Ansicht überdenken?
Mittwoch, 02. März 2011, 07:15 Uhr
Die Forderung der unteren Naturschutzbehörde zum Thema Frauenberg mag etwas befremden. Was da los ist, erfahren Sie hier ...
Auf der Einwohnerversammlung Franzberg / Jechaburg informierte Bauamtsleiter Manfred Kucksch die versammelten Bürger den Stand der Grabungen und über den geplanten Informationspunkt auf dem Frauenberg bei Sondershausen (kn berichtete Infopunkt auf Frauenberg).
Ende März soll es auch eine Broschüre über die bisher gefundenen archäologischen Schätze geben. Herausgegeben wird die Broschüre vom Landesamt für Denkmalschutz. Bürgermeister Joachim Kreyer, der bereits den Vordruck sah, bezeichnete das Werk als sehr gelungen.
Wenn die Sonne steigt, sollen in kleinerem Umfang auch weitere Grabungen auf dem Frauenberg stattfinden. Mittel dafür hält die Stadt bereit, so Kucksch. Einen ersten Höhepunkt wird der Frauenberg am 7. Mai 2011 erfahren, dann ist Tag der Heimatgeschichte im Kyffhäuserkreis und der soll dann auf dem Frauenberg stattfinden. Weil in Jechaburg der Parkraum nicht gerade üppig ist, soll an dem Tag ein Shuttleverkehr den Antransport lösen.
Im Zusammenhang mit dem Informationspunkt informierte Bauamtsleiter Manfred Kucksch aber auch, dass es Äußerungen aus der unteren Naturschutzbehörde gäbe, dass wegen des Naturschutzes auf dem Frauenberg ein Massentourismus unerwünscht sei.
Es wäre einmal schön zu erfahren, bei welchen Menschenmassen auf dem Frauenberg der Massentourismus beginnt. In Gesprächen mit kn fühlen sich behinderte Menschen zum Thema Frauenberg bereits ausgegrenzt, da man den Informationspunkt auf dem Frauenberg als behinderter Mensch kaum erreichen können wird. Offiziell darf man ja auf den Frauenberg nicht mit Pkw hinfahren. Wie hier verfahren werden soll wäre sicher interessant zu erfahren.
Vielleicht werden wir ja bald Umleitungsschilder an den Wanderwegen anbringen, die den Wanderer dann um den Frauenberg rumleiten. Wenn man sieht, wie die Wildschweine jährlich den Frauenberg nahezu umgraben, so viel Schäden werden wohl Touristen kaum anrichten, wenn man ihnen einige Wege anbietet. Nachdenken über das Thema sollte man schnellstens.
Autor: khhAuf der Einwohnerversammlung Franzberg / Jechaburg informierte Bauamtsleiter Manfred Kucksch die versammelten Bürger den Stand der Grabungen und über den geplanten Informationspunkt auf dem Frauenberg bei Sondershausen (kn berichtete Infopunkt auf Frauenberg).
Ende März soll es auch eine Broschüre über die bisher gefundenen archäologischen Schätze geben. Herausgegeben wird die Broschüre vom Landesamt für Denkmalschutz. Bürgermeister Joachim Kreyer, der bereits den Vordruck sah, bezeichnete das Werk als sehr gelungen.
Wenn die Sonne steigt, sollen in kleinerem Umfang auch weitere Grabungen auf dem Frauenberg stattfinden. Mittel dafür hält die Stadt bereit, so Kucksch. Einen ersten Höhepunkt wird der Frauenberg am 7. Mai 2011 erfahren, dann ist Tag der Heimatgeschichte im Kyffhäuserkreis und der soll dann auf dem Frauenberg stattfinden. Weil in Jechaburg der Parkraum nicht gerade üppig ist, soll an dem Tag ein Shuttleverkehr den Antransport lösen.
Im Zusammenhang mit dem Informationspunkt informierte Bauamtsleiter Manfred Kucksch aber auch, dass es Äußerungen aus der unteren Naturschutzbehörde gäbe, dass wegen des Naturschutzes auf dem Frauenberg ein Massentourismus unerwünscht sei.
Es wäre einmal schön zu erfahren, bei welchen Menschenmassen auf dem Frauenberg der Massentourismus beginnt. In Gesprächen mit kn fühlen sich behinderte Menschen zum Thema Frauenberg bereits ausgegrenzt, da man den Informationspunkt auf dem Frauenberg als behinderter Mensch kaum erreichen können wird. Offiziell darf man ja auf den Frauenberg nicht mit Pkw hinfahren. Wie hier verfahren werden soll wäre sicher interessant zu erfahren.
Vielleicht werden wir ja bald Umleitungsschilder an den Wanderwegen anbringen, die den Wanderer dann um den Frauenberg rumleiten. Wenn man sieht, wie die Wildschweine jährlich den Frauenberg nahezu umgraben, so viel Schäden werden wohl Touristen kaum anrichten, wenn man ihnen einige Wege anbietet. Nachdenken über das Thema sollte man schnellstens.
