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Do, 07:42 Uhr
25.04.2013

Bahntrasse wird genutzt

Unstrut-Werra-Radweg auf der Kyffhäuserbahn. Deutsche Bahn Ag übergibt Streckenabschnitt symbolisch an den Kyffhäuserkreis. Dazu km folgende Meldung aus dem Landratsamt.


Am 02. Mai 2013 wird ab 15:00 Uhr am Sondershäuser Südbahnhof (Zugang Possenallee) das Teilstück der Eisenbahnstrecke der „Kyffhäuserbahn“ durch den Konzerbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Thüringen, Herrn Volker Hädrich, an Frau Landrätin Antje Hochwind für den Kyffhäuserkreis symbolisch übergeben werden.

Dazu wird am Südbahnhof ein Objekt der Erinnerung enthüllt werden. Es soll insbesondere die konstruktive Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten beim Erwerb der Bahntrasse unterstreichen und zudem hervorheben, dass Radwege eine gute Nachnutzung ehemaliger Bahnstrecken darstellen.

Bereits im letzten Jahr verhandelten die Deutsche Bahn und der Kyffhäuserkreis, insbesondere unter Mitwirkung von Staatssekretärin Inge Klaan (Thüringer Ministerium für Bau und Verkehr) und des Konzernbevollmächtigten Volker Hädrich, über den Streckenerwerb. Nach einer konstruktiven Zusammenarbeit unter hohem Engagement sämtlicher Beteiligter konnte der Grundstückskaufvertrag am 28. März 2013 in Berlin unterzeichnet werden.

Zudem wurde der Gleisrückbau durch die Deutsche Bahn bereits begonnen. Nach dessen Abschluss steht die ehemalige Bahntrasse für die Errichtung des Unstrut-Werra-Radwegs offen.

Der Kyffhäuserkreis hat mit dem Kauf dieser ehemaligen Eisenbahnstrecke ein Streckenband von etwa achtzehn Kilometern und mit einer Fläche von etwa dreihunderttausend Quadratmetern erworben.

Der Kyffhäuserkreis ist bestrebt mit dem Erwerb und der späteren Errichtung des Unstrut-Werra-Radwegs auf dem zwischen Bad Frankenhausen und Sondershausen gelegenen Teilstücks der Kyffhäuserbahn das Radverkehrskonzept für den Freistaat Thüringen umzusetzen. Danach sollen ehemalige Bahntrassen bevorzugt durch Radwegebau nachgenutzt werden, weil die optimalen Steigungsverhältnisse von Bahntrassen für Radfahrer ein angenehmes Fortkommen ermöglichen.

Der Freistaat Thüringen hat seinerseits zugesagt, die Errichtung des Unstrut-Werra-Radwegs in seiner vollständigen Durchgängigkeit fördern zu wollen. Mit dem Bau des Unstrut-Werra-Radwegs wird ein im Radverkehrskonzept für den Freistaat Thüringen vorgesehener überregionaler Radfernweg realisiert werden.
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