermit möchte ich mich auf den Artikel "Weichen für den Erhalt des Abiturs in Greußen stellen" der am 07.03.2013 in der Presse erschienen war.
In diesem Artikel wird durch den Bürgermeister der Stadt Greußen über eine Informationsveranstaltung mit dem Ziel, "die aktuelle Beschaffenheit des Schulstandortes Greußen zu analysieren und Lösungsalternativen aufzuzeigen", berichtet.
Allein der Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels lässt schon kaum positive Schlussfolgerungen zu. Die genannte Veranstaltung fand bereits am 26.02.2013 statt. Wenn sie für den Bürgermeister tatsächlich so wichtig war, dass sie in der Presse erwähnt werden muss, warum dann über eine Woche nach dem Termin? Und warum genau nach dem Politstammtisch des Kreisverbandes der CDU in Greußen, welcher die gleiche Thematik zum Inhalt hatte?
Im Gegensatz zu der im Artikel erwähnten Veranstaltung war der Politstammtisch öffentlich, jeder Interessierte hatte die Möglichkeit, Informationen zu dem Thema einzuholen und seine eigene Meinung kundzutun.
Hinweis Redaktion:
Zur von dem Leserin erwähnten Stammtisch gab es einen Bericht von kn Hat das Abitur in Greu0en eine Zukuft? (06.03.2013) und ein eigenständiger Bericht der CDUCDU Stammtisch Greußen (11.03.2013), sowie eine Stellungnahme vom Bürgermeisters Greuß in kn Abitur in Greußen vom 06.03.2013.
Im Gegenteil, eine Anfrage, ob ein ehemaliger Pädagoge, der vor seiner Pensionierung aktiv im Land an Schulnetzplanungen beteiligt war und damit über einschlägige Erfahrungen verfügt, welche für den Kampf um den Erhalt der Gymnasialen Oberstufe in Greußen von Vorteil wären, an der Veranstaltung vom 26.02.2013 teilnehmen dürfe, wurde mit der Begründung, es wäre keine parteipolitische Veranstaltung, abschlägig beschieden. Diese Aussage befremdete mich umso mehr sehr, als für mich immer noch gilt, dass Kommunalpolitik weniger Parteipolitik sein sondern in erster Linie dem Wohl der Kommune dienen sollte.
Die gymnasiale Oberstufe ist für Greußen ein wesentlicher Standortvorteil, das Gymnasium wird nicht nur von Schülern aus dem Kyffhäuserkreis sondern auch aus den umliegenden Kreisen (seit Beginn dieses Schuljahres fährt sogar ein Schulbus aus dem Unstrut-Hainich-Kreis zum Greußener Gymnasium) besucht. Warum ist es dann nicht möglich, dass alle gemeinsam um den Erhalt der gymnasialen Oberstufe kämpfen (dürfen)?
Es gab bereits ein Konzept für den Umbau des Schulstandortes mit einer gymnasialen Oberstufe. Dieses wurde nach der Kommunalwahl und der Äußerung der neugewählten Landrätin Frau Hochwind, dass die gesamt Schulnetzplanung einschließlich des (im Wahlkampf durch den Landrat bereits zugesicherten) Standortes Greußen wieder auf den Prüfstand gehört, vom Kultusministerium abgelehnt. Der Zeitrahmen für den Entwurf eines neuen tragfähigen Konzeptes für den Schulstandort Greußen ist äußerst eng bemessen, wie soll in dieser Zeit etwas völlig Neues entworfen werden können? Warum erkennt unser Bürgermeister erst jetzt die Brisanz dieses Themas? Im Artikel wurden keinerlei Ideen erwähnt. Wenn es die Chance für innovative Wege gibt, muss sie auch genutzt werden. Dafür muss man alle, die sich in den letzten Jahren aktiv mit Bildungspolitik beschäftigt haben, unabhängig von ihrer politischen Einstellung, einbeziehen!
Ich kann nur im Namen aller interessierten Bürger von Greußen hoffen (und das sind eben nicht nur die Lehrer und Eltern, sondern alle, denen an der Stadt Greußen etwas liegt), dass trotz der kurzen Zeitspanne Konzepte entworfen werden können (oder vielleicht doch auf das bereits bestehende zurückgegriffen werden kann, welches bei Zustimmung durch den Kreis nicht mehr vom Kultusministerium abgelehnt werden kann), die das Abitur in Greußen retten können.
Susanne Klein
Greußen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
