Geht es ein bisschen schneller?
KatWarn viel zu spät, aber nicht nur dort!
Freitag, 29. September 2017, 05:38 Uhr
Hat sich bei Ihnen auch das Smartphone um 21:17 Uhr gemeldet, wenn Sie das System KatWarn im Kyffhäuserkreis installiert haben? Wenn nein ist es bedenklich, wenn ja, warum so spät? Diese Frage muss man einfach stellen Update...
Das System KatWarn, kn berichtete, soll vor bedrohlichen Ereignissen warnen und das müssen nicht nur mögliche Naturkatastrophen sein. Wenn es eine bundesweite Warnung vor vergifteten Lebensmitteln gibt und die Bevölkerung aufgerufen wird folgende Handlungen durch zuführen:
Handlungsempfehlungen:
- Schalten Sie Rundfunk und Fernsehen an.
- Informieren Sie sich über alle verfügbaren Medien.
- Werden beim Einkauf verdächtige Produkte festgestellt, werden die Verbraucher gebeten, sofort das Verkaufspersonal zu informieren.
- Stellen Verbraucher zu Hause eine Manipulation von Verpackungen fest, können diese beim Ladengeschäft oder bei jeder Polizeidienststelle abgegeben werden.
Da es hier durchaus auf Geschwindigkeit ankommt, ist das sicher ein berechtigter Grund, die Bevölkerung über KatWarn zu informieren und diese Aufforderung über KatWarn zu verbreiten.
Aber wie sah es aus?
Wenn man den Zeitstempel dieser Warnmeldung sieht, 12:50 Uhr, dann waren die Nordthüringer Online-Zeitungen mit der Meldung um 15:00 Uhr schnell.
AMTLICHE WARNUNG - Erpresser droht mit vergifteten Lebensmitteln
Warum dann die Verantwortlichen im Landratsamt Kyffhäuserkreis dann bis 21:17 Uhr warten, um die Warnung über KatWarn zu verbreiten, sollte im Landratsamt mal sehr gut ausgewertet werden. Bei so einer Verzögerung sind wohl sprichwörtlich alle Eulen verflogen.
Dem Landkreis kann man aber nicht allein verantwortlich machen. Hier muss auch hinterfragt werden, warum offenbar so eine wichtige Meldung/Warnung nicht auch vom Land an die Landratsämter auf herkömmlichen Wegen per E-Mail mitgeteilt wurde. Von der Lebensmittelüberwachung in Bad Langensalza hätte die Warnung an die Landratsämter umgehend erfolgen müssen, was offensichtlich nicht passierte!
Es ist sicher nicht förderlich für die Akzeptanz von KatWarn, wenn man mit solcher Verzögerung arbeitet.
Hier kann es nur eine Forderung geben: "Das muss schneller passieren"
Es kann nicht sein, dass sich die Medien in so einem Fall die Nachrichten aus dem Netz zusammen suchen, sondern die Medien sollten von den Behörden die Warnung erhalten mit der Bitte/Aufforderung das so schnell wie möglich umzusetzen! Und das fängt an der Spitze beim Land an!
Autor: khhDas System KatWarn, kn berichtete, soll vor bedrohlichen Ereignissen warnen und das müssen nicht nur mögliche Naturkatastrophen sein. Wenn es eine bundesweite Warnung vor vergifteten Lebensmitteln gibt und die Bevölkerung aufgerufen wird folgende Handlungen durch zuführen:
Handlungsempfehlungen:
- Schalten Sie Rundfunk und Fernsehen an.
- Informieren Sie sich über alle verfügbaren Medien.
- Werden beim Einkauf verdächtige Produkte festgestellt, werden die Verbraucher gebeten, sofort das Verkaufspersonal zu informieren.
- Stellen Verbraucher zu Hause eine Manipulation von Verpackungen fest, können diese beim Ladengeschäft oder bei jeder Polizeidienststelle abgegeben werden.
Da es hier durchaus auf Geschwindigkeit ankommt, ist das sicher ein berechtigter Grund, die Bevölkerung über KatWarn zu informieren und diese Aufforderung über KatWarn zu verbreiten.
Aber wie sah es aus?
Wenn man den Zeitstempel dieser Warnmeldung sieht, 12:50 Uhr, dann waren die Nordthüringer Online-Zeitungen mit der Meldung um 15:00 Uhr schnell.
AMTLICHE WARNUNG - Erpresser droht mit vergifteten Lebensmitteln
Warum dann die Verantwortlichen im Landratsamt Kyffhäuserkreis dann bis 21:17 Uhr warten, um die Warnung über KatWarn zu verbreiten, sollte im Landratsamt mal sehr gut ausgewertet werden. Bei so einer Verzögerung sind wohl sprichwörtlich alle Eulen verflogen.
Dem Landkreis kann man aber nicht allein verantwortlich machen. Hier muss auch hinterfragt werden, warum offenbar so eine wichtige Meldung/Warnung nicht auch vom Land an die Landratsämter auf herkömmlichen Wegen per E-Mail mitgeteilt wurde. Von der Lebensmittelüberwachung in Bad Langensalza hätte die Warnung an die Landratsämter umgehend erfolgen müssen, was offensichtlich nicht passierte!
Es ist sicher nicht förderlich für die Akzeptanz von KatWarn, wenn man mit solcher Verzögerung arbeitet.
Hier kann es nur eine Forderung geben: "Das muss schneller passieren"
Es kann nicht sein, dass sich die Medien in so einem Fall die Nachrichten aus dem Netz zusammen suchen, sondern die Medien sollten von den Behörden die Warnung erhalten mit der Bitte/Aufforderung das so schnell wie möglich umzusetzen! Und das fängt an der Spitze beim Land an!

