Neues aus Sondershausen
Wie weiter mit der Waldwildnis?
Sonntag, 23. Juni 2019, 00:37 Uhr
Am Montag soll die offizielle Eröffnung der Natura 2000-Station Possen in Sondershausen erfolgen...
Seit Januar hat die Natura 2000-Station Possen Ihren Standtort im Haus der Vereine in Jecha eingenommen. Mit viel Prominenz, mit den Ministerinnen Siegesmund und Keller, soll die Eröffnung erfolgen.
Im Vorfeld kam dazu aus dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft diese Meldung:
Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung in Sondershausen eröffnen Umweltministerin Anja Siegesmund und Forstministerin Birgit Keller offiziell die 12. Natura 2000-Station in Thüringen.
Im Anschluss werden Ministerin Siegesmund und Ministerin Keller sprechen und die Station mit der Übergabe der Stationstafel einweihen.
Zum Aufgabengebiet der fünf Mitarbeiter/innen der Station gehören insbesondere waldpädagogische Angebote, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit rund um Natura 2000. Die mittlerweile 12 Natura 2000-Stationen Thüringen sind ein Netzwerk des Naturschutzes und Beratungsstellen für Kommunen, Landwirt/innen und Bürger/innen. Sie stärken den landesweiten Biotopverbund.
Obwohl ja im Vorfeld zum Thema Waldwildnis immer wieder beteuert wurde, man will damit Touristen zusätzlich auf den Possen locken, ist es doch verwunderlich, dass man mit den Touristikern nicht viel am Hut hat.
Am Rande des gestrigen Radwegsfestes kam kn auch mit Matthias Deichstetter in seiner Funktion bei Tourismusverband Südharz-Kyffhäuser ins Gespräch und musste erstaunt feststellen, der Tourismusverband hat nicht mal eine Einladung erhalten.
Auch kn hatte erst auf Nachfrage eine nachträgliche Einladung erhalten.
Etwas verwunderlich ist auch, die Öffentlichkeitsarbeit der Station. Eine Pressemeldung hat kn zum Thema Waldwildnis nicht erfahren. Es wurden ja 1.000 ha Wald aus der Nutzung genommen. Es kursieren ja viele Gerüchte, wie sich die Bürger in diesen Gebieten verhalten dürfen.
Darf man sich noch in diesen Gebieten überhaupt einen Pilz abschneiden? Es wird laut Gerücht verneint. Wenn es aber verboten ist, warum findet man auf dem Possen noch nicht eine Hinweistafel, was man in diesen Gebieten tun und lassen darf.
Darf man mit dem Rad durchfahren oder nur Wandern oder beides nur auf ausgewiesenen Strecken? Viele Informationen die noch nicht gekommen sind.
Obwohl es Webseiten zum Wandern gibt, gerade auch beim Tourismusverband Südharz-Kyffhäuser gab es noch keine Hinweise, dass Hinweisschilder zu eineigen Wanderwegen einfach zurückgebaut wurden? Bei der Wanderung mit dem Ministerpräsidenten hat es kn entdeckt und der Tourismusverband hatte keine Info bekommen.
Bleibt nur zu hoffen, dass es nicht nur bei der Enthüllung der Stationstafel bleibt.
Aber es gibt mehr zu tun. Gerade wenn an einem touristischen Höhepunkt wie dem Rondell hoch über Sondershausen, einem der schönsten Aussichtpunkte auf Sondershausen (sieht man mal von Spatenbergturm ab der nur selten Betreten werden darf) gefällte Bäume mal so einfach liegen bleiben, da sollten die Verantwortlichen auch mal Informationstafeln aufstellen um zu informieren, dass man hier schon in der Waldwildnis ist (oder doch nicht?).
Es soll ja auch noch Touristen und Wanderer geben, die noch nichts von der Waldwildnis Possen gehört haben. Die werden sich wohl mehr denken, die haben nicht mal mehr Geld die Bäume aus dem Wald zu ziehen. Ein schlechte Image fällt auf Stadt Sondershausen und den Forst. Hier sollt mal schnell Abhilfe geschaffen werden, wenn man auf die Karte Tourismus setzen will:
Wie sieht es denn hier aus?
Autor: khhSeit Januar hat die Natura 2000-Station Possen Ihren Standtort im Haus der Vereine in Jecha eingenommen. Mit viel Prominenz, mit den Ministerinnen Siegesmund und Keller, soll die Eröffnung erfolgen.
Im Vorfeld kam dazu aus dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft diese Meldung:
Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung in Sondershausen eröffnen Umweltministerin Anja Siegesmund und Forstministerin Birgit Keller offiziell die 12. Natura 2000-Station in Thüringen.
Im Anschluss werden Ministerin Siegesmund und Ministerin Keller sprechen und die Station mit der Übergabe der Stationstafel einweihen.
Zum Aufgabengebiet der fünf Mitarbeiter/innen der Station gehören insbesondere waldpädagogische Angebote, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit rund um Natura 2000. Die mittlerweile 12 Natura 2000-Stationen Thüringen sind ein Netzwerk des Naturschutzes und Beratungsstellen für Kommunen, Landwirt/innen und Bürger/innen. Sie stärken den landesweiten Biotopverbund.
Obwohl ja im Vorfeld zum Thema Waldwildnis immer wieder beteuert wurde, man will damit Touristen zusätzlich auf den Possen locken, ist es doch verwunderlich, dass man mit den Touristikern nicht viel am Hut hat.
Am Rande des gestrigen Radwegsfestes kam kn auch mit Matthias Deichstetter in seiner Funktion bei Tourismusverband Südharz-Kyffhäuser ins Gespräch und musste erstaunt feststellen, der Tourismusverband hat nicht mal eine Einladung erhalten.
Auch kn hatte erst auf Nachfrage eine nachträgliche Einladung erhalten.
Etwas verwunderlich ist auch, die Öffentlichkeitsarbeit der Station. Eine Pressemeldung hat kn zum Thema Waldwildnis nicht erfahren. Es wurden ja 1.000 ha Wald aus der Nutzung genommen. Es kursieren ja viele Gerüchte, wie sich die Bürger in diesen Gebieten verhalten dürfen.
Darf man sich noch in diesen Gebieten überhaupt einen Pilz abschneiden? Es wird laut Gerücht verneint. Wenn es aber verboten ist, warum findet man auf dem Possen noch nicht eine Hinweistafel, was man in diesen Gebieten tun und lassen darf.
Darf man mit dem Rad durchfahren oder nur Wandern oder beides nur auf ausgewiesenen Strecken? Viele Informationen die noch nicht gekommen sind.
Obwohl es Webseiten zum Wandern gibt, gerade auch beim Tourismusverband Südharz-Kyffhäuser gab es noch keine Hinweise, dass Hinweisschilder zu eineigen Wanderwegen einfach zurückgebaut wurden? Bei der Wanderung mit dem Ministerpräsidenten hat es kn entdeckt und der Tourismusverband hatte keine Info bekommen.
Bleibt nur zu hoffen, dass es nicht nur bei der Enthüllung der Stationstafel bleibt.
Aber es gibt mehr zu tun. Gerade wenn an einem touristischen Höhepunkt wie dem Rondell hoch über Sondershausen, einem der schönsten Aussichtpunkte auf Sondershausen (sieht man mal von Spatenbergturm ab der nur selten Betreten werden darf) gefällte Bäume mal so einfach liegen bleiben, da sollten die Verantwortlichen auch mal Informationstafeln aufstellen um zu informieren, dass man hier schon in der Waldwildnis ist (oder doch nicht?).
Es soll ja auch noch Touristen und Wanderer geben, die noch nichts von der Waldwildnis Possen gehört haben. Die werden sich wohl mehr denken, die haben nicht mal mehr Geld die Bäume aus dem Wald zu ziehen. Ein schlechte Image fällt auf Stadt Sondershausen und den Forst. Hier sollt mal schnell Abhilfe geschaffen werden, wenn man auf die Karte Tourismus setzen will:
Wie sieht es denn hier aus?


