Neues aus Sondershausen
Stadtbusverkehr SDH schlägt Wellen
Donnerstag, 26. Mai 2016, 00:32 Uhr
Nicht nur in Sondershausen unter Bürgern wird über die möglich Einstellung des Stadtverkehrs Sondershausen gesprochen. Die Wellen waren sogar auch an anderer Stelle zu spüren.
Los ging es bereits am letzten Samstag, als ein Artikel bei kn auf der Facebook von Jörg Esser so kommentiert wurde:
"Es geht um den Stadtbusverkehr. Mit welcher Begründung soll der aus der Kreiskasse, also durch alle Gemeinden und Städte im Kreis finanziert werden? Meiner Meinung nach ist das eine reine Stadtangelegenheit. Wenn die Stadt Sondershausen den Stadtbusverkehr braucht, dann sollte sie ihn auch finanzieren."
Noch am gleichen Tag kommentierte Bürgermeister Joachim Kreyer am Abend öffentlich während der Feierstunde "25 Jahre Kreisfeuerwehrverband Sondershausen" diesen Facebookkommentar von Jörg Esser so:
Mit der recht erheblichen Kreisumlage, welche die Stadt Sondershausen an den Kreis zahlt ist die Betreibung auch des Stadtbusbetriebes abgesichert. Der öffentliche Nahverkehr(ÖPNV) wird über die Kreisumlage abgegolten und eine Extrafinanzierung über die Stadt ist gar nicht möglich. Außerdem sei der Stadtbusverkehr Sondershausen als effiziet eingestuft worden.
Bei der gestrigen Diskussion im Rahmen 4. Nordthüringer Gewerkschaftstreffens hatte Jörg Esser sein Meinung analog dargestellt.
Hier erhielt er die gleiche Antwort zum Thema Finanzierung vom Geschäftsführer der Regionalbus-Gesellschaft Unstrut-Hainich- und Kyffhäuserkreis mbH, Gerd Haßkerl. Die Finanzierung des ÖPNV ist im Nahverkehrsplan des Kyffhäuserkreises festgeschrieben und erfolgt über die Kreisumlage. Die Stadt kann die Finanzierung deshalb nicht übernehmen.
Der Entwurf der Fortschreibung des Nahverkehrsplan des Kyffhäuserkreises für den Zeitraum 2017 – 2021 war sogar durch ein Gutachten eines Berliner Ingenieurbüros abgesichert worden und die Einschätzung lautete, der Stadtbusverkehr Sondershausen ist effizient, so Haßkerl.
Haßkerl ging so weit und sagte, wenn hier weiter abgebaut wird, dann kann der Stadtverkehr ganz eingestellt werden.
Wenn kleinere Städte wie Bad Langensalza oder Hettstedt wegen ihrer Bedingungen auf der gleichen Basis einen Stadtbusverkehr organisieren, muss dass auch in der Kreisstadt Sondershausen möglich sein, so Haßkerl. Es gibt in Deutschland nur einige Großstädte, die mit eigenem Finanzierungsmodell einen Stadtbusverkehr organisieren, so Haßkerl weiter.
Und auch andere Zahlen sind interessant. So wurde jüngst errechnet, dass je Einwohner von Sondershausen der Stadtverkehr so in etwa 18 Euro je Einwohner ausmacht, der ÖPNV im Kreis insgesamt bei 29 Euro je Einwohner liegt und will damit beweisen, wie effizient der Stadtverkehr Sondershausen ist.
Erst gestern hatte sich die CDU-Sondershausen klar für den Erhalt des Stadtbusverkehrs ausgesprochen:
Kreistag auf dem Holzweg.
Auch die Jusos Kyffhäuserkreis hatten sich jüngst erst für die Erhaltung des Stadtbusverkehrs Sondershausen stark gemacht:
Jusos gehen mit eigenem Fraktionsvorsitzenden nicht mit?.
Man darf gespannt sein wie es weiter mit der Diskussion um den Stadtbusverkehr gehen soll. Eines hat kn allerdings verwundert. Bundestagsmitglied Steffen-Claudio Lemme, seines Zeichens auch Vorsitzender der SPD-Kyffhäuserkreis hatte sich gestern bei der Diskussion des Stadtbusverkehrs Sondershausen im Rahmen des Gewerkschaftstreffens recht deutlich raus gehalten!
Eines sollte allerdings vermieden werden: Stadt gegen ländliche Region und andersherum auszuspielen. Das hilft keinem weiter!
Autor: khhLos ging es bereits am letzten Samstag, als ein Artikel bei kn auf der Facebook von Jörg Esser so kommentiert wurde:
"Es geht um den Stadtbusverkehr. Mit welcher Begründung soll der aus der Kreiskasse, also durch alle Gemeinden und Städte im Kreis finanziert werden? Meiner Meinung nach ist das eine reine Stadtangelegenheit. Wenn die Stadt Sondershausen den Stadtbusverkehr braucht, dann sollte sie ihn auch finanzieren."
Noch am gleichen Tag kommentierte Bürgermeister Joachim Kreyer am Abend öffentlich während der Feierstunde "25 Jahre Kreisfeuerwehrverband Sondershausen" diesen Facebookkommentar von Jörg Esser so:
Mit der recht erheblichen Kreisumlage, welche die Stadt Sondershausen an den Kreis zahlt ist die Betreibung auch des Stadtbusbetriebes abgesichert. Der öffentliche Nahverkehr(ÖPNV) wird über die Kreisumlage abgegolten und eine Extrafinanzierung über die Stadt ist gar nicht möglich. Außerdem sei der Stadtbusverkehr Sondershausen als effiziet eingestuft worden.
Bei der gestrigen Diskussion im Rahmen 4. Nordthüringer Gewerkschaftstreffens hatte Jörg Esser sein Meinung analog dargestellt.
Hier erhielt er die gleiche Antwort zum Thema Finanzierung vom Geschäftsführer der Regionalbus-Gesellschaft Unstrut-Hainich- und Kyffhäuserkreis mbH, Gerd Haßkerl. Die Finanzierung des ÖPNV ist im Nahverkehrsplan des Kyffhäuserkreises festgeschrieben und erfolgt über die Kreisumlage. Die Stadt kann die Finanzierung deshalb nicht übernehmen.
Der Entwurf der Fortschreibung des Nahverkehrsplan des Kyffhäuserkreises für den Zeitraum 2017 – 2021 war sogar durch ein Gutachten eines Berliner Ingenieurbüros abgesichert worden und die Einschätzung lautete, der Stadtbusverkehr Sondershausen ist effizient, so Haßkerl.
Haßkerl ging so weit und sagte, wenn hier weiter abgebaut wird, dann kann der Stadtverkehr ganz eingestellt werden.
Wenn kleinere Städte wie Bad Langensalza oder Hettstedt wegen ihrer Bedingungen auf der gleichen Basis einen Stadtbusverkehr organisieren, muss dass auch in der Kreisstadt Sondershausen möglich sein, so Haßkerl. Es gibt in Deutschland nur einige Großstädte, die mit eigenem Finanzierungsmodell einen Stadtbusverkehr organisieren, so Haßkerl weiter.
Und auch andere Zahlen sind interessant. So wurde jüngst errechnet, dass je Einwohner von Sondershausen der Stadtverkehr so in etwa 18 Euro je Einwohner ausmacht, der ÖPNV im Kreis insgesamt bei 29 Euro je Einwohner liegt und will damit beweisen, wie effizient der Stadtverkehr Sondershausen ist.
Erst gestern hatte sich die CDU-Sondershausen klar für den Erhalt des Stadtbusverkehrs ausgesprochen:
Kreistag auf dem Holzweg.
Auch die Jusos Kyffhäuserkreis hatten sich jüngst erst für die Erhaltung des Stadtbusverkehrs Sondershausen stark gemacht:
Jusos gehen mit eigenem Fraktionsvorsitzenden nicht mit?.
Man darf gespannt sein wie es weiter mit der Diskussion um den Stadtbusverkehr gehen soll. Eines hat kn allerdings verwundert. Bundestagsmitglied Steffen-Claudio Lemme, seines Zeichens auch Vorsitzender der SPD-Kyffhäuserkreis hatte sich gestern bei der Diskussion des Stadtbusverkehrs Sondershausen im Rahmen des Gewerkschaftstreffens recht deutlich raus gehalten!
Eines sollte allerdings vermieden werden: Stadt gegen ländliche Region und andersherum auszuspielen. Das hilft keinem weiter!
