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Mi, 14:34 Uhr
06.03.2013

Lemme bei K-UTEC

Mit einem Firmenbesuch beim Unternehmen K-UTEC AG Salt Technologies startet heute der Arbeitstag von drei SPD-Bundestagsmitgliedern, die heute mehrere im Kyffhäuserkreis bereisen...

Lemme bei K-UTEC (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die Thüringer SPD-Bundestagsabgeordneten Carsten Schneider, Steffen-Claudio Lemme und Iris Gleicke informierten sich im Unternehmen K-UTEC AG Salt Technologies über aktuelle Probleme und führten dort Gespräche mit Vorstand Dr. Heiner Marx (im Bild ganz rechts) und Dr. Volker Asemann (im Bild ganz rechts).

Dr. Heiner Marx erläuterte die Geschichte des Entstehens des Unternehmens, von der einstigen "Kaliforschung" bis hin zur Aktiengesellschaft mit 37 Prozent Mitarbeiteraktienbestand. Im Unternehmen sind 85 Mitarbeiter beschäftigt die bei ständig steigendem Umsatz für 2012 wohl über die 7 Millionen Marke kommen werden (der Abschluss ist noch nicht durchgerechnet). Dabei ist zu beobachten, dass der Gesamtumsatz zu immer größeren Anteilen im Ausland erwirtschaftet wird.

Sehr genau informierten sich die Abgeordneten über Projekt in Laos und Österreich. Hintergrund dabei: Hier werden und wurden mit dem Know how der K-UTEC Anlagen installiert bei denen Kalisalze abstoßfrei produziert werden (Laos - Eröffnung noch dieses Jahr) oder wie in Österreich Rückstandslauge zu Produkten wie Natriumchlorid, Kaliumsulfat und Magnesiumchlorid verarbeitet werden.

Das erregte natürlich die Aufmerksamkeit der Abgeordneten genau so wie die Aussage von der Marx, Laugenabwässer im Werra-Revier ließen sich mit technischem und ökonomisch guten Verhältnissen verarbeiten.

Auch Sondershausen war natürlich ein Thema. Dr. Marx machte klar, dass hier noch Milliarden von Tonnen Kalisalzen liegen, die ökonomisch vorteilhaft verarbeitet werden können, ohne das dabei Rückstand übertägig abgelagert werden müssen. Mit der GSES arbeitet man zusammen, um einer möglichen Verknappung des Versatzvolumens vorzubeugen. Im Doppel Kaliproduktion und Weiterführung des Versatzes unter Tage sei recht ökonomisch eine Produktion möglich und den Bergbaustandort Sondershausen langfristig zu sichern.


Lemme bei K-UTEC (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Im Anschluss an die Gespräche informierte man sich bei einem Rundgang durch das Technikum über die Möglichkeiten der K-UTEC vor Ort.

Anschließend ging es nur ein paar Schritte weiter zur GVV - Gesellschaft zur Verwahrung und Verwertung von stillgelegten Bergwerksbetrieben mbH, um dort mit der Geschäftsführung (Herrn Bahr) Gespräche zu führen. Dort war eines der Gesprächsthemen die mögliche Kaliproduktion in Roßleben.
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