"Wir sind die Kümmerer"
Mittwoch, 09. März 2011, 18:25 Uhr
Der Firmenausbildungsverbund Nordthüringen e.V. (FAV) hat heute offiziell das Ausbildungszentrum Bergbau eröffnet. Für kn dabei unser Leser und Bergbauexperte Hans-Jürgen Schmidt...
Am heutigen Tag gab es untertage einen "großen Bahnhof" . In das Bergwerk der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES) in Sondershausen sind Auszubildende, Vertreter des Ausbildungsverbundes, Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer, Thomas Müller von der Deilman -Haniel Shaft Sinking aus Dortmund, Volker Krautheim vom Bildungswerk Bau und selbstverständlich die Geschäftsführer der GSES, Jaap von Engers, Prof. Dr. Jan-Henrich Florin, und der kaufmännische Leiter der GSES Gerald Grabe waren eingefahren, um den Start des Ausbildungszentrums zu würdigen.
Für Gerald Grabe war es wichtig, Dr. Helmut Springer (re.) an seine ehemalige Arbeitsstätte einzuladen. Er war es, der im Grunde die zündende Idee hatte, eine Azubi-Ausbildung wieder ins Leben zu rufen. Gemeinsam mit Gerald Grabe wurde der Grundstein gelegt. Deshalb sagt er: "Es war ein Teamwork, da viele Schritte unternommen werden mussten." Der Vorsitzende des Firmenausbildungsverbundes, Oliver Wönnmann, konnte in seinen Ausführungen darauf verweisen, dass dieser Ausbildungsverbund richtungweisend für Thüringen ist, zumal Fördermittel vom Land in Höhe von 130 000 € im Jahr 2010 zu Verfügung gestellt wurden.
Der Geschäftsführer des FAV, Frank Seiler, konnte vermelden, dass 210 Mitgliedsbetriebe im Verbund integriert sind. "Wir sind die "Kümmerer", die organisieren und koordinieren." Immerhin gehören unter anderen dazu: GSES, WAGO, ISS, das Unternehmen Schilling in Oberspier und selbst Herr Jahn vom Possen ist in diesen Verbund beigetreten. Thoma Müller konnte mitteilen, das s selbst 4 Azubis aus NRW hier ausgebildet werden, da im NRW keine Bergleute mehr ausgebildet werden .
Und nicht vergessen sollte man den Handwerksbetrieb, der nur einen Auszubildenden hat, sagte Seiler. Der Sitz des Verbundes ist Nordhausen. Acht Mitarbeiter sind die "Kümmerer". Prof. Dr. Florin verwies darauf, dass man mit dem Verbund in die Zukunft investiert. Wir brauchen qualifiziert Mitarbeiter, um die zukünftigen Aufgaben zu meistern, war sein Credo. 51 Bergbau-Azubi aus 5 Unternehmen stehen zur Zeit in der praktischen Ausbildung bei der GSES GmbH. Davon sind im 1. Lehrjahr 21, im 2.Lehrjahr 15 und ebenfalls 15 im 3.Lehrjahr in der Lehre.
Die GSES GmbH bildet zur Zeit für den Eigenbedarf 21 Azubi, in fünf Ausbildungsberufen aus. Die Palette reicht vom Bergbautechnologen über die Fachkraft für Abfall - und Recyclingwirtschaft, dem Energieelektroniker bis zur Bürokauffrau, wobei die Ausbildung 3 bis 3 ½ Jahre beträgt, vermeldetet Gerald Grabe den Anwesenden. Er sprach auch den Dank an den Landrat Hengstermann aus, der sich dafür eingesetzt hat, dass die Berufsschule auf dem Schachtgelände in Ausbildung mit einbezogen wird.
Bürgermeister Kreyer betrachtet die Ausbildung in Sondershausen als eine Belebung in der Stadt und versprach Unterstützung, wenn sie angefordert wird. Heute konnte die GSES ein Lehrlingszentrum präsentieren, das man als vorbildlich bezeichnen muss. Immerhin mussten 20 000 t Steinsalt bewegt werden, um das Ausbildungszentrum zu schaffen. In den einzelnen Kammern, die im Steinsalz aufgefahren wurden, demonstrieret die Auszubilden an den Geräten wie den S 10 000 mit einer Schaufelfassung von 10 Tonnen und dem Bohrwagen, was sie bereits gelernt haben.
Stefan Schulz von der GVV ist im 3.Lehrjahr erlernt den Beruf eines Bergbautechnologen, er sagte: "Ich war nur zwei Tage untertage, da stand für mich fest , ich werde Bergmann". Das liegt bei ihm in der Tradition, denn sei Großvater hatte auch untertage als Schlosser gearbeitet. Michael Kraker zeigte einige Handgriffe für den ersten technischen Dienst am S 10 000. Alle anwesenden Azubis zeigten mit Bravour was sie bis dato gelernt haben.
Nicht unerwähnt soll bleiben, dass jetzt die Voraussetzungen geschaffen werden, um untertage das Internet zu nutzen. Dafür ist der Lehrmeister Jörg Teichmann verantwortlich, der das Vertrauen der GSES geniest und seine Erfahrungen aus vergangener Zeit mit einbringt. Dass die Veranstaltung durch "Juventas" gastronomisch in bewährter Form betreut hat, soll nicht unerwähnt bleiben.
Hans-Jürgen Schmidt
Siehe auch Vorreiterrolle nicht nur für Region
Autor: khhAm heutigen Tag gab es untertage einen "großen Bahnhof" . In das Bergwerk der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES) in Sondershausen sind Auszubildende, Vertreter des Ausbildungsverbundes, Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer, Thomas Müller von der Deilman -Haniel Shaft Sinking aus Dortmund, Volker Krautheim vom Bildungswerk Bau und selbstverständlich die Geschäftsführer der GSES, Jaap von Engers, Prof. Dr. Jan-Henrich Florin, und der kaufmännische Leiter der GSES Gerald Grabe waren eingefahren, um den Start des Ausbildungszentrums zu würdigen.
Für Gerald Grabe war es wichtig, Dr. Helmut Springer (re.) an seine ehemalige Arbeitsstätte einzuladen. Er war es, der im Grunde die zündende Idee hatte, eine Azubi-Ausbildung wieder ins Leben zu rufen. Gemeinsam mit Gerald Grabe wurde der Grundstein gelegt. Deshalb sagt er: "Es war ein Teamwork, da viele Schritte unternommen werden mussten." Der Vorsitzende des Firmenausbildungsverbundes, Oliver Wönnmann, konnte in seinen Ausführungen darauf verweisen, dass dieser Ausbildungsverbund richtungweisend für Thüringen ist, zumal Fördermittel vom Land in Höhe von 130 000 € im Jahr 2010 zu Verfügung gestellt wurden.
Der Geschäftsführer des FAV, Frank Seiler, konnte vermelden, dass 210 Mitgliedsbetriebe im Verbund integriert sind. "Wir sind die "Kümmerer", die organisieren und koordinieren." Immerhin gehören unter anderen dazu: GSES, WAGO, ISS, das Unternehmen Schilling in Oberspier und selbst Herr Jahn vom Possen ist in diesen Verbund beigetreten. Thoma Müller konnte mitteilen, das s selbst 4 Azubis aus NRW hier ausgebildet werden, da im NRW keine Bergleute mehr ausgebildet werden .
Und nicht vergessen sollte man den Handwerksbetrieb, der nur einen Auszubildenden hat, sagte Seiler. Der Sitz des Verbundes ist Nordhausen. Acht Mitarbeiter sind die "Kümmerer". Prof. Dr. Florin verwies darauf, dass man mit dem Verbund in die Zukunft investiert. Wir brauchen qualifiziert Mitarbeiter, um die zukünftigen Aufgaben zu meistern, war sein Credo. 51 Bergbau-Azubi aus 5 Unternehmen stehen zur Zeit in der praktischen Ausbildung bei der GSES GmbH. Davon sind im 1. Lehrjahr 21, im 2.Lehrjahr 15 und ebenfalls 15 im 3.Lehrjahr in der Lehre.
Die GSES GmbH bildet zur Zeit für den Eigenbedarf 21 Azubi, in fünf Ausbildungsberufen aus. Die Palette reicht vom Bergbautechnologen über die Fachkraft für Abfall - und Recyclingwirtschaft, dem Energieelektroniker bis zur Bürokauffrau, wobei die Ausbildung 3 bis 3 ½ Jahre beträgt, vermeldetet Gerald Grabe den Anwesenden. Er sprach auch den Dank an den Landrat Hengstermann aus, der sich dafür eingesetzt hat, dass die Berufsschule auf dem Schachtgelände in Ausbildung mit einbezogen wird.
Bürgermeister Kreyer betrachtet die Ausbildung in Sondershausen als eine Belebung in der Stadt und versprach Unterstützung, wenn sie angefordert wird. Heute konnte die GSES ein Lehrlingszentrum präsentieren, das man als vorbildlich bezeichnen muss. Immerhin mussten 20 000 t Steinsalt bewegt werden, um das Ausbildungszentrum zu schaffen. In den einzelnen Kammern, die im Steinsalz aufgefahren wurden, demonstrieret die Auszubilden an den Geräten wie den S 10 000 mit einer Schaufelfassung von 10 Tonnen und dem Bohrwagen, was sie bereits gelernt haben.
Stefan Schulz von der GVV ist im 3.Lehrjahr erlernt den Beruf eines Bergbautechnologen, er sagte: "Ich war nur zwei Tage untertage, da stand für mich fest , ich werde Bergmann". Das liegt bei ihm in der Tradition, denn sei Großvater hatte auch untertage als Schlosser gearbeitet. Michael Kraker zeigte einige Handgriffe für den ersten technischen Dienst am S 10 000. Alle anwesenden Azubis zeigten mit Bravour was sie bis dato gelernt haben.
Nicht unerwähnt soll bleiben, dass jetzt die Voraussetzungen geschaffen werden, um untertage das Internet zu nutzen. Dafür ist der Lehrmeister Jörg Teichmann verantwortlich, der das Vertrauen der GSES geniest und seine Erfahrungen aus vergangener Zeit mit einbringt. Dass die Veranstaltung durch "Juventas" gastronomisch in bewährter Form betreut hat, soll nicht unerwähnt bleiben.
Hans-Jürgen Schmidt
Siehe auch Vorreiterrolle nicht nur für Region


























