Kommunalpolitik
Statement der Landrätin Kyffhäuserkreis
Dienstag, 11. Oktober 2016, 18:10 Uhr
Der Vorschlag zur Gebietsreform liegt auf dem Tisch. Am späten Nachmittag hatte kn die Chance eines Gesprächs am Telefon mit Landrätin Antje Hochwind (SPD), die heute eigentlich einen Tag frei hatte…
Hochwind zum Vorschlag des Innenministeriums:
Acht plus Zwei
Es wird ein sehr großer Landkreis. Es ist eine Chance für eine starke Region. Mit dem Landkreis Nordhausen arbeiten wir auf vielen Gebieten bereits eng zusammen, ob im Rettungswesen, in der Bauverwaltung oder in der Rechnungsführung teils mit gemeinsamen Amtsleitern. Es gibt auch einen gemeinsamen Tourismusverband, der sich gut entwickelt hat.
Mit dem Landkreis Sömmerda ist die Zusammenarbeit bisr her nicht ganz so eng, aber es gibt viele Verknüpfungspunkte bereits jetzt, so der Krankenhausverbund Sömmerda/Bad Frankenhausen/Sondershausen.
Hinweis Redaktion:
Beim DRK Zusammenarbeit Artern-Sömmerda.
Es gibt aber auch Verknüpfungspunkte über den Unstrutradweg und den neuen Radweg in die Steinzeit, der eine stärkere Bindung in Richtung Sömmerda bringt. Für die touristische Zusammenarbeit gibt es Verknüpfungen.
Es gibt auch eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Kommunen so der VG Schmücke und der VG Greußen mit den Kommunen aus dem Kreis Sömmerda.
Aus diesem Grund macht dieser Großkreis durchaus Sinn, so Hochwind weiter.
Zur Frage der Erreichbarkeit der Behörden sagte Hochwind:
Bürger dürfen keine weiten Wege haben. So wie es der Kyffhäuserkreis mit Artern händelt muss es auch Funktionieren, auch wenn es Vorschläge in Gutachten gab (Käs-Papier) den Standort Artern aufzugeben. Auch in einem größeren Kreis müssen die Behörden gut erreichbar sein und andere Orte dürfen nicht abgehangen werden. Viele Kontakte über Behörden können auch über Internet ausgebaut werden. Das funktioniert jetzt bereit mit vielen Anträgen und kann ausgebaut werden.
Das Thema Kreisstadt muss sich zeigen. Der Vorschlag des Innenministeriums sagt dazu nichts aus. Der Kyffhäuserkreis liegt in dem neuen Kreis sehr zentral und die Chancen das Sondershausen Kreisstadt bleibt verschlechtern sich nicht, mit Blick auf die neue Kreiskarte.
Bis zur Umsetzung der Gebietsreform wird es noch viel Gesprächsbedarf geben, so Hochwind abschließend.
Man darf gespannt sein wie es weiter geht.
Autor: khhHochwind zum Vorschlag des Innenministeriums:
Acht plus Zwei
Es wird ein sehr großer Landkreis. Es ist eine Chance für eine starke Region. Mit dem Landkreis Nordhausen arbeiten wir auf vielen Gebieten bereits eng zusammen, ob im Rettungswesen, in der Bauverwaltung oder in der Rechnungsführung teils mit gemeinsamen Amtsleitern. Es gibt auch einen gemeinsamen Tourismusverband, der sich gut entwickelt hat.
Mit dem Landkreis Sömmerda ist die Zusammenarbeit bisr her nicht ganz so eng, aber es gibt viele Verknüpfungspunkte bereits jetzt, so der Krankenhausverbund Sömmerda/Bad Frankenhausen/Sondershausen.
Hinweis Redaktion:
Beim DRK Zusammenarbeit Artern-Sömmerda.
Es gibt aber auch Verknüpfungspunkte über den Unstrutradweg und den neuen Radweg in die Steinzeit, der eine stärkere Bindung in Richtung Sömmerda bringt. Für die touristische Zusammenarbeit gibt es Verknüpfungen.
Es gibt auch eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Kommunen so der VG Schmücke und der VG Greußen mit den Kommunen aus dem Kreis Sömmerda.
Aus diesem Grund macht dieser Großkreis durchaus Sinn, so Hochwind weiter.
Zur Frage der Erreichbarkeit der Behörden sagte Hochwind:
Bürger dürfen keine weiten Wege haben. So wie es der Kyffhäuserkreis mit Artern händelt muss es auch Funktionieren, auch wenn es Vorschläge in Gutachten gab (Käs-Papier) den Standort Artern aufzugeben. Auch in einem größeren Kreis müssen die Behörden gut erreichbar sein und andere Orte dürfen nicht abgehangen werden. Viele Kontakte über Behörden können auch über Internet ausgebaut werden. Das funktioniert jetzt bereit mit vielen Anträgen und kann ausgebaut werden.
Das Thema Kreisstadt muss sich zeigen. Der Vorschlag des Innenministeriums sagt dazu nichts aus. Der Kyffhäuserkreis liegt in dem neuen Kreis sehr zentral und die Chancen das Sondershausen Kreisstadt bleibt verschlechtern sich nicht, mit Blick auf die neue Kreiskarte.
Bis zur Umsetzung der Gebietsreform wird es noch viel Gesprächsbedarf geben, so Hochwind abschließend.
Man darf gespannt sein wie es weiter geht.
